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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Abend, ich leide seit Mitte Februar unter extremer

Kundenfrage

Guten Abend,

ich leide seit Mitte Februar unter extremer nervöser Anspannung, einer extremen Art von Depersonalisation oder schon fast Dissoziation. Ich fühle mich neben mir stehend, überhaupt nicht in meinem Körper und spüre mich fast gar nicht.
Das Ganze wurde ausgelöst durch einen stressigen Job, den ich nicht mehr ausübe.
Zusätzlich zu dieser Symptomatik mache ich ganz eckige Bewegungen, zumindest außerhalb meiner Wohnung, und fühle mich total gequält, es ist fast unerträglich.
Ich muss dazu sagen, dass ich wahrscheinlich unter MS leide, und ich habe den Eindruck, dass diese Symptomatik die MS, vor allem die fatigue und Kopf- und Augenschmerzen, massiv verschlimmert.
Können Sie mir weiterhelfen? Ich wäre Ihnen sehr verbunden. Ich kXXXXX XXXXXm noch normal leben mit diesen Symptomen, bzw. kaum etwas tun.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben,

Ich kann verstehen dass Sie sich Sorgen machen schon im Hinblick auf das Vorliegen einer möglichen MS Erkrankung. Dieser Verdacht bedarf jedoch einer Abklärung bei einem Neurologen und eventuell sollte auch die Medikation noch einmal überprüft werden. (Dominal wird hauptsächlich bei Schlafstörungen angewendet) Eine Depersonalisation und Derealisation wie Sie sie beschreiben, dass man das Gefühl hat neben sich zu stehen ,nichts gelingt usw. sind typische und häufige Symptome der Schizophrenie, Angststörungen, dissoziative Störungen, aber auch der posttraumatische Belastungsstörung. Es sollte eine genaue Diagnostik vorgenommen werden, denn auch Depressionen führen zu den von Ihnen genannten Symptomen, hauptsächlich die Schlafstörungen gehen damit einher und auch Ihre genannte Erschöpfung. Ich vermute hier eher bei Ihnen das Vorliegen einer berufsbedingten Erschöpfungsdepression hervorgegangen aus einem nicht behandelten Burnout.

Es ist mir leider fachlich jedoch nicht möglich, im Rahmen eines Forums, zu entscheiden ob hier eine Depression vorliegt. Dies sollte immer auf Grund noch weiterführender Diagnostik (also auch psychometrischer Testverfahren z.B. Beck Depression Inventar = BDI) psychiatrisch/ psychologisch genauer vor Ort exploriert werden.
Wenn man depressiv ist, dann sind alle Bereiche der Persönlichkeit, der Psyche und des Alltags davon beeinträchtigt: das Denken, Fühlen, Handeln und körperliche Befinden. Die depressiven Symptome sind morgens am stärksten. Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut. Die Gedanken bei der Depression sind vorherrschend negative Gedanken = Selbstvorwürfe und Schuldgefühle, Konzentrations- und Entscheidungsprobleme aus Angst einen Fehler zu machen usw. Die Körperlichen Symptome bei Depressionen bestehen vorwiegend aus=Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme, die körperlichen Beschwerden = Kopf-, Magen-, Rücken- und Herzschmerzen, Verstopfung aber auch Durchfall.

Das Gefühl bei Depression ist eine vorherrschende Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit, Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit .Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. Die Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen oft als endgültiger Beweis dafür angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist usw.

