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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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hallo meine frau lidet uter paranoida. letztens sagte sie,

Kundenfrage

hallo meine frau lidet uter paranoida. letztens sagte sie, sie sei lesbisch,sie möchte mit eine Frau leben, eine frau umarmen,eine frau küssen sie stelle sich das for. Frage ist ist sie wirklich lesbisch oder ist es ein paranoidische sicht, wie lange halten solche warn bitte um hilfe
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Sie moechten wissen, ob der Wunsch Ihrer Frau nach einer lesbischen Beziehung ernstzunehmen ist und was Sie machen sollen.

Die paranoide Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch besondere Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen, übertriebenes Misstrauen sowie die Neigung, Erlebtes in Richtung auf feindselige Tendenzen der eigenen Person gegenüber zu verdrehen. Neutrale und freundliche Handlungen anderer werden als feindlich, herabsetzend oder verächtlich erlebt. In manchen Fällen kann ein Eifersuchtswahn auftreten, wobei auf unberechtigten Verdächtigungen hinsichtlich der sexuellen Treue von Partnern starrsinnig und streitsüchtig bestanden wird. Menschen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung können zu überhöhtem Selbstgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit neigen. Der Begriff paranoid wird auch im Kontext der

benutzt. Je nachdem, unter welchen Typ von Paranoia Ihre Frau leidet, waeren ihre Aussagen unterschiedlich zu bewerten.

Letztendlich koennen nur Sie entscheiden, ob dise Beziehung fuer Sie die richtige ist. Sie haben wahrscheinlich schon viel investiert und sind verstaendlicherweise frustriert.

Langfristige Beziehungen durchlaufen verschiedene Phasen. Wie lange eine Phase der Partnerschaft jeweils dauert, und in welcher Sie sich gerade befinden, das wissen nur Sie.

Phase 1: Die „Übereinander-Herfall-Phase“

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden, egal, ob es die viel zitierte Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer vielleicht langjährigen Beziehung steht. Es ist die Phase, die für die Liebe steht (Schmetterlinge im Bauch) und in der viel mehr als sonst "geliebt" wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den / die wollte ich schon immer haben!“. Nach spätestens einem Jahr hat sich das Verliebtheitsgefühl gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein und der Gedanke XXXXX XXXXX fest, mit diesem Mann / dieser Frau das Leben verbringen zu können.

 

Phase 3: Der Alltag

In Phase 3 sind wir als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Wir lernen den Partner / die Partnerin auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir beim Partneri bemerken, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der unsere Vorstellungen fürs gemeinsame Leben langsam Gestalt annehmen.

Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der wir anfangen - berechtigt oder unberechtigt - Kritik am Partner / der Partnerin zu üben. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Zeit der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

Jede Liebesbeziehung lebt von der Erfüllung der Bedürfnisse des anderen - also von gegenseitigem Respekt und liebevollen Kompromissen. Es geht darum, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Beduerfnisse beider Partner erfuellt sind. Dann kann die Partnerschaft funktionieren, was ja bei Ihnen gerade nicht der Fall zu sein scheint. Darum waere eine Entscheidung wichtig, dass Sie entweder gemeinsam versuchen, das zu aendern durch eine Therapie oder Mediation oder dass Sie sich trennen, un Ihre Beduerfnisse auf andere Art und Weise erfuellt werden.



 

 

Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
es ist genau wie sie es geschrieben hben pasiert. ist das jetzt won ihr ernst gemeint oder weil sie paranoid ist . wenn, wie lange dauert das, ist das wann wider vorbei. Wie soll ich mich verhalten
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

In einer Partnerschaft kann man schnell über das stolpern, was unter den Teppich gekehrt wurde. Paare haben die Tendenz bei Konflikten Dynamiken in Gang zu setzen, die zur Eskalation führen. Ist bei einem Paar die Destruktivität weit fortgeschritten, verlieren häufig alle am Konflikt Beteiligten. Irgendwann scheint für manche Paare eine Scheidung unausweichlich zu sein. Rechtzeitige Maßnahmen zur De-eskalation bewirken Einhalt. Hierfür haben sich in den letzten Jahren vor allem Coaching, Therapie und Mediation etabliert. Ein professioneller Mediator schafft Vertrauen bei einem Paar im Streit und bewirkt, dass statt Eskalationen Lösungen gefunden werden. Die Methode der Mediation basiert einerseits auf einer inhaltlichen Sachkenntnis des Moderators, andererseits auf Methoden der Kommunikationspsychologie, der Anthroposophie, des Coaching, des NLP, den Hypnose-Therapien von Milton Erickson, der humanistischen Beratung und dem Konfliktmanagement.

