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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Wie verhält man sich als Angehöriger bei einem 11jährigen mit

Kundenfrage

Wie verhält man sich als Angehöriger bei einem 11jährigen mit extremen Tocstörungen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

ich hatte gerade eine Antwort formuliert. Leider hat die Technik sie nicht durchgelassen, daher versuche ich es jetzt einmal in Abschnitten.

 

Ich nehme an, Sie meinen eine Ticstörung. ? Es handelt sich um ein neurologisches Krankheitsbild, bei dem unwillkürlich Nervenimpulse und Muskelzuckungen stattfinden.

 

Da der Betroffene die Impulse notfalls eine zeitlang unterdrücken, aber nicht wirklich kontrollieren kann, sind Ermahnungen u.ä. wirkungslos.

 

Der erste Schritt ist eine gründliche neurologische Untersuchung beim Facharzt für Neurologie, um den Tic gegen andere in Frage kommende neurologische Krankheitsbilder abzugrenzen und die Diagnose zu sichern. Ist dies schon geschehen?

 

Auch gibt es häufig eine Ticstörung bei hyperaktiven Kindern, so daß es sinnvoll ist, daß Sie Ihren Sohn hinsichtlich ADHS untersuchen lassen.

 

Ich schicke jetzt probeweise den ersten Abschnitt.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Zur Behandlung betroffener Kinder gehört die Aufklärung und Beratung der Eltern dazu.

Die Betroffenen selbst können von Verhaltenstherapie profitieren, bei der Selbstwahrnehmung geübt wird und spezielle Verfahren erlernt werden können, die den Tic positiv beeinflussen können. Auch Entspannungsverfahren können hilfreich sein.

 

Bei länger anhaltender bzw. stark ausgeprägter Ticstörung ist medikamentöse Behandlung angebracht, dies entscheidet der Neurologe.

 

Bei Kindern ist die Wahrscheinlichkeit am größten, daß sich die Ticstörung wieder verliert, je nach Schweregrad. Das nur zur Perspektive, auch wenn Sie das vielleicht im Moment wenig trösten wird, falls Sie selbst unter dem Tic Ihres Kindes leiden.

 

Der Neurologe kann ihnen geeignete Ansprechpartner in Ihrer Region für die psychologische und Beratungsarbeit nennen und Sie weiter überweisen.

 

Sie können sich auch über das Internet weiter informieren und Kontakte knüpfen, z.B.

 

www.iv-ts.de, Interessenverband für Tickstörungen und Tourettesyndrom. Dort gibt es eine große Rubrik Selbsthilfe.

www.dr-mueck.de, Seite: Ticstörungen sind weit verbreitet.

www.tourette-gesellschaft.de

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

 

PS: Einmal "AKZEPTIEREN" genügt, die folgenden Sätze erscheinen auf jedem Feld automatisch.

Hautaerztin,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung: 
Hautaerztin und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hatte eine konkretere Antwort erwartet! Bei dem Kind handelt es sich um eine Zwangsneurose mit dem Unterbegriff "TOC-Stoerung". Das kKnd beschäftigt sich ständig mit bestimmten Ritualen und man ist sich nicht sicher inwieweit und wie man darauf am besten reagiert, um dem Kind zu helfen. Ich kann mir vorstellen, daß es sinnvoller wäre, wenn mir ein Kinderpsychiater diese Frage beantwortet.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

das tut mir leid. Ich schicke Ihre Frage an den Moderator, damit er sie der Kategorie Kinderpsychiatrie zuordnet. Kinderärzte und Psychiater sind eher selten hier anzutreffen, darum haben Sie ggf. bitte etwas Geduld.