Zum Burnout können Sie sich unter http://www.das-burnout-syndrom.de weiter informieren und schauen ob weitere Symptome zutreffen und auch einen Test durchführen .Man kann zwar mit Hilfe einer hypothetischen Frage: „ Was würden Sie tun, wenn Sie nicht derart erschöpft werden“ versuchen zwischen Burnout (dieser hat darauf klare Ideen) und Depression zu unterscheiden, jedoch bietet dies keine diagnosespezifische Differenzierung, gibt lediglich Auskunft über den Schweregrad des Zustandes. Es gibt z.B. Burnouts die nicht das Ausmaß einer Depression erreichen, aber nach fortschreiten des Burnouts kommt es zu einer Erschöpfungsdepression. Im Rahmen der von Ihnen beschriebenen Symptome würde ich Ihnen also eine Konsultation eines Psychiaters z.B. in einer psychiatrischen Institutsambulanz Notfallambulanz an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie empfehlen um eine genaue Abklärung der Symptome zu veranlassen und eventuell auch eine Unterstützung mit Medikamenten zu ermöglichen. Sowohl ein Burnout als auch eine Depression sind gut behandelbar, jedoch sollte dies professionell erfolgen und auch mit einer begleitenden Psychotherapie (VT oder tiefenpsychologisch orientiert), denn die Gabe von Antidepressiva ist kein Dauerzustand.

Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden. In der Regel tragen die Krankenkassen auch die Kosten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag,

 

es ist schon richtig, wenn Sie schreiben, dass bei mir wahrscheinlich eine Depression vorliegt.

Ob ein Burnout vorliegt, weiß ich nicht, dies ist noch nicht abgeklärt, aber gut möglich.

 

Trotz meiner schon länger andauernden Depression hatte ich jedoch noch nie einen derart heftigen und lange andauernden Depersonalisationszustand, der außer Haus noch schlimmer wird, da mir dann oft schwindlig wird, ich ganz zittrige Beine und weiche Knie bekomme, und mich kaum normal bewegen kann, wie gesagt. Ich fühle mich dann noch weniger in meinem Körper und spüre mich fast gar nicht mehr, und kann auch kaum etwas aufnehmen, alles ist zuviel, die Wahrnehmung ist gestört.

 

Meine Frage ist jetzt, ob ein Job, den ich nur einige Wochen ausübte, einen derart quälenden Zustand auslösen kann, ich fühle mich außer Haus nervlich total zerrüttet.

 

Oder wissen Sie vielleicht, ob die bei mir wahrscheinlich vorliegende MS zu diesen Symptomen mit beitragen kann?

 

Aber vor allem habe ICH ANGST, DASS DIESER NERVLICHE ZERRÜTTUNGSZUSTAND IRREVERSIBEL IST, ALSO NIE MEHR WEGGEHT.


Außerdem wollte ich noch fragen, was kann man konkret tun, damit die Symptome verschwinden?

Falls dieser Zustand sich nicht bessert, wäre das, wie gesagt, unerträglich, ich könnte dXXXXX XXXXXm noch normal leben und alles wäre eine Quälerei.

Als Letztes noch die Frage: kann lange andauernde psychische Belastung- diese hatte ich vor Ausbruch der MS letztes Jahr- eine MS auslösen?

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir möglichst bald antworten würden, da ich ziemlich verzweifelt bin!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

eine Fragestellerin

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Ich bräuchte jemanden, der auf BEIDE Fragen, die ich inzwischen gestellt habe, also auf die gestrige Frage und Schilderung der Problematik, sowie auf die heutige, ergänzende Fragestellung antwortet.

DANKE XXXXX XXXXX Verständnis!
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die weiterführende Information. Die Ursachen der Multiplen Sklerose sind nicht exakt geklärt-es wird diskutiert, das sich das eigene Immunsystem gegen die Eiweißhüllen der Nervenzellen richtet. Weitere Faktoren sind sowohl genetische Disposition als auch Umweltfaktoren. Also ist es nicht auszuschließen dass durch das ohnehin schon belastete Immunstem durch die Ms bei Ihnen die noch zusätzliche psychische Belastung durch einen nervenaufreibenden Job hier zu einer Potenzierung der Symptome führte. Psychische Symptome einer Ms –diese treten meist später auf- können sowohl als Reaktion auf die Erkrankung auftreten (hierbei handelt es sich um reaktive Depressionen) als auch hirnorganisch- also durch die Erkrankung selbst, bedingt sein. In diesem letzteren Fall ist der Patient eher euphorisch. Weitere psychische Störungen außer affektiven Störungen sind paranoide Syndrome (seltener und im späten Stadion der Erkrankung) und Demenz (Abhängig von der Lokalisation der betreffenden Hirnreale und im fortgeschrittenen Zustand der Erkrankung):