Grundlegendes Ziel der Mediation bei einem Paar ist eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung.
Die Mediation dient der gütlichen Einigung eines Paares, fragt nicht nach der "Schuld", sondern danach, wie das Paar in Zukunft miteinander umgehen will (lösungs- und zukunftsorientiert). Die Freiwilligkeit zur Teilnahme ist unbedingte Voraussetzung einer Mediation für Paare.

http://www.mediator-finden.de/

http://www.centrale-fuer-mediation.de/cfmsuche2/erweitert.jsp

www.bmev.de.



Paartherapeuten finden Sie hier:

http://www.netzwerk-paartherapie.de/http://www.selbsthilfenetz.de

www.paartherapie.de



Wenn Sie mir etwas zusaetzliche Inforamtion zu Ihrer Frau geben, kann ich etwas genauer antworten.

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
ich meine das sie sagt das sie lesbisch ist, kann das wirklich sein oder ist sie momentan nur verletzt,ob das vorübergehend is. Eine andere frage ist ob dise krankeit die personnen sum setensprung verleitet,wie kann ich ihr helfen das sie nicht mehr denkt das sie lesbisch ist
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Hauptmerkmal der paranoiden Persönlichkeitsstörung ist die Neigung, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindselig zu interpretieren, was eine durchgängig misstrauische Haltung bewirkt, manchmal mit erhöhter Wachsamkeit einhergehend. Es besteht eine Tendenz zu übermäßiger Empfindlichkeit und Kränkbarkeit, was oft Rechthaberei und Streitsucht zur Folge hat. Betroffene sind oftmals sehr verschlossen, weil sie befürchten, dass preisgegebene Informationen gegen sie verwendet werden. Sie haben häufig das Gefühl, hintergangen oder ausgenutzt zu werden. Auch nahestehende Personen oder Familienangehörige werden verdächtigt und deren Treue immer wieder in Frage gestellt.

Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstruktur können andererseits zu überhöhtem Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit neigen. Aus tiefenpsychologischer Sicht besteht bei Personen mit paranoider Persönlichkeitsstörung die Tendenz, eigene Aggressionen Mitmenschen zuzuschreiben und dann dort als Feindseligkeit wahrzunehmen und zu bekämpfen (Projektion).

Von ihren Mitmenschen werden Betroffene oft als scharfsinnige Beobachter beschrieben. Da sie jedoch Personen ihrer Umgebung häufig anklagen, führen sie dadurch selbst herbei, was sie besonders befürchten, und werden oftmals ausgegrenzt. Wegen ihrer geringen Vertrauensbereitschaft und wegen ihres kompromisslosen Vorgehens haben paranoide Persönlichkeiten zunehmende Schwierigkeiten, tiefgehende zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Wenn Ihre Frau tatsaechlich an dieser Stoerung leidet, dann wird sie wahrscheinlich regelmaessig die einen oder anderen Probleme haben und versuchen, fuer Ihre Angst zu kompensieren. Das bedeutet, dass sie im Moment eine Beziehung zu einer Frau bevorzugen wuerde, um sich vielleict zu schuetzen, dass sich das aber auch aendern kann. Ganz einfach wird es wahrscheinlich nie werden.

Oft tritt eine paranoide Steorung in Verbindung mit einer narzisstischen Stoerung oder einer Borderline Stoerung auf. Fuer beide diese Stoerungen ist ein Seitensprung leider nichts ungewoehnliches. Vielleicht erkennen Sie sich im folgenden wieder:

 

Hilfreich ist eine Umgangsweise, die von Verständnis und klaren Grenzen geprägt ist. Borderline-Betroffene leiden selbst am meisten unter ihren Borderline-Verhaltensweisen, können sie aber in Krisensituationen häufig nicht kontrollieren. Klare Grenzen sind wichtig, um sich und den Betroffenen vor schädigendem Verhalten zu bewahren. Meist ist es in Krisensituationen nicht möglich, die Konflikte im Gespräch zu lösen. Wut und Logik passen nicht zusammen. Häufig ist es dann besser, sich als Angehöriger zunächst zurückzuziehen und erst später die Probleme noch einmal anzusprechen.


