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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Hallo ich leide seid 2008 unter F33.2 und Schmerzen im HWS,Arme

Kundenfrage

Hallo
ich leide seid 2008 unter F33.2 und Schmerzen im HWS,Arme und taubheitsgefühle in den Finger vor allem Nachts.Weiß manchmal nicht wie ich liegen soll und dazu noch meine schwere körperliche berufliche Tätigkeit.
Vor 3 Wochen ging ich zum Arzt wegen akuten Schmerzen im HWS eine Beurteilung vom MRT Initiale Zeichen einer Osteochondrose im Segment C 3/4 4/5 und 5/6 mit flachbogigen Bandscheibenprotrusionen.
Was denken Sie ?
Könnten diese Schmerzen mal mehr mal weniger mit meinen Depressionen zusammenhängen und posttraumatisch sein?
Vielen Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Sie haben koerperliche Symptome und fragen sich, ob die etwas mit psychologischen Problemen zu tun haben,

denn: Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ Christian Morgenstern



Unter einer psychosomatischen Störung versteht man psychische Probleme wie chronischer Stress, berufliche Überforderung oder auch private Konflikte, die sich in organischen Erkrankungen ausdrücken.

Der Begriff Psychosomatik ist abgeleitet vom griechischen, die Psyche (Seele) und Soma (Körper). Darunter versteht man die Lehre von den Zusammenhängen und der gegenseitigen Beeinflussung von Seele und Körper. Körper und Geist sind bei diesem Krankheitsbild sehr eng miteinander verbunden. Ein Merkmal eines psychosomatisch Erkrankten ist seine Unfähigkeit, die erlebten Gefühle hinreichend wahrzunehmen, zu beschreiben und auszudrücken. Durch Störungen ihrer Emotionalität können die betroffenen Personen überwiegend nur körperliche Missempfindungen äußern. In Gesprächen mit den Betroffenen sowie in Therapien wird deshalb nur die Somatik, also die körperlichen Beschwerden von den Betroffenen beschrieben. Der Betroffene findet weder durch seine Wahrnehmung, noch durch Gespräche oder eine Therapie Zugang zu seinen Emotionen und erlebt vorrangig körperliche Symptome. Außerdem werden körpereigene Vorgänge und Reize weitaus intensiver wahrgenommen, als das bei einem gesunden Menschen der Fall ist. Typisch sind auch Panikattacken mit Herzrasen ohne jeglichen Grund. Die am häufigsten auftretenden Krankheiten sind die so genannten nervösen Störungen z.B.:
- Nervöse Herz- oder Magenbeschwerden
- Schlafstörungen
- Schmerzsyndrome
- allgemeines körperliches Unwohlsein, Müdigkeit sowie Zerschlagenheit.
- Asthma
- Übergewicht/Essstoerungen
- chronische Magengeschwüre

- Bluthochdruck
- Darmentzündungen
- Hautexzeme/Neurodermitis
- einige rheumatische Gelenkserkrankungen.

Auch andere gesundheitliche Beeinträchtigungen können durch psychische Faktoren entstehen. Obwohl keine genetische Erkrankung vorliegt, ist eine medizinische Behandlung hier ebenso wichtig und notwendig, da es sich hierbei keinesfalls wie oft angenommen um eine eingebildete Krankheit handelt. Eine Hauptursache für seelische Belastungen sind Konflikte. Sie bilden meist den Auslöser für die Erkrankung und bestimmen ihren weiteren Verlauf.
In den meisten Fällen sind sich die betroffenen Personen des weitreichenden und tiefgehenden Ausmaßes gar nicht bewusst und flüchten sich oft in eine Art Verdrängungstaktik. Diese verdrängten Konflikte können aber die körperlichen Funktionen sowie das Wohlbefinden beeinträchtigen und die Entstehung von Entzündungen oder auch andere krankhafte Prozesse begünstigen.
Ein sozialer Krankheitsfaktor der am häufigsten auftritt ist Stress durch berufliche Belastung, familiäre Sorgen, oder soziale Unsicherheit.

Zwischen Körper und Seele herrscht ein Wechselspiel. Wer zum Beispiel Schmerzen hat, ist für gewöhnlich schlecht gelaunt. Und so löst auch jeder andere körperliche Vorgang bestimmte Gefühle aus. Und umgekehrt führt jedes Gefühl zu einer körperlichen Reaktionen: wer sich erleichtert fühlt, atmet auf. Wer verlegen ist, errötet. Wer gerührt ist, dem kommen die Tränen. In der Regel besteht bei psychosomatischen Krankheiten ein unbewusster psychischer Konflikt zwischen Bedürfnissen, die nicht befriedigt werden. Wenn etwa Aggressionen nicht ausgelebt werden, wird das Nervensystem daueraktiviert und es können sich je nach Veranlagung eine Entzündung der Magenschleimhaut, Bluthochdruck, Migräne oder auch Arthritis entwickeln.

