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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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InternetCoach ist jetzt online.

Hallo, ich suche einen Rat. Meine Lebensgefährtin ist manisch

Kundenfrage

Hallo,

ich suche einen Rat.
Meine Lebensgefährtin ist manisch depressiv. Ich bin natürlich kein Arzt und will somit auch keine abschließende Diagnose stellen, aber ich bin sicher denn sie zeigt alle Symtome der manischen als auch der Depressiven Phasen auf. Nur das sie sich und auch ihre Wohnung nicht vernachlässigt.
Das schlimmste ist das sie mich für Dinge verantwortlich macht die sie vermisst, Ringe , Ketten, Kaffeelöffel, Geldbeutel usw.
Ich bin weder beleidigt oder sauer darüber aber ich kann sie nicht bewegen zum Arzt zu gehen um sich helfen zu lassen. Die gegenwärtige depressive Phase hält nun schon seit dem
Weihnachtsfest an und wird von Woche zu Woche intensiver. Jetzt ißt sie schon seit 3 Wochen kaum noch etwas. Ich habe unserem Hausarzt bereits davon berichtet, aber er weiß auch nicht was man tun kann.
Wer weiß einen Rat?
Im voraus vielen Dank XXXXX XXXXX Ratschläge.
Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige und frustrierende Situation. Sie machen sich verstaendlicherweise Sorgen um Ihre Lebensgefaehrtin. Sie vermuten, dass Sie unter einer bipolaren Stoerung leidet und zur Zeit scheint sie immer tiefer in Depressionen zu verfallen. Sie beobachten wahrscheinlich neben dem Appetitverlust gerade einige der folgenden Symptome in Ihrer Lebensgefaehrtin:


 

  • depressive Menschen sprechen oft leise und langsam, sie klingen eintönig

  • sie haben oft einen ernsten Gesichtsausdruck, wirken erstarrt oder verbissen

  • sie bewegen sich oft kraftlos, schleppend oder unmotiviert

  • der Gang ist nach vorn gebeugt, die Schultern hängen

  • sie ziehen oft den Kopf ein, sehen jämmerlich aus

  • es hat den Anschein, als ob sich der Betroffene ueber nichts freuen kann

Stimmungen von depressiven Menschen

  • sie sind bedrückt, traurig, verzweifelt

  • sie haben ein andauerndes Elendigkeitsgefühl

  • Minderwertigkeitskomplexe

  • ängstlich, Angst vor dem Leben

  • hoffnungslos, Gefühl von Hilflosigkeit

  • sie wollen sich verkriechen

  • lebensmüde Gedanken, nicht mehr aufwachen wollen, alles Sch...

  • man sieht alles negativ

  • das Leben scheint sinnlos

  • Hemmungen

  • Schuldgefühle

  • Schwinden des Selbstwertgefühls

  • Interessenverlust

  • Unruhe

  • Gefuehlslosigkeit

Die Hauptsymptome einer Depression sind:

  • eine andauernd gedrückte Stimmung

  • eine andauernde Freudlosigkeit

  • ein Verlust von Interesse an Dingen, die den Erkrankten vorher interessiert haben

  • eine grundsätzliche Antriebslosigkeit

Oft auftretende koerperliche Symptome

  • Appetitverlust

  • es kann eine Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust auftreten

  • gelegentlich Zunahme des Appetits (Heißhunger vor allem auf Kohlenhydrate, Schokolade)

  • starkes Bedürfnis nach sehr salzigen oder süßen Lebensmitteln, da der Geschmackssinn durch die Krankheit beeinträchtigt ist.

Atmung

  • der Betroffene spürt eine Enge im Brustkorb

  • der Betroffene verspürt einen Druck auf der Brust

  • er atmet schwer, keucht oder atmet flach und kaum merklich

Augen

  • der Erkrankte klagt über schlechte Augen, kann aber keine passende Sehhilfe finden

  • Entzündete Augen können auftreten

  • schlechtes Sehen (ohne nachweislicher Ursache)

  • Lichtüberempfindlichkeit

Blasenstörungen

  • es treten Schmerzen beim Wasserlassen auf

  • häufiger Harndrang

  • die Blase ist gereizt

Schlafstörungen

  • Störungen beim Einschlafen

  • Störungen beim Durchschlafen

  • Nächtliches Erwachen

  • öfters Alpträume

  • als Flucht vor dem Leben: gesteigertes Schlafbedürfnis

  • frühes Erwachen am Morgen

  • Startschwierigkeiten am Morgen

Herzbeschwerden

  • Stechen im Herzen, Brennen oder Druck

  • Herzklopfen, Herzrasen

Hals-, Nasen-, Ohrenbereich

  • man verspürt einen Kloß im Hals

  • der Hals ist wie zugeschnürt

  • man fühlt ein Druckgefühl auf den Ohren

  • es können Ohrgeräusche auftreten (ähnlich Tinnitus)

