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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Tag Darf ich Ihnen die eine oder andere Frage stellen? Mein

Kundenfrage

Guten Tag
Darf ich Ihnen die eine oder andere Frage stellen?
Mein Sohn ist 19 Jahre alt und seit längerem schon täglich Stunden am PC
er spielt Online-Computerspiele, kapselt sich komplett vom Familienleben ab
Seine Freunde gibt es nur noch weil diese den Kontakt hartnäckig weiterhin
mit ihm führen.
Wir (Mutter, Vater, Geschwister u. seine Freunde) sind der Meinung er ist
absolut abhängig von den Computerspielen. Die Schule (er macht eine schulische
Ausbildung als Chemisch technischer Assistent) in Tübingen hat dort schon wiederholt
und macht jetzt seine Prüfung die er wahrscheinlich nicht schaffen wird
weil er morgens oftmals nicht fähig ist aufzustehen und wir ihn trotz größerer
Anstrengungen auch nicht wach bekommen.
Was für Möglichkeiten gibt es an eine Beratung zu kommen?
Macht es Sinn ihm den Computer wegzunehmen (sperren klappt nicht, knackt er täglich aufs neue, haben jetzt die Tage schon einiges versucht)
ihn zu einer Beratungsstelle bzw. zu einem Psychologen zu bekommen bis jetzt erfolglos
Ich (die Mutter) geschieden und getrenntlebend seit 3 Jahren weiß mir keinen Rat mehr
Ich bin in der Pflege tätig und dadurch arbeite ich unregelmäßig, habe auch eine leitende Position und außer für mich und meine Kinder eben auch im Job noch eine Verantwortung
Grüße und hofffe auf eine hilfreiche Antwort von Ihnen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Ich verstehe Ihr Problem, die Angst um Ihren Sohn ist durchaus berechtigt und es besteht auch aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Da wie Sie schildern, schon der ganze Tagesablauf von dem Computer bestimmt wird und auch die Ausbildung darunter leidet, das soziale Umfeld vernachlässigt wird , kann man hier schon von einer Computersucht sprechen. Ihr Sohn ist da kein Einzelfall und viele Jugendliche suchen in der virtuellen Welt die Bestätigung oder teils auch Anerkennung die Sie oft im realen Leben nicht bekommen. Sicher wird er auch über das Internet soziale Kontakte halten, jedoch ist es für einen so jungen Menschen auch wichtig soziale Kontakte in der realen Welt zu pflegen, denn nur hier kann er reale Erfahrungen für sein späteres Leben finden. Ich kann mir vorstellen dass es für Sie sehr schwer wird und es zu starken Widerständen bei Ihnen kommt, wenn Sie Ihrem Sohn einfach so den PC wegnehmen. Sie schreiben des Weiteren dass Sie durch Ihre Arbeit auch weniger die Möglichkeit hätten den Konsum von Ihm zu kontrollieren. Ich würde Ihnen als erstes empfehlen mit Ihrem Sohn noch einmal ganz offen zu sprechen welche Sorgen Sie sich um seine Entwicklung machen und die weitere Finanzierung seines Lebens auch davon abhängig machen das er sich wieder verstärkt seiner Ausbildung zuwendet. Sollte dies nicht fruchten wäre der Gang zu einer Suchtberatungsstelle zu empfehlen- aber ich nehme an das es auch hier dann Widerstände Ihres Sohnes gibt, da er seinen Konsum nicht als zu viel bewertet. Hier hilft wirklich nur Ihn immer wieder zu motivieren und auf seine Einsicht zu hoffen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit beim Vorliegen einer psychischen Erkrankung Ihn einer Zwangsbehandlung zuzuführen, jedoch muss hier eine akute Eigen/Fremdgefährdung vorliegen. Aus meiner Sicht ist eine dringende jugendpsychiatrische bzw. psychologische Untersuchung notwendig um eine Behandlungsnotwendigkeit oder auch nicht festzustellen ggf. Ursache für die Verhaltensauffälligkeiten zu finden. Suchterkrankungen gehen auch mit Depressionen und anderen psychischen Störungen einher, letztendlich kann auch eine sich entwickelnde Sozialphobie dahinterstecken oder eine Selbstwertstörung.