Wie Sie sehen führt eine Multiple Sklerose zu vielfältigen neurologischen Ausfallerscheinungen und da die Erkrankung entweder in Schüben oder sich kontinuierlich weiter (also chronisch progredient) entwickelt, kann ich Ihnen an dieser Stelle nicht beantworten ob sich die Symptome bei Ihnen zurückbilden. Dieses sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Es gibt zum Beispiel bei ca. 60% der Fälle eine vollständige oder unvollständige Rückbildung der Symptome, auch Pausen zwischen den Schüben von wenigen Wochen bis mehreren Jahren ( schubförmig-rezidivierend-remittierend) dann gibt es bei 30% der Erkrankten zunächst eine schubförmige Rückbildung (z.b. für einige Jahre) und dann geht diese über in einen chronisch progredienten Verlauf. Und es gibt bei 10% der Erkrankten den primär chronisch progredienten Verlauf- d.h. ohne Rückbildung der Symptome vorwiegend bei meist späterem Krankheitsbeginn. Die Krankheit kann sehr mild verlaufen aber auch sehr schwere Beeinträchtigungen hervorrufen.

Wie Sie sicherlich leicht erkennen können ist eine genaue Voraussage an dieser Stelle nicht möglich.

Es ist durchaus möglich dass, besondere psychische Belastungen-hier in Bezug auf die Arbeit mit viel Stress- wie in Ihrem Fall die Symptome noch zusätzlich verstärkt. Dazu kommt Ihr Wissen um die MS-Erkrankung was zusätzlich emotional belastet und dann zu den Symptomen einer Depression führt. Bitte haben Sie Verständnis dafür dass ich im Rahmen eines Forums hier nur allgemein antworten kann und dies keinesfalls die Diagnostik beim Psychiater/Neurologen ersetzen kann.

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Abend,

 

danke für Ihre Informationen, aber ich glaube, wir reden irgendwie ein wenig aneinander vorbei.

 

Wie gesagt, was mich vor allem interessiert, ist:

kennen Sie Fälle, die aus einem schon längere Zeit andauernden nervlichen Zerrüttungszustand, bzw. schon Monate andauernder schwerer Depersonalisation / Derealisation , einschließlich körperlicher Symptome, NOCH EINMAL HERAUS fanden?

Und falls Sie dies bejahen können, können Sie mir Beispiele nennen, WIE diese Leute das geschafft haben?

 

Oder anders gefragt: gibt es Menschen, die für Jahre bzw. FÜR DEN REST IHRES LEBENS damit leben mussten/ müssen, nervlich sich wirklich "total am Ende" zu fühlen, so dass dies auch für andere Leute deutlich sichtbar ist, und wie lässt sich diese Symptomatik ertragen?

 

Und glauben Sie auch, dass es eine große Rolle spielt, welche URSACHE diese Beschwerden haben?

Ich glaube, dass meine wahrscheinlich vorliegende MS als Auslöser nur eine geringe Rolle spielt, sondern angetriggert wurden meine Beschwerden eindeutig durch diesen für mich SEHR BELASTENDEN JOB, wenn ich ihn auch nur einige Wochen ausgeübt habe; seitdem BESTEHT meine Symptomatik.

 

Mein Wissen um die Krankheit MS belastet mich kaum, dies kommt als Auslöser nicht in Frage. Ergänzend wollte ich Ihnen noch mitteilen, dass ich in früheren Jahren extrem belastbar war, also von Natur aus überhaupt nicht labil bin; dies wurde mir früher auch von anderen so rückgemeldet.

 

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

ein nicht mehr weiter wissender Mensch

Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre erneute Frage.