http://www.borderline-netzwerk.info/angehoerige.htm


Hilfreiche Buecher:

Partnerbeziehung als Brutstätte von Borderline: Die Borderline-Persönlichkeiten und das Leid ihrer Helfershelfer Sonja Szomoru Borderline brach Herz: Hilfe zur Trennungsverarbeitung für Borderline-Partner; Sonja Szomoru (Autor), Viola Valentin (Autor), Bert Engel und Lukas (Autor)

Schluss mit dem Eiertanz: Für Angehörige von Menschen mit Borderline von Randi Kreger, Paul T. Mason und Brigitta Merschmann (Broschiert - 5. November 2009)

Ich hasse dich - verlass mich nicht: Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlic... von Jerold J. Kreisman und Hal Straus (Taschenbuch - 26. Oktober 2005)





Der Verlauf von Partnerschaften mit Borderlinern ist meist ähnlich. Die Anfangsphase wird sehr intensiv erlebt und von gegenseitiger Idealisierung dominiert. Doch sobald der Alltag beginnt scheitert die Beziehung. Es gibt Probleme beim Abstimmen gemeinsamer Aktivitäten, bei der Rücksichtnahme auf individuelle Verpflichtungen und Wünsche. Sie sehen ihren Partner nun mit anderen Augen und erkennen, dass sie nicht harmonieren. Diese „Ent-Täuschung“ verursacht oft eine schwere Krise, die Beziehung kippt von sehr gut zu sehr schlecht und es kommt zum Bruch mit dem entwerteten Partner.

Das zentrale Problem bei Beziehungen von Borderline-Persönlichkeiten ist der Widerspruch zwischen der intensiven Sehnsucht nach einem guten Objekt und der Angst vor Enttäuschung und Wut.

Es gibt verschieden Wege um mit diesem Problem umzugehen. Borderliner, die das Umschlagen von liebevollen Gefühlen in Wut, Hass und Angst erlebt haben, entscheiden sich oft dafür, sich nicht noch einmal auf eine so intensive Beziehung einzulassen, um sich zu schützen. Dies kann durch einen radikalen Rückzug geschehen. Beziehungssehnsüchte werden verdrängt und die Konzentration wird auf materiellen und sinnlichen Genuss oder berufliche Machtpositionen gelenkt. Auf diese Weise können die Borderliner andere Personen von sich abhängig machen und über sie verfügen. Kurzfristige Gelegenheitsbeziehungen sind möglich, solang der Borderliner sie genießt und sich zurückzieht bevor die Gefühle zu intensiv werden. Diese Eroberungen sind das einzige Ventil für die nicht vollständig unterdrückbaren Beziehungssehnsüchte.

Es gibt auch einen weniger radikalen Weg, bei dem die Borderline-Persönlichkeiten eine längerfristige Beziehung eingehen, aber die Zeit, die sie mit dem Partner verbringen, dosieren. Dies geschieht z.B. in Wochenendbeziehungen, in denen man nur die positiven Seiten der Partnerschaft pflegt, in Beziehungen mit mehreren Partnern parallel, weil dort die Bezogenheit auf einen bestimmten Partner reduziert ist, in Partnerschaften mit hilfsbedürftigen Personen, da man sich dort als guter Mensch wahrnimmt und in Beziehungen in denen man nicht in den anderen verliebt ist. Die Partner in diesen Beziehungen sind emotional ungefährlich, die Bindung wird als stabil und gemäßigt unzufrieden empfunden. Diese Partnerschaften verlaufen nach dem Prinzip der emotionalen Dosierung, vom Partner wird weniger erhofft und man selber ist weniger verletzbar.


