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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Problem Liebesbeziehung. Der verheiratete Mann kann sich nicht

Kundenfrage

Problem Liebesbeziehung. Der verheiratete Mann kann sich nicht von der Ehefrau trennen (30 Jahre verheiratet)!Er hat sich selbst versprochen , keiner Frau mehr weh zu tun.
Er selbst leidet selber sehr unter seinem Versprechen, obwohl er seiner Erste große Liebe wieder begegnet ist und auch die Liebe, zu der Ersten großen Liebe, eigentlich leben möchte. Gäbe es die Ehefrau nicht, würde er sofort die neue Liebe leben wollen, laut seiner eigenen Aussage. Dazu ist zu sagen, das er seine 1.Liebe durch eigenes Fehlverhalten, sprich Untreue, verloren hatte und 5 Jahre brauchte, den Verlust zu überwinden. Erst nach 5 Jahresn trat eine weitere Frau in sein Leben. Diese Frau hat er nach 2 Jahre der Ausbeutung durch die Frau durch, Betrug usw.aus Eigenschutz selbst aufgeben. Er selbst behauptet, in diesem Lebensabschnitt geprägt worden zu sein für sein ganzes Leben. Er hat sich geschworen immer treu zu sein und nie wieder einer Frau Schaden zuzufügen. Die Ehe scheint eine Kompromisslösung gewesen zu sein und keine Liebesheirat, noch dazu, als schon nach 6 Monaten sich ein Baby angekündigt hat. Viel zu schnell nach seinen eigenen Aussagen. Es scheint als wenn er die Ehefrau und die 2 Kinder auf einen Thron stellt. Die 2 Kinder stellen sich auf die Seite er Mutter und setzen den Vater massiv unter Druck. Die Verlustangst der Kinder glaubt er nicht überwinden zu können. Die Aufgabe der Ehe schon.Noch dazu, haben die Frau und die Kinder ihm unter starken Druck ein Versprechen abgenommen, die Familie nicht zu zerstören. Die Ehefrau benutzt ihre Kinder in den Kampf um den Erhalt der Ehe. Laut seinen eigenen Aussagen, ist er seit Jahren nicht gkücklich und hat eigentlich immer nur funktioniert.
Also alles recht schwierig. Wie kann man ihm klar machen, dass er sich selbst nicht opfern muss für die kinder? Wie kann man ihm begreiflich machen, dass er nur freie und eigenen Entscheidungen treffen sollte?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Es ist ja an sich ehrenhaft, wenn man ein Versprechen halten moechte und es ist nicht ganz ungewoehnlich, dass man nach 30 Jahren Ehe das "Eheversprechen waehlt" und nicht so sehr "Liebe fuehlt". Allerdings ist es natuerlich auch kein gutes Lebensgefuehl, wenn man nur aufgrund von Verpflichtungen eine Beziehung lebt und oft darueber nachdenkt: "Was waere wenn....?"


Letztlich ist es natuerlich wichtig, dass der Mann, ueber den Sie hier sprechen, mit der Entscheidung, die er trifft, gut und ohne grosse Schuldgefuehle leben kann. Manchmal fuehrt das dazu, dass man sich dafuer entscheidet, nicht komplett gluecklich zu sein, dafuer aber "das richtige" getan zu haben, manchmal fuehrt das dazu, dass man sich fuer die eigene Freiheit entscheidet und in Kauf nimmt, dass man anderen Menschen damit weh tut. Beide Entscheidungen haben ihre Vor- und Nachteile.


Das grosse Thema scheint die "Vergebung" oder das "Verzeihen" zu sein, v.a. sich selbst zu vergeben. Vielleicht waere der betreffende Mann bereit, sich diese Ideen zum Thema durchzulesen, um zu sehen, ob das bei der Entscheidungsfindung hilft?


 

Manchmal macht alleine der Gedanke XXXXX XXXXX Menschen wütend. Das bedeutet normalerweise, dass diese Menschen einem ein Unrecht angetan oder einem wehgetan haben. Die Erfahrung, dass der Gedanke XXXXX XXXXX Menschen einen wütend macht, bedeutet, dass diese Menschen immer noch eine gewisse Macht über jemanden und seine Gefühle ausüben. Diese Macht kann man einem Menschen nur wieder wegnehmen, wenn man ihm vergibt. „Moment,“ sagen Sie jetzt wahrscheinlich, „Ich will diesen Menschen aber gar nicht vergeben. Sie haben mir weh getan. Warum sollte ich ihnen vergeben?“ Natürlich musst man einem Menschen, der einem ein Unrecht antut nicht vergeben, aber wenn man ihm nicht vergibt, dann gibt man ihm Macht über die eigenen Gefühle und damit über das eigene Leben. Viele Menschen denken, dass Vergebung ein Gefühl ist, und dass man nicht vergeben kann, wenn man dieses Gefühl nicht hat. Diese Annahme stimmt aber so nicht. Vergebung ist zwar auch ein Gefühl, aber vor allem ist Vergebung eine Entscheidung. Und die Entscheidung zu vergeben hilft demjenigen, der vergibt, sehr viel mehr als demjenigen, dem vergeben wird. Nicht möglich? Lassen Sie uns den Vergebungsprozess einmal genauer anschauen.

