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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Verhaltensgestöhrt oder ganz Normal ??

Kundenfrage

Verhaltensgestöhrt oder ganz Normal??
Meine Tochter ist 5 Jahre und ist zu Hause wirklich sehr aufeweckt und laut und hat spaß und alles halt was ein kind in ihrem alter macht.Im Kindergarten allerdings ist sie sehr ruhig und leise ....nervös wenn sie was gefragt wird von den Erziehern obwohl sie alles weiß. Sie kann sich auch nicht durchsetzen wenn ihr was nicht passt.Sie spielt aber auch ganz normal mit den anderen Kindern und spricht auch mit den Erziehern meistens .Zu hause wiederum ist das kein problem da ist sie selbstbewusst.Wie kann man sie im Kindergarten stärken und selbstbewusster machen ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank für Ihre gestellte Frage.
Wie viele Eltern geht es auch Ihnen im Umfeld von Kindern, die oft Hilflos und mit Nichtverstehen („ich verstehe das Verhalten meines Kindes nicht mehr") diesen und anderen Verhaltensweisen die zum Teil auffällig sind im Alltag gegenüberstehen. Es ist erst ein Mal sehr löblich von Ihnen, dass Sie sich Sorgen machen um Ihre Tochter und dazu besteht aus meiner Sicht auch auf Grund der Verhaltensweisen (auch wenn diese ganz unbedeutend erscheinen mögen) und der berufspraktischen Erfahrung berechtigter Anlass. Denn allzu oft, werden doch schwer nachvollziehbare Verhaltensweisen z.T. auch allgemein nicht so auffälliges Verhalten wie z.B. Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe usw. zu leichtfertig mit den Worten "das ist doch Normalität " auch gerade von Kinbdergärtnerinnen bzw. anderen Erziehungsberechtigten beschrieben.
Jedoch können diese Verhaltensmuster auch auf tiefgreifende unverarbeitete psychische Belastungen hinweisen oder als Ursache für eine noch nicht behandelte psychische Störung sein. Unter anderem können emotional nicht verarbeitbare Ängste eine Rolle spielen (ggf. Trennungsängste), emotionale Überforderung z.B. weil Ihre Tochter die Verantwortung für Beziehungsschwierigkeiten der Eltern übernimmt, kognitive Unterforderung w/ einer eventuellen Hochbegabung, zu starke Fokusierung und übersteigerte Aufmerksamkeit der Eltern (häufig bei Einzelkindern) und somit Einschränkung der individuellen Entwicklung ==> Problem der Autonomie ==> aber wie kann ein Kind von 5 Jahren sich dagegen wehren, nur eben mit Verhaltensauffälligkeiten, weil er diese Zusammenhänge noch nicht emotional/ kognitiv erfassen kann usw., um hier wirklich nur einige mögliche Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten wie von Ihnen beschrieben darzustellen. Oft überfordern wir Kinder auch indirekt damit, dass wir oft Denken, die Verstehen doch schon so viel, aber Sie tun es eben oft nicht bzw. nicht im richtigen Kontext. Jedoch kann es sich auch schon um eine bereits bestehende psychische Störung im Kindes- und Jugendalter handeln z.B. um eine Störung der Emotion und des Sozialverhaltens genauso wie um eine A(H)DS Erkrankung wäre auch im Bereich des möglichen, aber ggf. auch eine Wahrnehmungsstörung oder auch (nur) eine zeitlich begrenzte Verhaltensauffälligkeit . Leider ist es aus fachlichen Überlegungen, auch auf Grund der sehr geringen Informationsdaten aus meiner beruflichen Sicht geeignet hier noch weitere eventuelle diagnostische Überlegungen anzustellen und weitere Empfehlungen zu geben. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.