Therapeutische Verfahren können z.B.:
- ein therapeutisches Gespräch,
- Tiefenpsychologie,
- eine Psychoanalyse,
- die Verhaltenstherapie,
- eine konfliktbearbeitende Psychotherapie,
- oder Kurzzeit- und Langzeittherapie sein.
Diese Therapieformen können zusätzlich durch autogenes Training, funktionelle Entspannung und Familientherapie unterstützt werden.

Patienten, die an körperlichen Symptomen leiden, fühlen sich oft missverstanden und als „eingebildet Kranke“ oder Simulanten stigmatisiert. Oft dauert es lange, bis somatoforme Störungen als solche erkannt werden. Studien zeigten, dass manche Patienten über hundert ärztliche Kontakte hinter sich hatten, ehe sie erstmals an einen Psychotherapeuten überwiesen wurden. Dies liegt unter anderem daran, dass die Patienten selbst die psychische Komponente ihrer Beschwerden nicht akzeptieren wollen und können – auch weil die Art und Weise ihrer Beschwerden mitunter allein auf körperliche „Fehlfunktionen“ hinzuweisen scheinen. Vielen Ärzten fehlt allerdings auch die entsprechende Ausbildung oder Erfahrung, richtungsweisende Signale des Patienten richtig einzuordnen. Darüber, dass die meisten Krankheiten multikausal bedingt sind, herrscht heute weitgehend Konsens. Über die Gewichtung psychischer und körperlicher Faktoren bei unterschiedlichen Krankheitsbildern gibt es jedoch immer wieder unterschiedliche Positionen zwischen somatisch orientierten Medizinern und Vertretern der klinischen Psychosomatik.

 




Vielleicht waere es sinnvoll, wenn Sie einen Termin zur Diagnastik in einer Klinik fuer Psychosomatik machen:

http://www.btonline.de/kliniken/psychosomatikkliniken.html

 

Auch ein Gespreach mit einem qualifizierten Psychologen koennte helfen, um zu beleuchten, ob Ihr Koerper ausdrueckt, wie es Ihrer Seele geht, und hoffentlich helfen, diese Schmerzen zu ueberwinden.

Es gibt mehrere Moeglichkeiten, einen Therapeuten zu finden. Um relativ schnell einen Termin zur Diagnostik und/oder zur Therapie zu bekommen, wenden Sie sich am besten an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik, an eine Universitätsklinik mit einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz oder an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut. Es dauert oft recht lange, um einen Termin bei einem niedergelassenen Psychologen zu bekommen, aber auch das ist eine Moeglichkeit. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste von geeigneten Therapeuten. Hier finden Sie ebenfalls Listen von Therapeuten (mit und ohne Kassenzulassung) nach Postleitzahl geordnet:

http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
http://www.netzwerk-psychotherapie.de/
http://www.therapeuten.de/

http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/





Einen sehr ausfuehrlichen Artikel zur Psychosomatik finden Sie hier:

http://www.panikattacken.at/psychosomatik/psychosomatik.htm

 


Sie scheinen ja tatsaechlich koerperliche Schaeden zu haben, die zu Schmerzen fuehren koennen, aber die Intensitaet von Schmerzen haengt oft mit anderen Umstaenden zusammen, wie dem Wetter, Ihrer Laune, wie Sie geschlafen haben und natuerlich auch mit Depressionen. Darum waere eine zweigleisige Strategie wahrscheinlich zu empfehlen, einmal auf die koerperliche Ebene mit den Aerzten, die die Bandscheibenprotusionen festgestellt haben und einmal mit eine Therapeuten oder Arzt fuer Psychosomatik.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für Ihre Ausführung,

Ich werde demnächst eine Medizinische Rehabilation machen und demnach erfahren wie meine Zukunft im beruflichen Leben weiter geht.

ich bin 53 Jahre alt und habe schon 3 Arbeitsplätze wegen dieser Krankheit verloren.

ich hoffe auf eine entgültige Lösung für mich.

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
vielen Dank fuer die akzeptierte Antwort. Schmerzen sind leider sowohl fuer die Mediziner als auch die Psychologen ein immer noch nicht geloestes Raetsel. Meist sind multidisziplinaere Strategien, die Medizin, Psychotherapie, Physiotherapie, alternative Mittel wie Akkupunktur und neuromuskulaere Therapie vereinigen, am hilfreichsten.
Ich wuensche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei der Reha und hoffentlich eine endgueltige Loesung, die sich positiv auf Ihr Berufsleben auswirkt.
Vielen Dank,
Annegret Noble

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