Als erstes ist da die verletzende Tat oder das Vergehen. Es wurde einem etwas angetan, das falsch, ungerecht und schmerzhaft war. Dabei ist es unwichtig, wie schwerwiegend die Tat war. Die erste Reaktion des Verletzten ist es, den Schuldigen zur Verantwortung ziehen zu wollen. Die meisten Menschen haben ein tiefes Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Darum widerstrebt Vergebung dem gesunden Menschenverstand erst einmal. Redensarten wie „Vergeben und vergessen“ helfen da wenig, denn sie bestätigen (zu Unrecht), dass Vergeben gleichzusetzen ist mit dem Ignorieren eines Unrechts. Wenn man vergibt, tut man so als ob das Unrecht nie passiert wäre. Warum sollte man da vergeben? Weil Vergeben in keinster Weise bedeutet, dass man die Tat vergisst oder einfach über sie hinwegsieht. Das menschliche Gehirn ist ohnehin nicht in der Lage, ein erlebtes Unrecht zu vergessen, und damit ist diese Redensart unsinnig.

Manchmal wird ein Täter bestraft und dadurch das Bedürfnis des Verletzten nach Gerechtigkeit zumindest teilweise gestillt. Ein Gerichtsprozess, eine Haftstrafe oder ein Urteil, das das geschehene Unrecht öffentlich macht, helfen da oft ein bisschen. Aber letztendlich fühlt der Täter weder den Schmerz, den er einem anderen zugefügt hat, noch kann er die Tat zurücknehmen. Der Schmerz und die Verletzung bleiben und beeinflussen das Leben, das Verhalten und die Entscheidungen des betroffenen Menschen oft noch jahrelang. Eine Frau, die vor ihrer Ehe vergewaltigt wurde, kann manchmal 20 Jahre später ihrem Mann immer noch nicht vertrauen, obwohl er sie nie schlecht behandelt hat. Ein Kind, das den Unfalltod eines Freundes beobachtet hat, wird auch als junger Mensch noch mit der Angst leben, dass alle Menschen, die ihm nahestehen, ständig in Gefahr sind und sich darum vielleicht nicht auf eine intime Beziehung einlassen. Ein Mann, der in der Armut der Nachkriegszeit aufwuchs, wird niemals verstehen, wie andere so unbedacht mit Lebensmitteln umgehen oder Dinge wegschmeissen, die vielleicht noch benutzt werden können. Diese Erlebnisse prägen einen Menschen und machen Vergebung damit zu einem wichtigen Thema.

Wenn man ein Unrecht erlebt, spürt man als erstes Schmerz. Von einem leichten Ziehen im Brustbereich bis hin zur rohen Verzweiflung. Je nach Art des Vergehens spürt man diesen Schmerz nur, wenn man sich an die Tat erinnert, oder er ist so überwältigend, dass er zum Teil des täglichen Lebens wird. Vielen Menschen wird dieses Gefühl des Verletztseins zu viel, und sie werden wütend. Diese Wut ist angebracht und oft hilfreich. Sie beschützt einen davor, sich wieder in eine ähnliche Situation zu begeben und nochmals verletzt zu werden. Sie erlaubt es einem sich gegen den lähmenden Schmerz zu wehren und im täglichen Leben zu funktionieren. Die Wut macht stark genug, den Täter zu konfrontieren, die Polizei zu rufen, oder während der Gerichtsverhandlung etwas zu sagen.

Und dann? Dann bleibt man entweder im Schmerz oder in der Wut stecken. Diese Gefühle prägen dann das Leben. Sie beeinflussen alle Erlebnisse und Beziehungen. Oft scheint sich die Person gar nicht mehr erinnern zu können, dass das Leben einmal anders aussah und sich vor allem anders anfühlte. Sind Sie schon einmal jemandem begegnet, der in der Wut steckengeblieben war? Wollten Sie Zeit mit diesem Menschen verbringen? Wahrscheinlich nicht. Diese Menschen sind normalerweise bitter und pessimistisch. Sie sehen nur das schlechte im Leben und in anderen Menschen. Sie kritisieren alles und jeden und finden auch an einem wunderschönen sonnigen Sommertag etwas auszusetzen. Sie haben keine wirklichen Freunde und können sich über nichts von Herzen freuen. Sie hegen ständig Rachegedanken und sehen auch in unschuldigen Missverständnissen böse Absichten. Aus Menschen, für deren Schicksal man Mitleid empfand, sind Menschen geworden, die keiner wirklich mag. Kennen Sie einen solchen Menschen? Sind Sie es vielleicht sogar selbst?