  • Schmerzen in den Ohren

  • schlechteres Hörvermögen (ohne körperlich nachweisbare Ursache)

  • Der Mund brennt und ist trocken

Kreislauf

  • Schwindelanfälle

  • man hat öfters "weiche Knie"

  • ein erhöhter Blutdruck ohne körperlich nachweisbare Ursache


Kopf- und Nackenbereich

  • diffuse Schmerzen oder Druck

  • Verspannungen im Schulter- oder Nackenbereich

Magen-Darm-Beschwerden

  • es können Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen auftreten

  • verstärkt Blähungen

  • es kommt zu Sodbrennen oder Magendruck

  • häufig Verstopfung oder Durchfall

  • Probleme mit dem Magen, Uebelkeit, Verdauungsstoerungen

Vegetatives Nervensystem

  • der Betroffene verspürt Hitzewallungen oder Kälteschauer

  • er zittert ungewöhnlich

  • er errötet schnell

  • er bekommt oft kalte Hände oder Füße

  • er ist sehr temperaturempfindlich, schnell ist es ihm zu kalt oder zu warm

  • er hat Blutdruckschwankungen

Zahnbereich

  • häufig Schmerzen ohne Grund

  • Gefühl eines schlecht sitzenden Gebißes

  • "Zähne zusammenbeißen" oder Zähneknirschen

Und

  • Selbstschädigung

  • Keine Lust auf Sexualitaet

  • Man kann nichts mehr entscheiden

  • Verlust des Zeitgefuehls

  • Die Angst, immer duemmer zu werden

  • Man ist wie ausgebrannt

  • Man hat Angst, unheilbar krank zu sein


Depressionen gehen einher mit einem besonders negativen Erleben der Welt, mit sog. katastrophisierenden Gedanken, in denen man sich ausmalt, welche schlimmen Dinge passieren könnten. Der Wahrnehmungsfokus liegt auf dem: Was fehlt noch? Was habe ich noch nicht erreicht? Was kann ich noch nicht? Was läuft schief in meinem Leben? Es gibt immer Dinge, die noch nicht so gut laufen, die noch fehlen und die schief laufen, aber depressive Menschen sehen vor allem diese negativen Tatsachen und verlernen mit zunehmender Krankheitsdauer immer mehr, die positiven Dinge auch wahrzunehmen und zu fühlen. Dies führt zu andauernden negativen Gefühlszuständen, starker Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Energielosigkeit. Häufig kommt es auch zu einer Gewichtszunahme oder Abnahme, zu sexuellen Störungen und Libidostörungen. Das Morgentief erleben besonders viele Patienten als große Belastung. Der Tag beginnt schwer, es ist nur mit großer Mühe möglich, das Bett zu verlassen und das Tagewerk zu beginnen. Bei besonders schweren Depressionen schaffen die Patienten es nicht mehr, das Bett zu verlassen.

Bei einer Depression kommt es oft zu kognitiven Verzerrungen. In depressiven Phasen kommt es zu Fehlinterpretationen der Wirklichkeit, die zu einer pessimistischen Sichtweise der Welt, der eigenen Möglichkeiten und der Zukunft führt. Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge werden verwechselt. Unangemessene Verallgemeinerungen (Depressionen kann doch niemand heilen) oder übertreibungen (die Sprechstundenhilfe hat mich abweisend behandelt, als sie sagte, dass ich noch etwas länger warten muss), emotionale Beweisführung (ich habe das Gefühl, dass sie mir nicht helfen kann, also stimmt das) und das weit verbreitete Gedankenlesen (ich weiss, dass sie mich nicht leiden kann) sind typische kognitive Verzerrungen. Depressive Patienten haben eine Neigung zum kognitiven Verzerren. Man weiß jedoch nicht, ob die Depression die kognitiven Verzerrungen auslöst oder ob die kognitiven Verzerrungen die Depression auslösen. Kognitive Verzerrungen könnten z.B. auch erlernt sein. Das Bewusstmachen von kognitiven Verzerrungen und das Auflösen dieser Verzerrungen führen zu einer Verbesserung des subjektiven Erlebens. Depressive Patienten können lernen, ihre Gedanken selbst zu überprüfen und zu verändern. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Kognitiven Verhaltenstherapie. Irrationale Einstellungen werden verändert und wirken sich damit auf das konkrete Verhalten aus.