Das allgemein wenig bekannte Problem ist nämlich, dass psychische Störungssymptome immer wieder auftreten können, auch wenn es den Betroffenen im Moment gut geht (Besserung in Sicht ist) und Sie keinerlei Beschwerden im Rahmen Ihrer Störungsreaktionen (Verhaltensreaktionen) haben und niemand kann sagen wann es das nächste Mal sein wird. Zum Teil potenzieren sich die Störungssymptome häufig mit zunehmenden Lebensalter und Sie werden unbehandelt schlimmer und halten länger an und bitte bedenken Sie dabei immer, jetzt ist Ihre Tochter noch zu einem gewissen Maße steuerbar (beeinflussbar, motivierbar), es hat noch keine weiterführenden Konsequenzen wegen des Alters gegeben.
Wichtig aus meiner Sicht ist hier eine dringende diagnostische Abklärung der Auffälligkeiten durch einen Kinder- und Jugendpsychiater, meist angeschlossen an eine Universitätsklinik oder in einer niedergelassenen Praxis unter Hinzuziehung eines Dipl.- Psychologen für eventuelle Testdiagnostik. Denn wenn man ggf. das Wissen hat um was es sich handelt( oder auch nicht, dann ist dies ja beruhigend), kann man ggf. geeignete Behandlungs- und Hilfsmaßnahmen einleiten. Deshalb ist Ihr Kind nicht verrückt oder gehört gar in die Psychiatrie, nein Sie als Eltern sind in der "Pflicht" Ihr zu begleiten und Ihm zu helfen, das es Ihm aber auch Ihnen besser geht, weil Ihr Sohn keine Verhaltensauffälligkeiten mehr zeigt.
Sie können sich an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation für Kinder u.- Jugendpsychologie oder Jugendpsychiatrie in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik (Abklärung um welche Form es sich genau handelt im Rahmen der psychischen Störung) und psychotherapeutische Behandlung (eventuell verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch) in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen.
Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendpsychotherapie wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. verhaltenstherapeutisches oder tiefenpsychologisches Ausbildungsinstut für Kinder und Jugend + größere Orte in der Umgebung) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort mit Ihrem Sohn vorstellig werden.
Es besteht für Sie auch die Möglichkeit sich einer Selbsthilfegruppe für Eltern auch für von Kinder und Jugendliche anzuschließen und von anderen Eltern und deren Erfahrungen zu lernen. Oft werden solche Elterngruppen über die Erziehungsberatungsstelle angeboten bzw. Sie erfahren hierzu weiteres über eine Selbsthilfekontaktstelle oder Krankenkasse, wo sich eine Gruppe in der Nähe befindet. Natürlich können Sie sich auch im Internet bestimmten hierzu bestehenden Foren im Internet besuchen u.a. www.selbsthilfenetz.de/, www.eltern.de/
Es ist wichtig, wenn Sie Ihrer Tochter entsprechend helfen wollen sich Informationen zu beschaffen und wenn Sie dies zu sehr belasten sollte (auch vor allem emotional), sich auch umgehend z.B. psychologische Hilfe zur Begleitung suchen, denn sonst unterliegen Sie schnell der Gefahr der Co.- Abhängigkeit. Dies kann auch über eine Erziehungsberatungsstelle in Ihrer Nähe geschehen und die Beratung ist hier in der Regel kostenlos. Zum Teil werden hier auch familientherapeutische Begleitungen angeboten, die aus der Erfahrung heraus oft sehr nützlich sein können.
Bitte tun Sie etwas und haben Sie keine Angst davor, was vielleicht die Umwelt meinen könnte, Sie wären vielleicht "schlechte Eltern" oder gar "Eltern die versagt haben in der Erziehung". Nein das sind Sie ganz und gar nicht, sondern Sie scheuen weder Kosten und Mühen um Ihrer Tochter adäquat zu helfen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Mit freundlichem Gruß