Dann gibt es diejenigen, die nach der Verletzung im Schmerz stecken bleiben. Sind Sie da schon einmal jemandem begegnet? Diese Menschen sind normalerweise deprimiert, depressiv, müde, und erschöpft. Und wenn man Zeit mit ihnen verbringen, fühlt man sich danach genauso. Sie sehen sich als ständige Opfer und haben das Gefühl, dass die Welt darauf aus ist, ihnen wehzutun oder ihnen weiteres Unrecht zuzufügen. Jedesmal wenn man ihnen vorschlägt, wie sie ihr Leben verbessern oder sich einfach nur besser fühlen könnten, dann antworten sie: „Ja, aber....“ Und beschreiben ausführlich, warum der Vorschlag sowieso nicht umsetzbar ist, warum deine Idee von Anfang an unsinnig war, und warum alle Versuche, etwas Freude in ihr Leben zu bringen, ganz sicher fehlschlagen werden. Nach einem solchen Gespräch fühlt man sich hilflos, frustriert, entmutigt und ausgelaugt und man hat das Gefühl im Bauch, dass diese Menschen sich nicht wirklich besser fühlen wollen, dass sie irgendwie ganz zufrieden sind in ihrer Misere. Kennen Sie einen solchen Menschen? Erkennen Sie sich in dieser Beschreibung?

Wenn jemand bitter, wütend und unglücklich ist und sich dann entscheiden würde, seine Rachegedanken loszulassen und zu vergeben, würde er damit demjenigen helfen, der ihm wehgetan hat oder sich selbst? Und jemand, der traurig, unzufrieden, einsam und erschöpft ist – wenn er sich dazu entscheiden würde, die Opferrolle aufzugeben, würde er damit demjenigen helfen, der ihn zum Opfer gemacht hat oder sich selbst? Normalerweise weiss der Täter nicht einmal, dass die verletzte Person wütend oder traurig ist und falls er es weiss, dann betrifft es ihn oft wenig. Ein weiser Mensch sagte einmal, dass Rachegedanken wie ein Gift sind, das man selbst trinkt, in der Hoffnung, dass es den anderen umbringt. Leider vergiftet man damit nur sich selbst und sein Leben.

Um vergeben zu können, muss man sich erlauben, das Vergehen in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Was bewegte den Täter? Hat man selbst in irgendeiner Art und Weise zu der Tat beigetragen? Könnte ein Missverständnis zu der Tat beigetragen haben? Gibt es mildernde Umstände? Wiederholte der Täter etwas, das ihm angetan wurde? Diese Fragen und die entsprechenden Antworten entschuldigen weder den Täter noch die Tat. Was geschah, ist auch weiterhin falsch, ungerecht und schmerzhaft. Vergebung bedeutet weder, dass man die Tat vergisst noch dass man so tut, als ob sie nie geschehen sei. Man versucht auch nicht, die entsprechenden Reaktionen und Gefühle „wegzuerklären.“ Wenn man vergibt, dann trifft man die Entscheidung, sein Recht auf Rache nicht länger einzufordern. Man entscheidet sich lediglich, die verständlichen und gerechtfertigten Rachegedanken loszulassen, damit man nicht länger im Schmerz oder in der Wut steckenbleibt. Das eigene Leben wird dadurch besser. Dabei ist es eigentlich unwichtig, ob man dem Täter mitteilt, dass man ihm vergeben hat oder nicht. Vergebung ist ein einseitiger Prozess, eine Einbahnstrasse. Die Beziehung zum Täter wird durch das Vergeben nicht automatisch repariert. Wenn der Täter eine Strafe ableistet, bedeutet Vergebung nicht, dass die Strafe erlassen wird. Wenn es ein Urteil gab, dass den Täter schuldig sprach, dann bedeutet Vergebung nicht, dass er freigesprochen wird. Vergebung bedeutet, dass das Leben des Verletzten nicht mehr ausschliesslich von dem Bedürfnis bestimmt wird, dass der Täter den gleichen Schmerz empfindet, den der Verletzte spüren muss.