Sie brauchen meine Antwort natürlich nicht zu akzeptieren, ich werde veranlassen, daß man Ihnen das Geld zurückschickt. Dann steht es für den Kinderpsychiater zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Bei Zwangsstörungen besteht der innere Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun (Zwangsgedanken/Zwangshandlungen)also auch bestimmte Rituale zu vollziehen. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos, was jedoch bei Kindern im Alter von 11Jahren noch nicht der Fall ist. Die ältere Bezeichnung für Zwangsstörungen sind Zwangsneurose oder anakastische Neurose. Zwangsstörungen werden wie auch Angststörungen; Depressionen und Schizophrenien als vierthäufigste psychiatrische Störung angegeben. Die Zwangsstörungen stehen der Angststörung sehr nahe, das heißt das Kind übt die Zwangsstörung in Ihrem Fall wie Sie es nannten das Ritual aus um bestimmte Ängste abzubauen. Zwangsgedanken unterscheiden sich noch einmal in Zwangsbefürchtungen, Zwangsimpulse und Grübel zwang. Eine Diagnose setzt das Vorliegen der Symptome von mindestens 2 Wochen voraus und die um Krankheitswert zu haben müssen diese Gedanken psychische Leiden hervorrufen, zeitraubend sein, den normalen Tagesablauf beeinträchtigen und sich auf die beruflichen Leistungen auswirken. Sie schreiben von einer TOC- Störung, die mir jedoch nicht bekannt ist und die bei einem 11 jährigen diagnostiziert wurde. Ich hätte ebenfalls wie meine Kollegin hier die Fragestellung in Bezug auf eine TIC-Störung vermutet, aber ich möchte gern versuchen Ihnen das Krankheitsbild für eine Zwangsstörung näherzubringen. Leider ist es mir daher nur möglich hier allgemein auf die zwanghafte Störung einzugehen ich bitte dafür um Verständnis. Da gerade bei Kindern und Jugendlichen das soziale Umfeld sehr von der Zwangsstörung mit betroffen ist es sehr wichtig den Familienmitgliedern Strategien zu vermitteln um mit dieser problembehafteten Situationen klarzukommen. Eine notwendige therapeutische Behandlung des Kindes steht natürlich außer Frage und ich vermute Sie haben sich dahingehend auch schon informiert und hier sollte gemeinsam mit dem Therapeuten auch abgesprochen werden wie Sie sich dem gegenüber zu Hause verhalten sollen.. Im Grunde genommen sollte Ihr Verhalten zu Hause dem Modell der Therapie entsprechen, d.h. ein Verhindern der Neutralisierung des Reizes ( d.h. man verhindert durch z.B. entfernen der das Ritual/Zwang auslösenden Gegenstände oder man ändert die bisherigen Gewohnheiten des Kindes wenn man es nicht an Dingen aus dem Umfeld festmachen kann- dadurch kann das Kind das Ritual nicht ausführen und es kommt zwar kurzfristig zu einer Erhöhung der unangenehmen Gefühle die es hat, aber langfristig auch zu einer Veränderung der damit verbundenen Gedanken und eine Abnahme der damit verbundenen Intensität und Häufigkeit. Eine weitere Phase ist die Konfrontation mit den sorgenvollen Überzeugungen in Bezug auf die nichtdurchgeführte Handlung. Ziel ist es hier die auftretenden Ängste als unbegründet zu erkennen.

Zwangsstörungen sind im Kindesalter häufig und eine leichte Form ist auch gut ambulant behandelbar. Bei schweren Störungen ist es jedoch eine stationäre Behandlung zu empfehlen. Hier ist z.B. folgende Klinik zu empfehlen:

Klinik am Leisberg

Abteilung für Kinder- und

Jugendpsychotherapie

Gunzenbachstr. 8

76530 Baden-Baden

Tel.: 07221/39393-0

Fax: 07221/39393-50

Email:[email protected]

.

Auch ein Anschluss an eine Selbsthilfegruppe kann hilfreich sein

http://www.zwaenge.de/selbsthilfe/frameset_selbsthilfe.htm

http://angstportal.de/Kategorie/Hilfe-zur-Selbsthilfe/Selbsthilfe-bei-Zwangsstoerungen/

http://www.zwaenge.de/

http://www.apotheken.de/gesundheit-heute-news/article/zwangsstoerungen/

An dieser Stelle möchte ich noch auf ein Buch verweisen, was Ihnen eventuell auch hilfreich sein kann

Sigrun Schmidt-Traub
Zwänge bei Kindern und Jugendlichen – Ein Ratgeber für Kinder und Jugendliche, Eltern und Therapeuten

Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das Kind, um das es sich handelt, lebt in Frankreich. Hier ist diese Zwangsneurose alals "Toc" bekannt. Ich habe mich inzwischen auch weiterhin informiert, hätte aber gern gewußt, inwieweit man diese, für das Kind, aber auch für die Anghörigen - quälenden Rituale- abkürzen oder evtl. nicht zulassen sollte, ohne dem Kind zu schaden.
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragesteller, erst einmal ist es ganz wichtig wie beschrieben hier eine therapeutische Behandlung in Anspruch zu nehmen. Dies wird in Frankreich sicher auch möglich sein. Die Eltern werden dann im Gespräch mit dem Therapeuten dahingehend informiert wie Sie in den bestreffenden Situationen handeln sollen im Einklang mit der Therapie. Es ist mir also nicht möglich hier im Rahmen des Forums präzise Verhaltensweisen aufzuzeichnen, da ich weder die Situation in Frankreich, noch das Kind usw. kenne ,bitte beachten sie, dass wir im Rahmen dieses Forums keine persönliche Behandlung oder Therapie anbieten können und dürfen und auch vorsichtig sind mit "persönlichen und genau für sie zugeschnittenen psychologischen Tipps" sind, denn wir haben nur Ihre subjektiven Beschreibungen.. Daher beschränkt sich unser Angebot hier auch bei justanswer auf allgemeine psychologische Ratschläge und Hinweise und diese habe ich im vorherigen Posting dargestellt.
Mit freundlichen Grüßen

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