Natürlich sind mir Fälle aus meiner praktischen Arbeit bekannt, wo es einen "Weg heraus gegeben hat", jedoch konnte dieser Weg nur dann erfolgreich begangen werden, wenn der Patient bereit war durch eine intensive therapeutische Intervention (psychotherapeutische Behandlung) sich auch wirklich helfen zu lassen. Dies war zum Teil in sehr akuten Fällen möglich durch eine stationäre psychotherapeutische Behandlung z.B. in speziellen Fachkliniken für psychotherapeutische Behandlungen z.B. Klinik Bad Malente, Klinik für Psychosomatik & Psychotherapie Windach am Ammersee, Klinik Bad Bramstedt u.a. Aber auch an jeder guten Universitätsklinik haben Sie spezielle Fachabteilungen für Psychotherapie. Entweder nach einer solchen stationären Behandlung oder ggf. nur im Rahmen einer ambulanten Betreuung/ Behandlung sind auch ambulante Psychotherpien möglich. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. "tiefenpsychologisch/ analytische oder verhaltenstherapeutische Ausbildung + Ort z.B. Düsseldorf, Köln usw.) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden. Dies kann bei einem Psychotherapeuten vor Ort geschehen und die Behandlung wird von der Krankenkasse in den Therapierichtungen Tiefenpsychologie/ Psychoanalyse und Verhaltenstherapie bezahlt und in einigen Bundesländern im Rahmen von Modellprojekten auch die Gesprächspsychotherpie.
Neue Fachpublikationen zeigen sehr gute Behandlungserfolge mit einer noch relativ neuen Therapiemethode, nämlich der Schematherapie, ein aus der Verhaltenstherapie entstammendes Verfahren (wird somit auch über die Krankenkasse bezahlt) was jedoch auch andere therapeutische Ansätze bei vor allem schweren psychischen Erkrankungen integriert (also auch bei Depersonalisation u.a.).
Weiteres und vor allem wo Sie geeignete Therapeuten finden erfahren Sie auch unter http://www.schematherapie.de/.

In diesem Zusammenhang können Sie auch wirklich bei jedem meiner Kollegen auch erst ein Mal diagnostisch abklären lassen um was es sich genau handelt, ob nun Depression, Anpassungsstörung, Burnout, Depersonalisationssyndrom ect. oder onb das Eine mit dem Anderen zusammengehört.
Eine weitere Möglichkeit der Hilfe ist es, sich an eine in der Nähe befindliche Selbsthilfegruppe zu wenden und dort ggf. einer Selbsthilfegruppe für Depressionen/ Burnout/ Depersonalisationssyndrom usw. von Erfahrungen anderer Betroffener zu lernen. Wo sich eine solche Gruppe in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie über Ihre Krankenkasse bzw. über sogenannte Selbsthilfekontaktstellen.

www.ipsis.de/adressen/adressselbsthilfe, http://www.selbsthilfenetz.de/ usw.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten ich fachlich für Sie ausreichend beantworten und möchte mich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
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Erfahrung: Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Noch eine allerletzte Frage, die ich bereits gestellt habe, auf die Sie aber leider nicht eingegangen sind:
gibt es auch Menschen, die für den Rest ihres Lebens NIE MEHR aus einer schweren Depersonalisation/ Derealisation herausfanden, und falls dies der Fall sein sollte, wie sind diese Personen mit der bestehenden Symptomatik umgegangen, bzw. gab es etwas, was ihnen half, diese zu ertragen?
Oder gibt es auch Fälle, wo sich Menschen wegen langandauernder Depersonalisation/ nervlicher Zerrüttung suizidiert haben?

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Fragestellerin
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das Akzeptieren der Antwort.

Mit therapeutischer Hilfe ist diese Symptomatik sehr gut zu behandeln und mir sind über eine Lebenszeitprävalenz keine wissenschaftlichen Studien (Datenmaterial) bekannt, dass diese Symptomatik nicht "heilbar wäre". Somit denke ich, ist Ihre Frage beantwortet, nämlich insofern es mir nicht bekant ist, dass Patienten Ihr lebenlang nicht mehr Heilung erwarten konnten, nie mehr aus dem Chaos Ihrer Symptome herausfinden konnten.