Manchmal ist Versöhnung möglich und wünschenswert. Zur Versöhnung gehören aber zwei. Im Idealfall entschuldigt sich der Täter und bittet um Vergebung. Dann vergibt der Betroffene und die Beziehung kann repariert und erneuert werden. Manchmal ist Versöhnung nicht möglich oder vielleicht sogar unklug. Wenn der Täter die Tat nicht bereut oder gar die Tat rechtfertigt, dann ist Versöhnung nicht wirklich möglich. In diesem Fall ist es ausserdem wahrscheinlich, dass die Person in Zukunft die gleiche oder eine ähnliche Tat begehen wird. Je nach Tat kann es darum unklug sein, sich mit dem Täter zu versöhnen und sich damit einer erneuten Verletzung auszusetzen. Frauen, die von ihren Partnern geschlagen werden, vergeben oft schnell und wollen sich sofort wieder versöhnen. Nur um dann wieder geschlagen zu werden. Vergebung ist nötig, damit das Leben für den Verletzten weitergehen kann. Versöhnung ist ein möglicher nächster Schritt, wenn alle betroffenen Personen bereit sind, sich und ihr Verhalten zu ändern, um eine gesunde Beziehung zu schaffen, in der es nicht regelmässig zu Verletzungen kommt.

Sich selbst vergeben

Und wenn mann sich selbst vergeben muss, weil man selbst der- oder diejenige ist, dem man am meisten wehgetan hat? Der Prozess ist genau der gleiche. Als erstes muss man aufhören, sich selbst bestrafen zu wollen. Menschen werden sehr kreativ, wenn es darum geht, sich selbst zu bestrafen. Manche sind eher offensichtlich, sie ritzen sich, sprechen über Selbstmord, gönnen sich nichts gutes, machen sich alle positiven Beziehungen kaputt und umgeben sich mit negativen und gemeinen Menschen. Andere sind schwerer zu erkennen. Da ist die Mutter, die darin aufgeht, dass sie für andere sorgt, sich aber ständig die eigenen Bedürfnisse untersagt. Sie wird für ihre Selbstaufopferung bewundert. Da ist der harte Arbeiter, der von allen respektiert wird. Er ist morgens da bevor die Kollegen kommen und geht abends als letzter nach Hause. Aber eigentlich tut er das alles nur damit er keine Zeit hat, darüber nachzudenken, was für ein schlechter Mensch er seiner Meinung nach wirklich ist. Selbstbestrafung ist sehr viel weiter verbreitet als man oft annimmt. Manchmal können Menschen nicht annehmen, dass ihnen vergeben worden ist. Auch wenn andere keine Rachegedanken mehr hegen, können sie sich selbst ihr Verhalten nicht vergeben. In diesem Fall kann man die Vergebung eines anderen erst akzeptieren, wenn man sich selbst vergeben hat.

Wie vergibt man sich also selbst? Als erstes gibt man zu, dass das eigene Verhalten falsch war. Dann spürt man den Schmerz, die Trauer, die Wut und die Frustration, die das eigene Verhalten hervorgerufen hat. Danach entscheidet man, sich zu vergeben. Dazu muss man sich die Umstände der Tat genauer anschauen und verstehen, was passierte. Was waren die Beweggründe? Die mildernden Umstände? Wenn man sich dann entscheidet zu vergeben, muss man gleichzeitig akzeptieren, dass einem vergeben wurde. Dazu gehört oft auch, dass man akzeptiert, dass man ein Mensch ist, der es Wert ist und es verdient hat, dass ihm vergeben wird. Gibt es Menschen, denen nicht vergeben werden kann? Bedenken Sie dabei, dass Vergebung nicht wirklich demjenigen hilft, dem vergeben wird, sondern demjenigen, der vergibt. Wenn es Menschen gibt, denen nicht vergeben werden kann, gibt es Menschen, die niemals vergeben dürfen und damit keinen Ausweg haben aus der Misere ihrer Wut oder ihres Opferdaseins. Wenn sie nicht vergeben dürfen, sind sie dazu verurteilt, zu bitteren oder hilflosen Menschen zu werden – und das alles nur weil ihnen wehgetan wurde. Falls Sie an dieser Stelle das Gefühl haben, steckengeblieben zu sein und nicht weiterzukommen, sollten Sie das Thema der Vergebung und vor allem der Selbstvergebung wahrscheinlich mit Hilfe eines Therapeuten oder Seelsorgers durcharbeiten.