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wieso muß man mit einer 5 Jährigen zum psychologen wenn sie manchmal etwas schüchtern und zurückhaltend ist ?? Kann das nicht auch einfach nur die art eines menschen sein ohne abnormalität?Oder nur eine Phase?Ich mein ja nur das es ja nicht immer negativ sein muß sondern vielleicht auch eine gute seite hat eine eigentlich sehr liebenswerte.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

natuerlich gibt es im Leben eines Kindes verschiedene Phasen,a ber Ihre Frage war ja, ob das Verhalten Ihrer Tochter eine Verhaltensstoerung sein koennte und um das ganz genau auszuloten wuerde es wahrscheinlich nicht schaden, einen Termin zur Diagnostik bei einem Psychologen zu machen.

Meine Vermutung ist, dass Ihre Tochter ein sehr sensibles Kind ist, das schnell merkt, was andere Menschen denken und erwarten und die mit einigen Aengsten in ihrem jungen Leben zu tun hat. Sensible Kinder leiden oft unter der Angst vor Ablehnung. Sie wollen unbedingt dazu gehoeren, zweifeln aber irgendwie daran, dass sie wissen, wie man das tut. Sie haben oft ganz frueh in ihrem Leben entschieden, dass sie minderwertig, nicht liebenswert, unwichtig oder wertlos sind, wenn sie alleine, anders oder "sie selbst" sind. Darum setzen sie alles daran, nicht alleine zu sein/nicht abgelehnt zu werden, denn dann koennen sie vermeiden, sich so zu fuehlen. Oft fuehrt das dazu, dass sie versuchen, anderen deren Wuensche und Beduerfnisse vom Gesicht abzulesen und oft entsprechend handeln bevor ein Wunsch ausgesprochen wurde (darum z.B. das Verhalten Ihrer Tochter, dass sie Dinge tut, die sie gar nicht will). Oder, dass sie sich nie eigene Beduerfnisse goennen, denn das koennte ja dazu fuehren, dass die andere Person einen als Last empfindet und einen nicht mag.
Oft leben Menschen, die diese Schlussfolgerung gezogen haben, in staendiger Angst, etwas falsch zu machen und darum nicht dazuzugehoeren. Diese Menschen sind auch bewundernswert sensibel und haben ein riesengrosses Einfuehlungsvermoegen, was sie zu wunderbaren Freunden macht. Andererseits, werden sie auch oft ausgenutzt - was wahrscheinlich mit 5 noch kein so grosses Problem ist.

 

Zuhause fuehlt sich Ihre Tochter sicher und geborgen. Sie zweifelt nicht daran, dass sie akzeptiert ist und dazugehoert, aber im Kindergarten ist das etwas anderes. Das ist viel los, vielleicht fuehlt sie sich auch ueberfordert von all dem Chaos, dem Laerm usw., denn auch das ist fuer sensible Kinder oft einfach zu viel. Sie brauchen immer etwas Ruhe und Abstand, um Dinge zu verarbeiten, was im Kindergarten oft schwer ist.

 

Wenn Sie denken, dass diese Ausfuehrungen Ihre Tochter beschreiben koennten, dann waeren Gespraeche ueber Angst wichtig - mit Ihnen und/oder einem Psychologen - und vielleicht eine Rueckzugsmoeglichkeit im Kindergarten. Vielleicht koennen Sie auch Fragen stellen wie: " Was passiert, wenn dich jemand nicht mag? Wenn jemand nicht teilen moechte? usw." Und dann ueber die Antworten und Aengste Ihrer Tochter sprechen. Manchmal ist es auch wichtig, dass man Ablehung erlebt und dann sieht, dass Ablehnung nicht das Ende der Welt ist und dass es immer Menschen gibt, die einen moegen und andere, die einen nicht moegen - und dass das okay ist. Beispiele, die ich manchmal benutze sind diese:

 

Das ist genauso, als würde man einen Apfelbaum verurteilen, der neben schönen Äpfeln auch wurmstichtige Äpfel trägt, weil man sagt: ein Baum, der wurmstichige Äpfel trägt ist minderwertig. Und selbst wenn ein Baum nur wurmstichige Äpfel tragen würde, käme wohl niemand auf die Idee, ihn deshalb zu fällen.

Die Frage ist dann, über wen sagt eine Ablehnung etwas aus? Über den Abgelehnten oder den Ablehnenden? Letztlich nur über den Ablehnenden. Seine Ablehnung ist Ausdruck seiner Werte, seiner Ansichten, seiner Moral, seines Geschmacks, seiner Weltanschauung.

Wenn Sie ein modernes Gemälde schrecklich finden, heißt das, dass dieses Bild wertlos ist? Nein, es gibt viele, denen dieses Gemälde gefällt. Folglich sagt Ihre Ablehnung nichts über den Wert oder die Qualität des Bildes aus, sondern lediglich etwas über Ihren Geschmack.

 

 

 

Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Im Kindergarten werden immer Gruppenbestrafungen durchgeführt das heißt wenn 2 Kinder mist bauen dann kriegen alle Kinder einen entzug z.b. keine milch und keinen tee mehr oder alle müssen sitzen bleiben bis die Eltern kommen und werden bewacht wie Straftäter. Kann das auch daran liegen das sie desshalb so ängstlich ist????
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

vielen Dank für Ihre erneute Frage bzw. Ihre Ausführungen.

 

Im Rahmen meiner Beantwortung meinte ich nicht die Tatsache, dass wegen einer akuten Problematik (Verhaltensauffälligkeiten die Sie beschreiben) der Weg über einen Psychologen führen muss, jedoch ist es aus meiner Erfahrung her so, dass Verhaltensweisen (ob nun Normal oder Unnormal) häufig auf tieferliegende Störungen im Kindesalter hinweisen können und das halt nicht von einem Kinderarzt abklärbar ist (ob Normal oder Unnormal) sondern von einem Dipl.- Psychologen für Kinder- und Jugendpsychologie begleitet häufig durch besondere altersentsprechende Testdiagnostik. Natürlich ist dies ein Weg, der auch dann aus meiner Sicht zu gehen ist, wenn die Verhaltensauffälligkeiten zu deutlich werden und ein Leiden verursachen, d.h. das leben Ihrer Tochter maßgeblich negativ beeinflussen. Ich meinte auch viel mehr auch im rahmen meiner Ausführungen die tatsache, dass alle Eltern in der Bewertung ob nun Normal oder Unnormal, nie objektiv sein können und eher subjektiv Empfinden, Deuten und meinen zu verstehen. das geht Selbst mir so als Vater und um da ein doch eher "objektives Element" mit hineinzubringen, wäre ja auch eine neutrale Abklärung bei einem Psychologen ggf. sinnvoll.