Ein weiteres Merkmal bei Paarbeziehungen von Borderline-Persönlichkeiten ist die Regelmäßigkeit, mit der projektive Identifizierungen stattfinden. Das bedeutet, dass die intrapsychischen Konflikte jedes Partners interpersonell, also innerhalb der Beziehung, ausgetragen werden. Die führt zur inneren Konfliktentlastung. Je konflikthafter eine Partnerschaft belastet ist, desto höher ist der Wert des Partners, denn er schützt die eigene intrapsychische Toleranzgrenze. Für diesen Aspekt gibt es eine Reihe von Alltagsbeispielen: ein verschwenderischer Mann lebt zusammen mit seiner sehr sparsamen Frau, diese beschwert sich über die Verschwendungssucht ihres Mannes, genießt aber gleichzeitig den Luxus des Mannes mit, von Zeit zu Zeit schränkt sie ihn ein, um ihn vor einer Verschuldung zu bewahren; ein ehrgeiziger, beruflich erfolgreicher Mann ist liiert mit einer Frau, die sich hauptsächlich für Psychogruppen und Yoga interessiert, die Aufteilung zwischen Arbeit und Freizeit ist ungleich, jeder erlebt den Teil für den Partner mit, der ihm leichter fällt; ein dominanter Mann ist mit einer ängstlichen Frau verheiratet, die Frau versteckt sich hinter dem Mann und durchlebt die nach außen hin nicht sichtbaren Selbstzweifel des Mannes.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Borderliner in Beziehungen eine enge symbiotische Bindung zu ihrem Partner eingehen. Trotz massiver, wechselhafter Affekte, der Angst den anderen zu verletzen und selbst verletzt zu werden und die Eigenschaft negative Affekte abzuspalten und auf den Partner zu übertragen, finden Borderline-Patienten verschiedene Wege um langfristige Beziehungen zu ermöglichen. Die bedeutendsten Hilfsmechanismen sind dabei Verleugnung, Verschiebung, Reaktionsbildung, Dosierung der Nähe durch zeitliche oder emotionale Distanz, Projektion und projektive Identifizierung. Solang die Beziehung ausgeglichen ist hat sie einen starken stabilisierenden Effekt, in ihr wird ein Lebensraum gestaltet, in dem Spiegelung und Beruhigung möglich sind. Kommt es jedoch zu einem Ungleichgewicht oder gar einer Trennung verursacht dies dramatische, oft depressiv-objektlose Zusammenbrüche.



1) Durch die Stimmungswechsel des Borderline-Partners kann beim anderen die Hoffnung entstehen, dass alles wieder so gut wie zum Anfang wird. Doch es wird immer wieder schlechte Phasen geben, die auf die guten folgen. Bis schließlich die schlechten Phasen dominieren.

2) Der gesunde Partner wird durch das wechselhafte Verhalten des Borderline-Partners verwirrt, dies schränkt das klare Denken ein und verursacht Stress. Daher sollte man Ratschläge von Freunden und Familienangehörigen genau überdenken, da diese meist einen klareren Blick auf die Beziehung haben. Es ist auch möglich als gesunder Partner therapeutische Hilfe zu suchen um das Verhalten des Kranken zu verstehen.

3) Aus Angst vor dem Alleinsein schotten viele Borderliner ihre Partner von dessen Freunden und Familie ab. Dadurch wird der Beziehung zuviel Bedeutung beigemessen und der gesunde Partner scheut vor einer Trennung zurück, da er sich isoliert und ausgegrenzt fühlt. Als Partner sollte man den Kontakt zu seinem Freundeskreis auf jeden Fall aufrecht

erhalten.

4) Oft haben die gesunden Partner Skrupel den Borderline-Patienten zu verlassen und bleiben bei ihm um ihm zu helfen. Doch solang der Kranke keine Hilfe akzeptieren will, hat dies keinen Sinn. Er muss von sich aus Hilfe in Form einer Therapie suchen.

5) Die Anwesenheit eines Partners kann die Borderline-Persönlickeitsstörung vorübergehend verschlimmern, der Borderline-Partner kann sich beispielsweise durch seine wechselnden Gefühle von Nähe und Verlassenwerden überfordert fühlen.

6) Oft drohen die Borderline-Patienten mit Suizid, um sich vor dem Verlassenwerden zu schützen. In diesem Fall sollte sich der Partner an die Polizei und den eventuell praktizierenden Therapeuten wenden, da er nicht die Verantwortung für das Leben des Partners übernehmen kann.

7) Ein typisches Symptom der Borderline-Persönlichkeitsstörung sind die Selbstverletzungen. Die Kranken schneiden sich oder verstümmeln ihren Körper auf eine andere Art und Weise um ihren inneren Schmerz und Spannungen auszuhalten und abzubauen. Sobald der Partner dies mitbekommt, sollte er den zuständigen Therapeuten oder Arzt informieren.