Falls Sie entscheiden, dass Vergebung tatsächlich die beste Lösung ist, dann sollten Sie im Fall der Selbstvergebung immer auch auf Versöhnung hinarbeiten. Sie sollten sich darum bei sich selbst entschuldigen und diese Entschuldigung natürlich auch annehmen. Danach koennen Sie dann mit sich selbst aussöhnen, mit sich selbst Frieden schliessen und letztendlich mit sich selbst ins Reine kommen. Fehler sind menschlich. Wenn Sie sich für Fehler nicht vergeben koennen, werden Sie wahrscheinlich in Ihrem Schmerz oder Ihrer Wut steckenbleiben und Ihr Leben (und das Leben der Menschen in Ihrer Umwelt) wird wahrscheinlich frustrierend sein.

 


Unsere Geschichte praegt uns und unsere Entscheidungen. Die Situation, die Sie beschreiben, scheint keine richtige und falsche Antwort zu haben, sondern nur zwei Entscheidungen, die beide schwierig und mit Schmerzen und Verlusten verbunden sind. Manchmal hilft es, wenn man sich in einer solchen Situation einen "Wegbegleiter" in Form eines Seelsorgers oder Therapeuten sucht, der neutral ist, also keine der beiden Loesungen favorisiert, sondern einfach nur da ist, waehrend man versucht, zu entscheiden, mit welcher Entscheidung man langfristig besser leben kann. Manchmal hilft es auch, sich aus der Situation etwas zurueckzuziehen, damit man genug innere Ruhe findet, um ueberhaupt zu erkennen, was man wirklich fuehlt und moechte.

Wenn Sie fragen dazu haben, wie man Therapeuten findet, helfe ich Ihnen da im Rahmen einer Anschlussfrage gerne weiter. Auch Aufenthalte in Kloestern oder aehnlichen Einrichtungen koennen oft helfen, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren. Vielleicht waere das eine Idee?

Ich hoffe, das der Mann, von dem Sie sprechen, loslassen, vergeben und trauern kann, um dann zu entscheiden, was er fuer seine Zukunft moechte.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Noble,

 

vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Antwort. Ich würde gerne noch von Ihnen erfahren, wie ich dem Mann, bei der Erkenntnisfindung des eigenen Verzeihens sich selbst gegenüber, anleiten könnte, sich diesem Thema überhaupt zu stellen? Sie haben mit Ihrer Aussage des " Verzeihens" nicht ganz Unrecht, momentan würde er auf sein eingenes Glück verzichten, im Glauben aber das richtige fpr die Familie zu tun. Es wird ihm aber nicht bewußt sein, dass das Thema des Verzeichens eine wichtige Rolle in seinem Leben spielt. Besonnenheit ist nicht seine Stärke, ehe die Wangelmütigkeit und er bezeichnet seinen eigenen jetzigen Zustand als " Gefangen zwischen den Welten".

 

Für Ihre abschließende Antwort sage ich Dank und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

A.AL

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
das ist keine leichte Aufgabe, die Sie sich da stellen. Es gibt natuerlich keine Garantien, aber vielleicht koennen Sie die folgende Strategie ausprobieren:

Meine Gedanken zum Thema "Verzeihen" gingen sogar noch weiter zurueck als zur momentanen Situation. Da scheint ja auch noch das Verzeihen zu sein nach dem Ende der ersten Liebe, das Verzeihen nach der unschoenen folgenden Beziehung, das Verzeihen nach der Hochzeit ohne wirklich Liebe zu empfinden - und wahrscheinlich noch einige andere Situationen, in denen man durch Verzeihen und Loslassen eine gewisse "Verstarrung" loesen koennte.

Vielleicht koennten Sie den jetzigen Zustand, den er selbst definiert als "Absprung" benutzen: Wenn er sagt, dass er zwischen zwei Welten gefangen ist, also "feststeckt" und "erstarrt" ist, dann waere das ja vielleicht ein Ansatzpunkt, um darueber zu sprechen, dass Sie etwas gelesen haben, das ueber dieses "Feststecken" redet und erklaert, wie man dort hinkommt und auch wie man es vielleicht loesen koennte. Ob er bereit waere, das auch zu lesen?

