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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Guten Morgen,ich habe zurzeit ziemliche Existenzängste, da

Kundenfrage

Guten Morgen, ich habe zurzeit ziemliche Existenzängste, da mir einerseits vor 4,5Wochen mündlich zum 31.05. eine Kündigung in Aussicht gestellt worden ist und andererseits, da vergangenen Sommer mein Vater in Ungarn verstorben ist, es Ende Mai ein Nachlassgerichtstermin geben wird, wo meine Mutter, Schwester und ich wissen, dass mein Bruder zusammen mit der Tante väterlicherseits die Wohnung und alle Bankauszüge, aktuelle Dokumente von ihm usw. leider leergeräumt haben. Es ist/wird eine sehr komplizierte und schwierige Zeit auf uns zukommen, zumal meine Mama gesundheitlich sehr angeschlagen ist, weshalb ich mir noch zusätzlich große Sorgen mache. Diese Ängste und die Wut und Enttäuschung über den Verlust der Arbeit gerade in dieser Zeit (meine Vorgesetzte weiß darüber, und es gibt noch jemanden im Team, die erst im Februar angefangen hat aber, die gleich von allen gemocht wurde und nicht wie ich, gemobbt wurde; DIE PASSE BESSER INS TEAM...). Dies alles bewirkt, dass ich unter Dauerstress leide, nachts nicht ein- oder durchschlafen kann, also chronischen Schlafmangel habe. Ich hatte solche Ängste schon früher auch gehabt (Diplomarbeit und Prüfungsphase, Versagensängste aber dann trotzdem einen Gesamt-Durchschnitt von 1,3 erreicht, genau in dieser Phase hatte mir mein Vater die finanzielle Unterstützung entzogen, 9Monate vor den Prüfungen!!!! Deswegen habe ich aus Verletzung heraus den Kontakt zu ihm und dann auch zu seinem Lieblingskind, mein Bruder, abgebrochen) Nun ist dieser Bruder derjenige, der, nebst der Tante väterlicherseits, alles an sich gerissen hat! Ich habe einfach Angst vor dem was kommt, weil diese Tante so hasserfüllt und unfair ist und auch schon in der Kindheit zu der Frauenseite war; Sie scheut sich nicht Lügen über meine Mutter zu verbreiten usw. Dazu muss man sagen, dass väterlicherseits die Mutter seit 1960 in psychiatrischer Behandlung war und unter Verfolgungswahn und Schizophrenie erkrankt war. Sie hatte auch solche Anwandlungen, die nun die Tante noch, finden wir, verstärkter zu Tage legt. Aber sie bewirkt im Vorfeld schon jetzt, dass sie durch ihre Aussagen beispielsweise im Krankenhaus die Ärzte usw. beeinflusst hat und wir viele Infos nicht erhalten haben und nur sie praktisch darüber hätte entscheiden können, wo mein Vater untergebracht werden hätte können, wäre er nochmal aus dem Krankenhaus gekommen. Er ist jedoch dann an seinem Lymphknotenkrebs gestorben. Ich könnte noch viel schreiben aber wissen möchte ich, welches Präparat nicht abhängig macht und angstlösend und beruhigend wirkt, ohne müde zu machen. Ich bin Diplompädagogin und auch jetzt in dieser schwierigen Situation möchte ich sehr wohl arbeiten und wenn es nun sein muss, eine neue und gute Arbeit finden aber nicht so unausgeschlafen, ausgelaugt und abgehetzt erscheinen. Was können Sie mir empfehlen? Ich bin jedoch momentan nicht in der Lage zu meinem jetzigen Arbeitgeber zu gehen, da mir hier schon von Anfang an so viele Steine in den Weg gelegt wurden und vieles auf mich abgewelzt wurde, was so das Saubermachen des Bodens und Aufräumarbeiten usw. anging aber ich kaum oder gar nicht mehr zur an sich pädagogischen Arbeit kommen konnte. Ich bin momentan in einer Krabbelstube angestellt. Hier agiert eine 40Stunden Nichtfachkraft und so kommen die Förderung und die Arbeit mit und an den Kindern finde ich viel zu kurz. Und da es aber schon seit 20Jahren so läuft und immer schon so war, so bleibt es nun auch immer so. Ich finde es nicht gut und habe da auch meine Kritik dazu geäußert aber so ist dies nun doch nach hinten los. Auch hatte ich kritisiert, dass die Kolleginnen, die allesamt rauchen auch allesamt zu 5 eine rauchen sind und ich des öfteren mit 10-15 Kindern zwischen 1-3Jahren für 10-15Minuten alleine gelassen wurde. Hier konnte ich einem der größeren Mädchen nicht beim Toilettengang helfen, da ich dann die Kleinen nicht hätte beaufsichtigen können, weil sie sonst die Treppen hoch gegangen wären oder auf die Stühle und Tische. Dies ist dann nach hinten los, weil die Mutter, die im Vorstand ist, dann auf mich sauer war, da ich die Kolleginnen nicht verraten wollte und gesagt habe, dass sie gerade die Schlafenskinder hingelegt haben bzw. eine auf Toilette war und 2Rauchen gewesen seien. So war sie sauer, dass ich niemanden gerufen habe von denen die die anderen Kinder hingelegt haben. So sind Dinge passiert, die mich ins schlechte Licht gestellt haben und keiner hat geklärt, dass es nicht so war! Ich wollte kein Kollegenschwein sein aber sie waren es in diesem und in noch anderen Situationen mit mir. Bin doch wirklich ein Dussel und ein vielzu gutmütiger Mensch... Das bringt mich dann in solche Situationen.
Mit freundlichen Grüßen Andrea B.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Ihr Stress ist ja verstaendlich und im Grunde auch der Situation angemessen - Sie befinden sich in einer sehr stressigen Situation. Soweit ich das ueberblicken kann, hat Ihr Hirsutismus nicht mit schlechter Stressverarbeitung zu tun.