8) Der gesunde Partner sollte stets auf eine Notsituation vorbereitet sein und wichtige Unterlagen, sowie Geld griffbereit haben. Außerdem sollte er wissen wo er sicher unterkommen kann. Körperlichen Missbrauch darf man auf keinen Fall tolerieren, auch nicht die Androhung dessen.




 

 

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
frage ist, wird sie das durch zetzen wollen oder wird sie ire meinung endern? wie kann ich sie dran hindern ob ich hindern kann?
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
so gerne ich Ihnen da eine konkrete Antwort geben wuerde, ich kann leider die Zukunft nicht voraussagen. Ich kann nur Vermutungen aussprechen darueber, was passieren koennte aufgrund dessen was andere Menschen in aehnlichen Situationen getan haben. Ich bin mir bewusst, dass Sie sich eine konkrete Antwort wuenschen, aber leider wird es die nicht geben, denn Ihre Frau ist eine einzigartige Person und Sie kennen sie wahrscheinlich besser als ich.

Hier ist meine Vermutung: Wenn Ihre Frau tatsaechlich an einer der oben beschriebenen Persoenlichkeitsstoerungen leidet, dann wird sie wahrscheinlich ihre Meinung mehrfach aendern darueber, wer sie ist und was sie moechte. Aber letztendlich koennen SIE das nur bedingt beeinflussen. Sie koennen ihr mitteilen, was Sie fuehlen und moechten, wie Sie sich eine Partnerschaft vorstellen und was Ihnen wichtig ist. Sie koennen ihr auch sagen (ohne zu drohen oder zu manipulieren), was Sie tun werden, wenn sie einen Seitensprung begeht, um sich selbst zu schuetzen (ausziehen, sich trennen, eine Therapie machen...). Aber dann darf Ihre Frau entscheiden, was sie tut, und meine Vermutung ist, dass sie sich mehr auflehnt je mehr Sie versuchen, sie daran zu hindern, und darum "erst recht" darauf besteht ihre Gefuehle Frauen gegenueber auszuleben.
Grosse VEraenderungen wird es wahrscheinlich erst geben, wenn Ihre Frau bereit ist, eine Therapie zu machen und sich damit zu beschaeftigen, warum sie diese Gedanken und Gefuehle hat und was sie damit tun moechte. Eine paranoide Lebenseinstellung ist nicht leicht zu veraendern und es bedarf viel Arbeit und Energie.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit beantwortet habe - auch wenn Sie sich wahrscheinlich eine andere Antwort gewuenscht hatten, was ich gut nachvollziehen kann.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
wei kann ich sie zu eine terapi bewegen??
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,


es ist nicht leicht, einen paranoiden Menschn zu einer Therapie zu bewegen, da man damit ja in die Paranoia "hineinarbeitet" - "Mit dir stimmt etwas nicht" - was ja die grosse Angst dieses Menschen ist. Manchmal hilft es, eine Paartherapie vorzuschlagen, damit die Verantwortung geteilt ist (es ist UNSER Problem,nicht: es ist DEIN Problem) und das waere in Ihrem Fall ja auch angemessen.

Druck hilft selten, darum koennen Sie das nur als Vorschlag anbringen, vielleicht mit dem Wunsch, dass Ihnen die Beziehung wichtig ist und dass Sie gerne diesen Versuch starten wuerden bevor Ihre Frau die Beziehung beendet um mit einer anderen Frau zusammen zu sein. Vielleicht hilft es, wenn Sie der Beziehung einen Zeitrahmen geben, also z.B. sagen: "Lass uns doch noch einmal 3 Monate (oder 6 Monate) wirklich an unsere Beziehung arbeiten. Und wenn dann nichts besser ist und du gehen willst, dann akzeptiere ich das. Aber ich wuerde gerne noch etwas fuer unsere Beziehung kaempfen. Bist du dazu bereit?" DAmit versuchen Sie, Ihre Frau auf Ihre Seite zu bringen. WAhrscheinlich waere es auch sinnvoll, wenn Ihre Frau aktiv bei der Suche nach einem geeignten Therapeuten oder Mediator hilft, damit sie dann nicht das Gefuehl hat, dass Sie mit dem Therapeuten unter einer Decke stecken oder sich gegen sie verschwoeren.

 

Hoffentlich ergibt sich dann aus der Paartherapie heraus die Moeglichkeit, dass Ihre Frau eine Therapie nur fuer sich anfangen moechte, da sie merkt, dass das hilfreich waere.

 

Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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