Ich wuerde Ihnen uebrigens gerne noch etwas mit auf den Weg geben, wo es ebenfalls darum geht, dass man "steckenbleiben" kann, wenn man sich gewisse Gefuehle nicht erlaubt. Dabei geht es um den Trauerprozess. Jedesmal, wenn sich in unserem Leben etwas veraendert, dann ist das gleichzeitig auch ein Verlust. Und Verlust bedeutet immer auch Trauer. Und Trauer ist mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Die Gefühle, die man nach einem Verlust durchläuft, scheinen sich an eine bestimmte Ordnung zu halten. Die erste Reaktion auf Verlust ist oft der Versuch, die Realität wegzuleugnen. Man kann und will nicht glauben, dass das Geschehene wirklich passiert ist. Typische Gedanken sind: “Das ist alles nur ein Traum.” “Morgen ist alles wieder in Ordnung.” “Das kann einfach nicht wahr sein.” „Ist das wirklich passiert?“

Die Phase des Verleugnens kann von ein paar Minuten bis hin zu einigen Wochen dauern, je nach der Größe des Verlusts. Danach folgt normalerweise eine Zeit des Verhandelns. Man versucht mit Gott, der Welt, dem Universum, sich selbst oder anderen Menschen zu verhandeln, um das Geschehene ungeschehen zu machen. Typische Gedanken sind: “Wenn ich nur hart genug arbeite, wird keiner merken, was wirklich passiert ist.” “Wenn ich von jetzt an alles richtig mache, dann wird er wieder zurückkommen.” “Ich muss nur wirklich danach suXXXXX, XXXXXn werde ich es schon finden.” „Es wird schon besser werden, wenn ich nur....“ Für Erwachsene und Jugendliche, die in der Regel einen recht guten Realitätssinn haben, dauert die Zeit des Verhandelns normalerweise nicht besonders lange. Sie merken schnell, dass man noch so viel versprechen kann, letztendlich kann man den Verlust nicht ungeschehen machen. Jüngere Kinder, die noch eine rege Fantasiewelt haben, brauchen oft etwas länger, um den Verlust als Tatsache anzuerkennen.

Nach dem Verhandeln kommen Wut und Trauer. Diese beiden Gefühle wechseln sich oft ab. Vielen Menschen fällt es leichter, wütend zu sein als traurig. Wut gibt Energie und beschützt. Wenn man wütend ist, kann man wenigstens morgens aufstehen und zur Arbeit gehen. Man kann sich gegen die unbedachten Worten der Menschen wehren, die den Verlust nicht verstehen. Trauer dagegen nimmt Energie. Man kann sich kaum bewegen und es ist schwer, die einfachen Aufgaben des täglichen Lebens zu erfüllen. Manchmal führt Trauer zu Depressionen. Depressionen machen es nicht nur schwer sondern fast unmöglich morgens aufzustehen, zu essen, sich anzuziehen, zur Arbeit zu gehen, und im täglichen Leben zu funktionieren. Menschen, die nach einem Verlust in Depressionen verfallen, brauchen oft professionelle Hilfe, um den Weg zurück zu finden. Die Länge dieses Prozesses hängt natürlich von der Grösse des Verlusts ab. Wenn ein Kind oder ein Partner unerwartet stirbt, ist es normal 4-5 Jahre lang zwischen Wut und Trauer hin- und herzuschwanken. Sollten die Gefühle des Trauerns dann noch immer so stark sein wie gleich nach dem Verlust, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, um Hilfe zu bitten. Das Gefühl von Verlust und Leere wird vor allem an Verjährungsdaten wiederkommen. Aber es sollte mit der Zeit weniger akut und intensiv werden. Sowohl Trauer als auch Wut sind nötig, um den Verlust zu verarbeiten. Die Anteile der beiden Gefühle variieren von Mensch zu Mensch, aber Menschen, die nur eins dieser Gefühle zulassen, werden es schwer finden, den Verlust wirklich zu akzeptieren.

Nach der Zeit der Trauer und Wut, folgt dann irgendwann die Akzeptanz. Man muss akzeptieren, dass das Leben nie wieder so sein wird wie zuvor. Aber im Gegensatz zur Resignation, die den Verlust zwar akzeptiert, aber zwangsläufig entscheidet, dass damit das Leben schlechter und weniger lebenswert ist, bedeutet wahre Akzeptanz, dass man von ganzem Herzen glaubt, dass das Leben zwar anders, aber trotzdem im grossen und ganzen gut ist. Akzeptanz ist nicht nur ein Gefühl sondern auch, und vielleicht sogar vor allem, eine Entscheidung. Es gibt Verluste im Leben, bei denen man sich eine lange Zeit lang jeden Tag neu entscheiden muss, sie zu akzeptieren. Erst dann folgt irgendwann das Gefühl und macht das Akzeptieren etwas leichter. Nachdem man den Verlust tatsächlich akzeptiert hat, kann man sich erneut auf das Leben einlassen. Erst dann kann man neue Beziehungen knüpfen und die kleinen Freuden des Lebens wieder geniessen. Viele Menschen bemerken zu diesem Zeitpunkt, dass sie wieder unbedarft lachen, dass sie sich am Geruch einer Blume erfreuen, dass ihnen das Essen wieder schmeckt, dass sie wieder Lust haben, Zeit mit anderen Menschen zu verbringen.