Langfristig wuerde ich Ihnen eine Therapie gegen Angst und zum besseren Umgang mit Stress empfehlen. Kurzfristig koennten z.B. Melatonin (Eigenhormon des Koerpers) bei Einschlafen helfen, und homoeopathische Mittel sowie die "Notfalltropfen" oder jed anderen Tropfen gegen Angst Ihnen ueber die erste Huerde hinweghelfen. Keine dieser Mittel machen abhaengig. Allerdings ist es auch durchaus mal hilfreich im Leben die volle Dosis eines Benzodiazepines zu nehmen (so wie das Opipramol) solange man dieses am besten nur jede zweite nacht und nicht laenger als 2 Wochen lang nimmt. Dann bildet man keine Abhaengigkeit, kann aber schlafen. Vielleicht sollten Sie darueber noch einmal mit Ihrem Arzt sprechen.


Letztendlich muessen Sie ja praktische Wege finden, um mit diesen Aengsten umzugehen - sich dem Nachlasstreffen stellen und einen neuen Job finden - aber zusaetzlich gibt es ein paar Wege, die das alles hoffentlich weniger angsteinfloessend machen.


 

Angst und Panikgefühle sind körperliche Reaktionen, die in erster Linie durch Angst- und Panikgedanken ausgelöst werden. Wenn wir etwas als lebensgefährlich bewerten, dann reagiert unser Körper mit Angst.

In der Therapie lernen Betroffene deshalb den Zusammenhang zwischen ihren Angstgedanken und Angstgefühlen kennen. Sie erfahren, wie sie durch ihre ängstlichen Gedanken und ihre Angstgefühle schnell in einen Teufelskreis gelangen können, der oft in Panikattacken endet. Und sie lernen Methoden der Gedankenkontrolle, um ihre Angstgedanken und den Teufelskreis der Angst während einer Attacke zu kontrollieren oder zu unterbrechen.

Das Konfrontationstraining ist zusammen mit den kognitiven Verfahren der wichtigste Baustein jeder Behandlung bei Angst- und Panikstörungen. Dabei geht es darum, dass sich Betroffene den Situationen stellen, vor denen sie Angst haben.