 

Zu Ihrer erneuten Frage, halte ich ein sogenanntes Gruppenbestrafungssystem für überhohlt und nicht mehr zeitgemäß. Das heisst, diese "Bestrafungsmethode" dient nur dem Zwecke der Ruhigstellung und wird mit dem Pseudonym des Erlernens von sozialen Kompetenzen begründet. Im Rahmen der entwicklungspsychologischen Betrachtung ist natürlich die Gruppensozialisation von sehr großer Bedeutung, aber Methoden der Bestrafung wegen eines Vergehens von anderen Kindern ist schlicht weg falsch und kann auch den Effekt haben, dass Ihre Tochter "wenn Sie wie eine Verurteilte behandelt wird" mit entstehenden Ängsten vor dem Besuch des Kindergartens hat und daher vielleicht auch die Ängste beschrieben werden. Die Angst kann dadurch entstehen, dass die Erwartungen an Ihre Tochter im Kindergarten sehr hoch sind, im Rahmen von Anpassung und Sozialisation (d.h. Sie beschreiben Ihre Tochter als sehr sensibel und Sie spürt vielleicht auf Grund einer Hypersensibilität mehr als andere Kinder der Gruppe, dass der Weg der Bestrafung ==> den Sie von zu Hause so ja scheinbar nicht kennt, mit Ihren vor allem emotionalen Erwartungen
nicht überein zu bringen ist), Sie empfindet (leidet vlt. auch unter den Empfindungen), aber kann die Zusammenhänge nicht verstehen und das was wir nicht Verstehen können erzeugt Angst (verunsichert), baut einen inneren Druck auf, immer und immer wieder sich deisem Dogma der überalterten Erziehungsmethoden unterzuordnen. Das heisst aber auch, es ensteht ein unbewusster Konflikt zwischen innerem Empfinden und den äußeren Erwartungen, wo auch schon in diesem Alter sich Ansätze von Versagungsängsten breit machen (siehe "..nervös wenn sie was gefragt wird von den Erziehern obwohl sie alles weiß").


Jedoch kann auch ein anderes Element hier eine Rolle spielen, was eventuell auch zu diesen Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten beitragen kann. Nämlich in dieser Altersphase häufig auftretenden Trennungsängste (vornehmlich entstehend durch die Überforderung bei der Sozialisation in einer Gruppe Gleichaltriger). Vornehmlich bei Einzelkindern, die es gewöhnt sind oft die "ganze Aufmerksamkeit der Eltern zu erhalten". Kommt es jedoch zum Verlust von Aufmerksamkeit, ensteht Verunsicherung, der Vergleich im Rahmen des kindlichen Denkens könnte vlt. dann lauten "wenn ich nicht so viel Aufmerksamkeit im Kindergarten bekomme, so wie zu Hause, mich frei entfalten kann, ohne mich ständig anpassen zu müssen (auch an die veralterten Erziehungskonzepte), dann bin ich nicht so viel Wert, meine Eltern haben mich nicht mehr so lieb und geben mich hier nur ab usw." und diese Tasache erzeugt emotionale Verwirrung, schafft Unsicherheiten und Angst.

 

ich würde Ihnen den rat geben, mit der zu betreuenden Kindergärtnerin auch ein offenes Gespräch zu führen, darauf hinzuweisen, dass die Ängste Ihrer Tochter eventuell ja auch mit den Erzeihungsmethoden zusammenhängen könnten und diese veralterten Methoden der Förderung der Sozialisation (sozialen Kompetenz) so nicht mittragen bzw. holen Sie sich dabei vlt. auch Hilfe durch andere Eltern.

 

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen und Sie sind mit meiner beantwortung zufrieden. An dieser Stelle möchte ich mich für Ihr gezeigtes Vertrauen bedanken und Wünsche Ihnen aber auch Ihrer Tochter alles erdenklich Gute für Ihre Zukunft, die vielleicht ganz Normal sein darf und nicht Unnormal im Rahmen der kindlichen Entwicklung Ihrer Tochter verlaufen darf.

 

Mit freundlichem Gruß

 

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