Leider erlauben sich nur wenige Menschen, dem Prozess des Trauerns seinen Lauf zu lassen. Es gibt so viele gute Gründe, schnell wieder funktionieren zu wollen. Da sind die Arbeit, die Erwartungen der Familie und der Freunde, die zeitgebundenen Projekte, die Bedürfnisse der Menschen um einen herum. Sechs Monate nach dem Tod einer geliebten Person bekommt man keine Karten mehr zugeschickt oder Worte der Anteilnahme zu hören. Es wird normalerweise erwartet, dass man seinen Verlust „weggesteckt“ hat. Und wenn sich dann doch jemand nach dem persönlichen Befinden erkundigt, sagt man, dass man über den Verlust hinweg ist, denn man hat sich mittlerweile selbst davon überzeugt, dass sechs Monate mehr als genug sind, um zu trauern. In einer Gesellschaft, die wenig Raum zum Trauern lässt, ist es darum kein Wunder, dass viele Menschen versuchen, diesen Prozess abzukürzen oder ganz zu vermeiden.

Man kann sich einreden, dass der Verlust gar nicht so schlimm war, dass man jetzt mit dem Trauern fertig sein sollte, dass man keine Zeit hat, dass das Leben einfach weitergehen muss. Damit verdrängt man die Gefühle, stopft sie tief in sich hinein und hofft, dass sie irgendwie verschwinden. Wenn man sich weit genug von seinen Gefühlen abgegrenzt hat und nur auf den Kopf und nicht auf die Seele hört, dann kann man sich oft selbst davon überzeugen, dass man nicht wirklich trauern muss. Oder man kann versuchen, sich von seinen Gefühlen abzulenken. Drogen, Alkohol, Essen, Arbeit, Glücksspiele oder Sport sind beliebte Wege, von den den unangenehmen Gefühlen abzulenken und sie nicht spüren zu müssen. Menschen werden oft sehr kreativ, um diese Gefühle zu vermeiden. Leider funktioniert keine der beiden Strategien wirklich. Entweder kann man irgendwann die Gefühle nicht mehr unterdrücken oder die Ablenkungsmanöver haben einen zu hohen Preis. Die unterdrückten oder ignorierten Gefühle kommen einem dann mit voller Kraft ins Bewusstsein. Man spürt sie so klar und deutlich, als ob der Verlust gerade erst passiert sei. So kann es sein, dass ein Alkoholiker, der endlich clean ist, 30 Jahre nach dem Tot eines geliebten Menschen auf einmal weint und trauert als ob der Mensch gestern gestorben sei. Wenn sich jemand jahrelang durch unermüdliche Arbeit davon abgelenkt hat, dass er ein Kind verloren hat, kann es passieren, dass er während des nächsten Urlaubs (auf den er sich nur widerwillig eingelassen hat) auf einmal Gefühle von Wut und Traurigkeit spürt, die keine wirkliche Ursache zu haben scheinen. Die unverarbeiteten Verluste machen es ihm unmöglich den Urlaub zu geniessen. Ohne sich auf seine Arbeit konzentrieren, und dadurch von seinen Gefühlen ablenken zu können, erlebt man auf einmal Gefühle, die man verloren gehofft hatte. In anderen Worten, man kann das Trauern aufschieben, aber nicht wirklich vermeiden. Irgendwann wird man sich den Gefühlen stellen müssen. Oder man wird einen grossen Preis dafür bezahlen, sie bis an sein Lebensende zu unterdrücken. (Beide Ausfuehrungen sind uebrigens aus dem Buch: Maulende Rebellen, Beleidigte Zicken).

Wenn er bereit ist, sich ueber Wege zu informieren, wie man sich aus diesem "Gefaengnis" befreien kann, und diese Ausfuehrungen zu lesen, dann muss er natuerlich selbst entscheiden, was er damit macht. Und das kann wirklich nur er. Wenn er sich dort wieder erkennt, kann es trotzdem sein, dass er es vorzieht, im "bekannten Gefaengnis" zu bleiben, als sich in das "unbekannte Neuland" zu wagen. Das darf er tun... und damit waere er auch nicht der erste oder der einzige Mensch, der das tut. Da gilt dann leider der dumme Spruch: Man kann einen Esel nur zum Wasser fuehren, man kann ihn nicht dazu zwingen zu trinken.