Auch die Gehirnchemie ist bei depressiven Patienten verändert. Bestimmte Neurotransmitter wie Noradrenalin und Serotonin sind entweder zu wenig oder zu viel verfügbar. Genau hier setzen Psychopharmaka an. Leider weiß man bis heute nicht genau, wie diese wirken. Man weiß auch nicht, ob die Verschiebung der Neurotransmitterhaushalte die Depression verursacht oder ob die Depression die Neurotransmitterhaushalte negativ beeinflusst. Tatsache ist, dass viele depressive Patienten sehr gut auf die Behandlung mit Antidepressiva reagieren. Die Kombination von Antidepressiva und Kognitiver Verhaltenstherapie gibt heute als die Methode der Wahl für die Behandlung der Depression.




Wenn Ihre Lebensgefaehrtin eine Therapie in Erwaegung ziehen wuerde, dann gibt es mehrere Moeglichkeiten, einen Therapeuten zu finden. Um relativ schnell einen Termin zur Diagnostik und/oder zur Therapie zu bekommen, wenden Sie sich am besten an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik, an eine Universitätsklinik mit einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz oder an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut. Es dauert oft recht lange, um einen Termin bei einem niedergelassenen Psychologen zu bekommen, aber auch das ist eine Moeglichkeit. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste von geeigneten Therapeuten. Hier finden Sie ebenfalls Listen von Therapeuten (mit und ohne Kassenzulassung) nach Postleitzahl geordnet:

http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
http://www.netzwerk-psychotherapie.de/
http://www.therapeuten.de/

http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/

Hier finden Sie psychologische Ausbildungsinstitute:

http://www.therapie.de/psyche/info/ausbildung/adressen-und-links/

 

 

Hier finden Sie Selbsthilfetipps:

 

http://www.depression-behandeln.de

 

 

Depressionen sind ernstzunehmende Krankheiten und sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen extrem belastend. Besonders schwierig ist es für Angehörige und das soziale Umfeld, die Gefühlswelt der Erkrankten zu verstehen. Sie möchten helfen, sind aber angesichts der Situation ohnmächtig und hilflos und kommen oftmals an die eigenen Grenzen. Ihre Gefühle schwanken zwischen Angst, Mitleid, Überforderung und Erschöpfung bis hin zu Resignation und Wut. Von Angehörigen wird viel Einfühlungsvermögen und Geduld abverlangt. Seien Sie mutig und ziehen Sie Hilfe von außen hinzu. Dies ist weniger ein Zeichen von Schwäche, als viel mehr eines von Weitsicht.

Nicht immer können Betroffene offen über ihre Probleme sprechen und sich diese eingestehen. Oft versuchen sie derartigen Gesprächen aus dem Weg zu gehen oder diese abzublocken. Ursache dieses Verhaltens sind Schuldgefühle der Erkrankten: Sie fühlen sich verantwortlich für die Belastungen im engeren Umfeld und glauben Familie und Freunde so zu schützen. Versuchen Sie die ersten Schritte für ein Gespräch zu machen. Oftmals können sich die Betroffenen nur schwer konzentrieren. Daher ist es wichtig, dass Sie nicht zu hohe Erwartungen an solche Gespräche knüpfen. Hilfreich ist es, wenn Sie sich über die Krankheit informieren, um die Gefühlswelt des Betroffenen besser verstehen zu können.

Auch wenn sich der Erkrankte abwendet und sich zurückzieht: Beweisen Sie Ausdauer und seien Sie für ihn da. Machen Sie Mut: Depressionen sind behandelbare Krankheiten. Darüber hinaus sollten Sie Aussagen wie "Kopf hoch" oder "Reiß dich zusammen" unbedingt vermeiden. Diese gut gemeinten Ratschläge kommen meistens bei den Betroffenen anders an, als sie gemeint sind und können Frustrationen noch verstärken.

Lustlosigkeit ist ein häufiges Symptom bei Depessions-Patienten. Sie können sich kaum zu Unternehmungen aufraffen und sind mit den meisten Situationen überfordert. Versuchen Sie dem Betroffenen eine Abwechslung zu bieten, doch achten Sie darauf, dass sie nicht zu sehr anstrengt. Sport eignet sich besonders gut, da Stresshormone abgebaut werden. Ziel ist es, einen gewissen Belastbarkeitsgrad wieder herzustellen. Motivieren Sie ohne zu überfordern.

Vergessen Sie Ihre eigenen Beduerfnisse nicht. Tun Sie Dinge, die Ihnen gut tun und Ihren “Energie-Tank” aufladen. Oft haben Angehoerige ein schlechtes Gewissen, wenn sie lachen oder Spass haben waehrend es dem Betroffenen so schlecht geht. Es hilft dem Betroffenen aber nicht, wenn Sie sich Freude und schoene Dinge versagen. Im Gegenteil, Betroffene koennen sich oft nicht mehr vorstellen, dass irgendetwas im Leben Spass machen kann. Darum hilft es manchmal, einfach daran erinnert zu werden, dass es schoene Dinge gibt, auch wenn man sie selbst nicht so sehen kann.