Ziel des Konfrontationstrainings ist, dass sie erkennen, dass ihre Angst und Panik ungefährlich sind, dass das Befürchtete nicht eintritt und dass ihre Angst nachlässt, wenn sie sich der Angst stellen. Das größte Problem bei fast allen Angststörungen ist nämlich, dass die Betroffenen verständlicherweise alle Situationen meiden, in denen ihre Angst und Panik auftreten könnten. Gerade aber durch die Meidung werden die Angst- und Panikgefühle am Leben erhalten und gestärkt. Das Konfrontationstraining ist anstrengend, aber unumgänglich und sehr wirksam.

Man kann Angst im Allgemeinen, und Panikattacken im Besonderen, nur überwinden, wenn man sich den Situationen stellt, vor denen man Angst hat.

Tue, was du fürchtest, und die Furcht stirbt. Jede Meidung, jedes Davonlaufen, festigt und vergrößert die Angst vor den Angstattacken. Erst, wenn man erlebt, dass eine Panikattacke zwar sehr unangenehm, aber ungefährlich ist, verliert man die Angst vor ihr.

Und wenn man die Angst vor den Panikattacken verliert, also keine Erwartungsangst mehr hat, dann treten die Panikattacken immer seltener auf und verschwinden mit der Zeit ganz. Die Reduzierung der Erwartungsangst ist ein ganz wichtiges Therapieziel, das bei keiner Therapie fehlen darf.

Entspannungsverfahren
Ebenfalls fester Bestandteil jeder Angst Therapie ist das Erlernen eines Entspannungsverfahren. In der Regel wird die
Progressive Muskelentspannung empfohlen, da diese Methode sehr leicht und schnell zu erlernen ist. Vor allem aber: dieses Entspannungsverfahren wirkt zuverlässig und ohne langes und lästiges Üben.

Im Zustand der Muskelentspannung ist es unmöglich, Angst oder Ärger zu empfinden. Das bedeutet aber auch, dass Muskelentspannung gleichbedeutend ist mit einer seelischen Entspannung. Mit anderen Worten: die Muskelentspannung ist das natürlichste Beruhigungsmittel, das es gibt.

Aneignung von Problemlösefähigkeiten
Je nach Angststörung lernen Betroffene auch allgemeine Strategien, wie sie mit
Stress, seelischen, familiären und beruflichen Belastungen umgehen können. Sie lernen vielleicht soziale Fertigkeiten wie Small Talk, lernen auf andere zuzugehen, lernen mentale Stressbewältigungsstrategien, lernen Nein zu sagen, sich durchzusetzen, usw.

Je nach Angststörung erfolgt die Psychotherapie in Einzelsitzungen und/oder Gruppensitzungen. Die Therapie kann ambulant erfolgen. Bestehen die Angst- und Panikstörungen schon viele Jahre, kann der Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik angebracht sein. Es gibt in vielen Städten auch sogenannte Sozialambulanzen und Tageskliniken, die eine ambulante Therapie anbieten. Die Kosten für eine ambulante oder stationäre Therapie werden von den Kassen übernommen. Da Psychotherapeuten meist sehr ausgelastet sind, muss in der Regel mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Generell sind die Erfolgschancen einer Behandlung umso größer, je früher psychologische Hilfe gesucht wird. Eine medikamentöse Therapie sollte bei Angst- und Panikstörungen generell nur zum Einstieg in eine Psychotherapie erfolgen. Der Grund hierfür ist, dass Medikamente, die therapiebegleitend genommen werden, den Erfolg einer Psychotherapie gefährden können. Nach Absetzen der Medikamente kommt es häufig zu Rückfällen. Meist wird eine Kombination von Antidepressiva, die auch bei Angst angemessen sind, und Benzodiazepinen, die recht schnell wirken und wenn rechtzeitig genommen, eine Panikattacke verhindern koennen, vorgeschlagen.

Die Erfolgschancen einer Angst Therapie mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie sind sehr gut. Für viele Betroffene ist auch der Austausch in einem Angstforum sehr hilfreich und entlastend. Sie erfahren nicht nur, dass andere dieselben Probleme haben, sie bekommen dort auch Zuspruch und Hilfestellungen. Und nach einer Therapie hilft der Austausch in einem Forum, das Gelernte zu festigen. Indem man anderen hilft, hilft man auch sich selbst.

 

http://www.lebenshilfe-abc.de/angst-panik-therapie.html

http://www.palverlag.de/Panikattacken.html

http://www.angst-panik-hilfe.de/

www.angstportal.de





Hier finden Sie Informationen zur Kognitiven Verhaltenstherapie:

http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-kognitive-verhaltenstherapie.491.de.html



Entspannungsverfahren



http://www.palverlag.de/entspannungsmethoden.html



Ein Selbsthilfebuch:

Gedanken verändern Gefühle: Fertigkeiten, um Stimmungen, Verhalten und Beziehungen grundlegend zu verbessern von Dennis Greenberger, Christine A. Padesky, Theo Kierdorf und Hildegard Höhr von Junfermann (Oktober 2007)).

 

Wenn Sie eine Therapie in Erwaegung ziehen, gibt es mehrere Moeglichkeiten, einen Therapeuten zu finden. Um relativ schnell einen Termin zur Diagnostik und/oder zur Therapie zu bekommen, wenden Sie sich am besten an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik, an eine Universitätsklinik mit einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz oder an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut. Es dauert oft recht lange, um einen Termin bei einem niedergelassenen Psychologen zu bekommen, aber auch das ist eine Moeglichkeit. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste von geeigneten Therapeuten. Hier finden Sie ebenfalls Listen von Therapeuten (mit und ohne Kassenzulassung) nach Postleitzahl geordnet:

http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
http://www.netzwerk-psychotherapie.de/
http://www.therapeuten.de/

http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/

Hier finden Sie psychologische Ausbildungsinstitute:

http://www.therapie.de/psyche/info/ausbildung/adressen-und-links/

Hier ist ein anderer Weg, das Verhaltensmuster, das Ihnen vielleicht bekannt vorkommt, zu beschreiben. Sie sind eine liebevolle und besorgte Person. Sie moechten helfen und sind auch gerne bereit zurueckzustecken, damit die Beduerfnisse anderer Menschen befriedigt werden. Sie haben wahrscheinlich auch von guten Freunden schon etwas gehoert wie: "Ich kann gar nicht glauben, dass du das immer noch durchhaeltst. Wo nimmst du all die Energie her? Ich haette schon laengst aufgegeben." Was Ihnen zeigt, dass Sie aussergewoehnlich viel Kraft und Durchhaltevermoegen haben. Allerdings reicht auch das irgendwann nicht mehr aus - v.a. dann wenn Sie selten erleben, dass jemand anderes auf Ihre Beduerfnisse Ruecksicht nimmt oder das, was Sie tun wirklich schaetzt. Dann faellt man meist in ein depressives schwarzes Loch, wo einem Gedanken durch den Kopf gehen wie diese: "Warum muss ich immer die Vernuenftige sein? Warum ist keiner so nett zu mir wie ich staendig zu allen Leuten bin? Warum bin ich immer verantwortlich? Warum ich....?Das Leben ist einfach zu anstrengend." bis man muede, erschoepft und gelaehmt ist - und oft rafft man sich trotzdem noch auf und hilft jemand anderem. Meist wird einem die Depression oder diese "Warum ich?"-Rolle zu dumm und man wird wuetend. So richtig. Manchmal erstaunt man sich selbst, wie wuetend man werden kann. Aber sobald man die Wut so richtig "rausgelassen" hat, fuehlt man sich unendlich schuldig - denn man darf ja eigentlich nicht so wuetend werden als "netter Mensch." Um diese Schuldgefuehle loszuwerden, tut man was? Man ist ganz besonders nett zu seinen Mitmenschen und faengt den Teufelskreis von Vorne an.

 

Wenn Ihnen diese Phasen (natuerlich in Ihrer persoenlichen Variation) bekannt vorkommen, dann gibt es dafuer einen Namen und eine Loesung. Man nennt diesen Kreislauf "Co-abhaengigkeit" oder Codependency auf English und man unterbricht diesen Kreislauf, indem man das "Geben" und das "Nett-sein" einschraenkt und nur das gibt, was man wirklich "ueber" hat nachdem man sich um das eigene Wohl gekuemmert hat. Das klingt egoistisch, ist es aber nicht. Denn letztendlich kann man nur aus Ueberfluss geben, sonst macht man "Schulden", die man irgendwann zurueckzahlen muss. Meist in Form von Kopfschmerzen, Magengeschwueren, tiefen Depressionen, und grosser Erschoepfung.

 







Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte natürlich auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Therapie wegen Trauerarbeit habe ich bereits Nov.2011 angefangen und zu ca. 90% ging es seither um die Problematik mit der Nichtfachkraftkollegin und der Leitung, die von 6Monaten nur 8Wochen insgesamt in der Einrichtung bzw. arbeiten war und trotz allem der, ihr eigentlich und angeblich verhassten, Nichtfachkraftkollegin mehr Glauben schenkte als mir...
Mir ging es mit meiner Frage vielmehr darum, wass ich an Medikamenten nehmen kann, das nicht sedierend aber angst- und spannungslösend wirkt.
MfG
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
es tut mir leid, dass ich anscheinend Ihre Frage missverstaenden habe.

Meine Empfehlung waere, dass Sie mit Ihrem Arzt ueber Benzodiazepine sprechen. Es gibt welche, die schnell wirken (innerhalb von Minuten) aber nicht lange (2-4 Stunden) und andere, die erst nach einer Weile wirken (ein paar Stunden), dafuer aber laenger (z.b. 12 Stunden). In kleinen Dosen wirken diese meist nicht sehr sedierend. Allerdings muss man da manchmal mehrere ausprobieren, bis man das richtige gefunden hat, das auf einen am wenigsten sedierend wirkt.

Gerade Opipramol wirkt gerade in den ersten Wochen sehr sedierend, was Sie wahrscheinlich damals erlebt haben. Aber andere Antidepressiva, die auch oft gegen Angst verschrieben werden, machen oft sehr viel weniger muede - oder nur in der ersten Woche, wenn man anfaengt sie zu nehmen. Meist werden da die SSRIs verschrieben (wie z.b. Citalopram oder Paroxetin), die auch bei Angststoerungen hilfreich sind.

Auch homoeopathische Mittel koennen oft helfen, damit man sich im Angesicht von stressigen Situationen (von denen Sie ja anscheinend genug haben) leichter entspannen kann. Dazu sollten Sie am besten einen Homoeopathen fragen, der sich mit Angst und Depressionen auskennt. Diese Mittel wirken oft etwas langsamer als Psychopharmaka, sind aber dafuer in der Regel weniger sedierend.

Ich kann Ihnen leider keine ganz konkrete Antwort geben, was genau fuer ein Medikament fuer Sie richtig ist, denn jeder Mensch reagiert anders auf Psychopharmaka. Ein Medikament, das bei einem Menschen anregt, kann einen anderen Menschen muede machen. Darum muss man da leider oft etwas experimentieren. Da die Benzodiazepine so schnell wieder ausgeschieden werden, koennten Sie das z.B. an einem Wochenende ausprobieren, wie Sie da reagieren, und wenn Sie zu schlaefrig werden, dann koennten Sie die Dosis reduzieren oder ein anderes Medikament ausprobieren. Bei den Antidepressiva muss man sie etwas laenger nehmen, um zu sehen, ob man darauf anspricht und ob die Nebenwirkungen weggehen, die man in den ersten Tagen leider oft hat.

Ein Gespraech mit Ihrem Hausarzt waere wahrscheinlich der naechste Schritt.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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