Vielen Dank für Ihr gezeigtes Vertrauen und ich Wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.

Mit freundlichem Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag,

 

vielen Dank für Ihre erneute Antwort.

 

Sie haben mich etwas beruhigt mit Ihrer Aussage, dass meine Symptomatik mit therapeutischer Hilfe in den Griff zu bekommen ist.

 

Nun ist es ja aber, wie Sie wissen, leider so, dass man auf einen Therapieplatz sehr lange warten muss.

Und das ist auch bei mir der Fall. Ich habe monatelang auf einen Therapieplatz gewartet, und am Tag des Termins war ich krank und muss jetzt wahrscheinlich wieder mindestens einige Wochen auf einen solchen warten.

 

So lange kann und will ich diese Beschwerden aber nicht aushalten.

 

Daher meine wirklich letzte Frage:

welche Möglichkeiten bestehen, der Symptomatik schwere Depersonalisation UNABHÄNGIG VON EINER THERAPIE beizukommen, z.B. durch Entspannungstechniken, Bewegung, oder andere alternative Methoden, oder auch durch eine UMSTELLUNG DER MEDIKATION, oder einfach dadurch, dass sich die LEBENSUMSTÄNDE, die bei mir erdrückend sind, zum Positiven ändern, so dass sich die Symptome quasi "von selbst" in Luft auflösen? (oder eben durch irgendwelche anderen Mittel und Methoden).

 

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus!

 

MIt freundlichen Grüßen

 

Ihre Fragestellerin

Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre erneute Frage.

Es ist bestimmt ein richtiger Weg, für sich Selbst Momente der Ruhe und Entspannung zu suchen, jedoch möchte ich Ihnen vor zu viel Tiefenentspannung wie z.B. dem Autogenen Training (AT) abraten, da es hierbei, ohne die Methode durch immer ständiges Anwenden, z.B. durch den Besuch ein Trainingsseminars zu Problemen kommen kann in die Realität zurückzukommen. Das genau sollte nicht passieren, denn Entspannungsmethoden wie einfache Atemmeditationen oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen gehen nicht so sehr in die Tiefe und Sie bleiben der Realität quasi näher.

Ohne therapeutische Intervention (Begleitung) wären mir weitere Hinweise, auch auf dem Hintergrund, dass ich die wirkliche Symptomatik zu wenig explorieren kann, den Krankheitsverlauf (Krankheitsentwicklung) nicht ausreichend kenne, biographische Anhaltspunkte völlig fehlen, mich zurückhalten und ich halte dies auch für fachlich nicht korrekt. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.

Wegen einer Medikationigsänderung sollten Sie auch immer das Gespräch mit Ihrem Facharzt z.B. für Psychiatrie bzw. psychotherapeutische Medizin suchen und ggf. die Medikation den primären Symptomen die zurzeit eine hohe Relevanz haben anzupassen. Sie haben Recht in Ihrer Annahme, das sich Symptome bei einem Depersonalisationssyndrom sich verändern können und einige sich manchmal auch in "Luft auflösen können".

Sollten Sie zu lange auf einen Termin warten müssen, gibt es neben der obig genannten Möglichkeit ein Ausbildungsinstitut zu nutzen, auch in einem Akutfall das nächstgelegene Krankenhaus für Psychiatrie aufzusuchen (ggf. an jeder Uniklinik die psychologisch/ psychiatrische Abteilung) und sich dort in der Notfallambulanz behandeln zu lassen. Hier gibt es ständig im Normalfall Psychiater und Psychologen die Bereitschaft haben.

Ich Wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute und hoffe für Sie, dass Sie schnell wieder einen Termin bei einem Kollegen bekommen.

Mit freundlichem Gruß

 

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