 

Viele Angehörige und Freunde wissen nicht, wie sie sich einem Depressiven gegenüber verhalten sollen. Sie fühlen sich unsicher und hilflos, wollen Beistand leisten und dem Kranken nicht noch zusätzlich zur Last fallen. Zusätzlich fürchten sie sich vor den Beleidigungen, dem Schmerz, der Trauer und der Einsamkeit des Depressiven. Zudem sagt man, daß eine Depression auch ansteckend sein kann. Das bedeutet jedoch nicht, daß sie ebenfalls eine Depression bekommen, sondern vielmehr, daß die Angehörigen ihr Verhalten ändern und Gefühle wie Wut, Angst, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit oder eine Müdigkeit und innere Leere entwickeln. Natürlich ändert sich dann auch das Leben der Angehörigen.

Sie müssen verstehen, daß Aggressionen und Zurückhaltung nur durch die Krankheit entstehen, nichts mit der fehlenden Liebe oder Zuneigung des Erkrankten zu tun haben. Außerdem müssen Sie wissen, daß diese Krankheit geheilt werden kann und der Depressive nach der Heilung wieder so ist wie vor der Krankheit. Die einzige wirkliche Hilfe, die Sie leisten können, ist, den Erkrankten zu motivieren. Bleiben Sie an seiner Seite und unterstützen Sie ihn in seinem Alltag. Achten Sie darauf, daß er seine Medikamente regelmäßig einnimmt und seine Arzttermine immer einhält. Setzen Sie ihn dabei aber nicht unter Druck, sondern motivieren Sie ihn durch die Aussicht auf eine Heilung.

 

Wenn es sich bei Ihrer Freundin tatsaechlich um eine bipolare Stoerung handelt, dann sind Medikamente ein sehr wichtiges Element der Behandlung. Darum waere es ein sinnvoller erster Schritt, ihr zu helfen, einen Facharzt fuer Psychiatrie oder Psychosomatik zu sehen, damit der die entsprechende Diagnose stellen und Medikamente verschreiben kann. Dabei sollten Sie auch wissen, dass Antidepressiva alleine in Menschen mit einer bipolaren Stoerung manchmal zu einer manischen Episode fuehren, und darum meist auch immer gleichzeitig stimmungsstabilisierende Medikamente verschrieben werden.

 

Wenn Sie denken, dass Ihre Lebensgefaehrtin eine Gefahr fuer sich selbst darstellt, weil Sie nicht mehr fuer sich sorgen kann - und nicht mehr genug isst, um zu langfristig zu ueberleben, dann sollten Sie den Notarzt anrufen oder bei der naechsten psychiatrischen Ambulanz nachfragen, wer zustaendig ist, damit Ihre Freundin Hilfe bekommt, notfalls auch gegen ihren Willen



Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Was Sie mir beschreiben ist mir nicht neu.Das habe ich alles bereits in Erfahrung gebracht.
Wie kann ich denn erreichen das sie zum Arzt geht und sich helfen läßt.
Aber wahrscheinlich haben Sie darauf auch keine Antwort
Mfg
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
es scheint als ob Sie schon sehr viel versucht haben, um Ihre Freundin zu motivieren zum Arzt zu gehen ohne dass es Erfolg hatte. Wenn jemand drei Wochen lang kaum gegessen hat und sich wahrscheinlich nicht duscht oder pflegt, was oft passiert, dann ist es vielleicht an der Zeit, den Notarzt zu rufen oder bei der psychiatrischen Ambulanz nachzufragen, ob man sie - falls notwendig gegen ihren Willen - zumindest im Krankenhaus untersuchen kann.
Das PsychKG (Psychisch Kranken Gesetz) erlaubt eine Zwangseinweisung wenn jemand eine Gefahr fuer sich selbst darstellt. Dazu zaehlen nicht nur Suizidgedanken und Versuche, sondern auch das Vernachlaessigen von notwendigen Dingen so wie Essen und Hygiene. Es ist natuerlich "aus der Ferne" schwer zu sagen, ob das bei Ihrer Partnerin der Fall ist, aber das kann auch der Notarzt entscheiden.
Gibt es bei Ihnen noch Aerzte, die Hausbesuche machen? Es kann sein, dass Ihr Hausarzt das nicht tut, aber vielleicht jemanden kennt, der das noch tut. Auch das waere vielleicht eine Moeglichkeit, damit jemand anders Ihnen bei der Entscheidung zur Seite steht, ob eine Zwangseinweisung notwendig ist oder ob es andere Wege gibt, Ihrer Partnerin zu helfen. Auch so wuerde ein Arzt zumindest wissen, wie es Ihrer Freundin geht und koennte ausserdem Medikamente verschreiben.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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