Sie können sich an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation für Kinder u.- Jugendpsychologie oder Jugendpsychiatrie in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik (Abklärung um welche Form es sich genau handelt im Rahmen der psychischen Störung) und psychotherapeutische Behandlung (eventuell verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch) in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen.
Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendpsychotherapie wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. verhaltenstherapeutisches oder tiefenpsychologisches Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugend + größere Orte in der Umgebung) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz für Kinder und Jugend vereinbaren und dort mit Ihrem Sohn vorstellig werden.

Es besteht für Sie auch die Möglichkeit sich einer Selbsthilfegruppe für Eltern auch für von Kinder und Jugendliche anzuschließen und von anderen Eltern und deren Erfahrungen zu lernen. Oft werden solche Elterngruppen über die Erziehungsberatungsstelle angeboten bzw. Sie erfahren hierzu weiteres auch über eine Selbsthilfekontaktstelle oder Krankenkasse, wo sich eine Gruppe in der Nähe befindet. Aber ggf. könnte auch eine familientherapeutische Intervention bei einer Erziehungsberatungsstelle hilfreich sein (vorausgesetzt Ihr Sohn lässt sich darauf ein).

Natürlich können Sie sich auch im Internet bestimmten hierzu bestehenden Foren im Internet besuchen u.a. http://www.schule-und-familie.de/, www.selbsthilfenetz.de/, www.eltern.de/, http://www.imedo.de/

Sollte jedoch keinerlei Verhaltensveränderung bei Ihrem Sohn auch durch ggf. therapeutische Intervention passieren, besteht für Sie als Eltern die Möglichkeit auch gegen den Willen Ihres Sohnes eine Behandlung zu erzwingen. Dies hört sich jetzt zwar sehr schlimm an, aber um die Hintergründe .Auch Kinder- und Jugendliche können nach einen ganz bestimmten Gesetzesteil, nämlich den § 1631 b BGB geschlossen untergebracht werden. hierzu muss ein Antrag beim Jugendamt erfolgen mit meist einer in diesem Zusammenhang erfolgten Begutachtung Ihres Sohnes und die Beantragung selbst (sollten sie ggf. anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen) erfolgt durch einen Unterbringungsbeschluß beim zuständigen Familiengericht.

Bitte tun Sie etwas und haben Sie keine Angst davor, was vielleicht die Umwelt meinen könnte, Sie wären vielleicht "schlechte Eltern" oder gar "Eltern die versagt haben in der Erziehung". Nein das sind Sie ganz und gar nicht, sondern Sie scheuen weder Kosten und Mühen um Ihrem Sohn adäquat zu helfen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
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Erfahrung: Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort,
sie bestätigt mich in meinen Ängsten und ich werde wohl weitere Maßnahmen unternehmen müssen und dies auch in die Tat umsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Frankenstein
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Antwort- ich wollte nicht Ihre Ängste bestätigen, das lag nicht in meiner Absicht - aber die Erfahrung hat gezeigt dass Jugendliche gerade in heutiger Zeit durch das Medium Computer und diverse Onlinespiele stark in Abhängigkeit geraten und dadurch oft auch den Bezug zur Realität verlieren. Ihr Sohn kann sich glücklich schätzen dass er eine Mutter hat, die sich auch in diesem Alter noch um Ihn sorgt und Ihn unterstützt jedoch sollten Sie auch wenn es schwer fällt nicht vergessen bei alldem auch an sich zu denken und sich gegebenenfalls auch Hilfe zu suchen sei es durch das soziale Umfeld oder auch Erzeihungsberatungsstellen und nicht zuletzt ist natürlich auch der leibliche Vater gefragt-sofern eine Kommunikation hier möglich ist.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute für die Zukunft und ein frohes Osterfest
Mit freundlichen Grüßen

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