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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

hallo. ich habe ein problem,ich bin substitutionspatient und

Kundenfrage

hallo.
ich habe ein problem,ich bin substitutionspatient und reduziere ambulant,was sehr gut funktioniert.ich habe dies auch schon letztes jahr gemacht und war dann wegen dem rest(ca.200mg Substi) und Benzos in Mauer auf Entzug 3 Wochen.
mein problem ist,ich möchte eine therapie machen,weiß aber nicht ob eine ambulante reicht oder ich micht für eine stationäre anmelden soll und wenn wo, können sie mir da tipps geben`??
ich bin auch ehrlich,ich habe den entzug zu hause schon 2 x geschafft,aber durch mein damaliges umfeld hab ich mich wieder verleiten lassen.meine eltern machen auch druck und meinen ich brauche unbedingt eine therapie.sollte ich vl ambulant anfangen und wegen ner stationären nachdenken??mein problem dabei ist nur,ich weis nicht was ich einem therapeuten erzählen soll!!!!!!!!!!!!!!

ich bitte um eine baldige antwort,
mit freundlichen grüßen

manuela
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

. Ich würde Ihnen empfehlen auf Grund der Problematik mit dem Entzug hier einen Suchtmediziner aufzusuchen um 1. zur Linderung gegebenenfalls ein Ausweichmedikament bei bestehenden Schmerzsymptomen zu verschreiben und gleichzeitig eine genaue Abgrenzung im Rahmen einer Exploration ob die Suchtsymptome aufgrund nachweisbarer körperlicher Beeinträchtigung (Schmerzen durch geschädigte Organe) oder ob hier der Fall vorliegt das Ihnen auf Grund einer somatoformen Schmerzstörung. die Psyche Schmerzen vorgibt die körperlich nicht begründbar sind und auf Grund dessen zu der Abhängigkeit von diesem Medikament geführt haben. Beim Vorliegen von einzelnen oder mehreren körperlichen Beschwerden, die nicht ausreichend durch medizinische Faktoren erklärbar sind, spricht man von einer Sonatenformen Störung. Diese kann noch einmal unterschieden werden in eine Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung, somatoforme autonome Funktionsstörung und somatoforme Schmerzstörung. Grundsätzlich ist es so, dass körperliche Ursachen die das Ausmaß der Beschwerden erklären nicht gefunden werden. Ursachen können, chronische Überforderung, psychosozialer Stress, ähnliche Krankheitsbilder bei Familienangehörigen und einer Identifizierung, Modelllernen ( in der Ursprungsfamilie erhielt ein Familienmitglied das viel über körperliche Beschwerden klagte Schonung und Rücksichtnahme) auch eine verminderte Fähigkeit Gefühle zu äußern und wahrzunehmen ( Alexithymie) kann nicht ausgeschlossen werden.

Ich würde Ihnen empfehlen eine genaue Untersuchung bei einem Kollegen/Kollegin vor Ort zu veranlassen um auch differenzialdiagnostisch weitere Störungen (Depression; Angststörung, Hypochondrische Störung) auszuschließen. Die Therapie kann nach Diagnosestellung im Rahmen der Psychoanalyse (Aufdecken von unbewussten Konflikten; finden der auslösenden Ereignisse, übersetzten der Körpersprache in eine innerseelische Sprache) oder kognitiver Verhaltenstherapie (Wiedererlangung der Eigenkontrolle über das körperliche Wohlbefinden, Bewusstmachung ungünstiger Krankheitsüberzeugung, Übungen zur Stressbewältigung) erfolgen. Auch weitere Verfahren wie Hypnotherapie nach Erickson zur Schmerzbewältigung oder Entspannungstechniken wie autogenes Training usw. sind hilfreich. Scheuen Sie sich bitte nicht diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, Sie sind deswegen nicht verrückt und es ist auch keine Schande heutzutage einen Psychologen/Psychiater hinzuzuziehen, letztendlich ist doch entscheidend dass es Ihnen besser gehen soll .