Ich weiss, dass das wahrscheinlich keine komplett befriedigende Antwort ist, aber letztendlich koennen wir die Entscheidungen und das Verhalten anderer Menschen nicht wirklich kontrollieren.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Noble,

ich habe ihm zum Thema " Vergebung, Verzeihen Trauer diverses Lesematerial gegeben. Er konnte sich selbst bis heute nicht verzeihen seine 1.große Liebe nicht lange genug gesucht zu haben. Fast hätte er im Jan.2012 einen Neubeginn mit der großen Liebe geschafft. Als er seiner Ehefrau seine Trennungsabsichten mitteilte u. sich dann noch die Kinder auf die Seite der Mutter stellten und von ihm ein Versprechen abverlangten, ist er umgekippt und hat die Ehe bisher nicht aufgegeben. Er beschrieb, ihre Hilflosigkeit und die vorgelegten Bilder aus glücklicheren Tagen und der Brief der Tochter, das hätte er nicht ertragen können. Die stundenlangen Weinkrämpfe der Frauen, die sich vor ihm auf dem Fußboden gelegt haben.Seine Worte:" Sie haben mir ja nichts getan!" Der Kontakt zur 1.Liebe ist ungebrochen und mit sehr großem gegenseitigen Vertrauen ausgestattet. Aber Treffen finden nicht mehr statt, sondern nur noch schriftlich und telefoischer Kontakt. Die Ehefrau hat verlangt, den vollständigen Kontakt sofort abzubrechen. Er kann sie nicht hintergehen, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Außgenommen Telefon und Schriftverkehr. Was glauben Sie, hat die Ehe noch für eine Chance und worin liegt der Grund,das er seine große Liebe dafür opfert? Was ist sein Problem bei der Ehefrau, seine Angst, sie so sehr zu enttäuschen und damit selber nicht fertig zu werden? Welche Fragestellung sollte man anwenden zum Thema Verzeihen, Vergebung und Trauer?

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
vielen Dank fuer die akzeptierte Antwort. Sowohl Trauern als auch Verzeihen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Es gibt ja auch in dieser Situation keine Entscheidung ohne Verlust und Verzeihen. Wenn er die Ehe aufgaebe, dann verliert er die Beziehung zu den Kindern (und damit auch die Beziehung zu moeglichen Enkelkindern?), er tut seiner Frau weh, die wie er richtig sagt, ja nichts getan hat, und muss in der Lage sein, sich dafuer zu vergeben. Wenn er die erst Liebe aufgaebe, dann verliert er die Moeglichkeit, vielleicht gluecklicher zu sein, und muss sich da vergeben, nicht laenger gesucht zu haben und einem anderen Menschen weh zu tun. Weder die eine noch die andere Entscheidung ist "gut' - beide fuehren dazu, dass Menschen leiden. Die Frage ist also eigentlich: Welche Entscheidung fuehrt zu weniger Schmerz und zu weniger Schuldgefuehlen? und nicht so sehr: Was moechte ich?

Die Ehe hat gewiss eine Chance, wenn wir von einer Lebensgemeinschaft sprechen, in der sich die beiden Partner genug respektieren, um sich moeglichst wenig weh zu tun und liebevoll miteinander umzugehen. Es ist unwahrscheinlich, dass es dort jetzt grosse Gefuehle von Liebe gibt - aber die gab es ja vorher auch nicht unbedingt.


Die Fragestellung, die ich am hilfreichsten finde, geht ungefaehr so: "Wenn jemand z.B. in der Depression stecken bleibt, dann veraendert sich diese Person. Sie wird zu einer depressiven, negativen....... (je nach Person setze ich da die entsprechenden Worte ein) Person. Was passiert, wenn andere Menschen mit dieser Person zu tun haben? Sie fuehlen sich leer, frustiert, muede, ausgelaugt, hoffnungslos..... weil diese Person so feststeckt, dass alle Vorschlaege von aussen auf ein ablehnendes "Ja, aber..." stossen, und irgendwann hoeren die anderen Menschen auf, zu versuchen zu helfen. Der einzige Weg aus dem "Gefaengnis" ist die ENTSCHEIDUNG, zu vergeben (oder zu akzeptieren). Das ist kein Gefuehl, das ist eine Entscheidung, die im Kopf passiert und manchmal muss man mehrere Wochen lang jeden Tag entscheiden, zu vergeben bis man anfaengt, es zu fuehlen. Wenn es einen einfacheren Weg gaebe als "Durch" dann haettest du den gefunden. Die Frage ist, bist du bereit, dich aus deinem Gefaengnis zu befreien und den naechsten Schritt zu gehen oder moechtest du einsam und alleine in deinem Gefaengnis hocken bleiben? Die Entscheidung ist deine."


Ich hoffe, dass ich damit Ihre Fragen beantwortet habe und wuensche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichem Gruss, Annegret Noble

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