Sie können sich an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation für tiefenpsychologisch/ psychoanalytische Therapie oder psychosomatische Medizin in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik (Abklärung um welche Form es sich genau handelt im Rahmen der Störung und Symptomatik, denn es gibt dort unzählige Formen) psychotherapeutische Behandlung in Ihrem Wohnumfeld hierfür in Frage kommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. "tiefenpsychologisch/ analytische Ausbildung + Ort oder Facharzt für psychosomatische Medizin usw.) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden.

Bitte denken Sie daran, diese beschriebene Symptomatik kann viele Ursachen haben, diese können sehr weit zurückliegen, aber es liegt alleine an Ihnen genügend Mut zu finden das genau heraus zu finden um sich dann damit auseinander setzen zu können.

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich möchte genau wissen, ob mir überhaupt eine Therapie was bringt wenn nur meine eltern mir stress machen und ich aber keine ahnung habe was ich einem therapeuten sagen soll. ich hab so keine für mich offensichtlichen probleme und ich bin ich zwar offen für eine therapie aber ich hab ehrlich gesagt nichts worüber ich reden möchte und an meine späte vergangenheit erinnere ich mich sowieso nicht und hab auch gar kein interesse daran je wieder daran zu denken weil sie war alles andere als einfach oder schön für mich daraum erinnere ich mich grad mal an die letzten 1,2 jahre. ist das normal?VERDRÄNG ich das mit absicht??

 

mfg

 

manuela

Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das Akzeptieren der Antwort.

Ob eine Therapie etwas bringt, warum man diese machen will, das hängt von jeder Person selber ab und nicht vom Therapeuten. Denn dieser kann nur versuchen Ihnen zu helfen, besser Sie zu begleiten, wenn Sie dieses auch wirklich wollen, d.h. genügend Leidensdruck vorhanden ist (Wille etwas zu verändern, sich mit einer bestimmten Sache, einem Problem auseinanderzusetzen), man nennt dies objektive Therapiemotivation. Also sollte man nie eine Therapie machen für andere Personen (z.B. Eltern) quasi als Alibi nur weil diese Personen einen dazu raten (zwingen) bzw. Stress machen.

Es gibt natürlich unterschiedliche therapeutische Verfahren die nicht nur Vergangenheitsbozogenheit zum Ziel haben (wie z.B. tiefenpsychologisch/ analytische Verfahren), sondern auch welche, die eher das Hier und Jetzt in den Mittelpunkt der Therapie stellen (z.B. die Verhaltenstherapie, ggf. Schematherapie).

Vielleicht können Sie sich ja mit den zwei letztgenannten Verfahren eher anfreunden und versuchen es einfach Mal, sehen ob es Ihnen etwas bringt, ob Sie mit dem Kollegen bzw. der Kollegin klar kommen und Sie sollten eh erst nach ein paar Stunden entscheiden. Hierzu gibt die Krankenkasse Ihnen die Möglichkeit der probatorischen Sitzungen um dann mit dem Therapeuten über Sinn oder Unsinn der Therapie zu entscheiden.

Die Verdrängung die Sie beschreiben hat einen Sinn, nämlich wirklich negative Erfahrungen nicht im "Bewusstsein" zu behalten, besser im Alltag klar zu kommen, damit einen dieser Umstand nicht weiterführend belastet. Jeder mensch verdrängt schlechte Erfahrungen, Erinnerungen bzw. Erlebnisse und dies gehört zum "Überlebensmechanismus" dazu. Man sollte nur sich irgendwann die Frage stellen, wird alles verdrängen nicht ein Mal zu viel und ist es nicht irgendwann Mal an der Zeit dieses verdrängte Material aufzuarbeiten, damit der Kopf frei wird von dieser Last. genau dies kann, so Sie das wollen, eine Psychotherapie bewirken.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Ihnen erneut helfen und ich möchte mich für Ihr gezeigtes Vertrauen bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank