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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

ich hatte eine kurze,aber intensieve beziehung von etwa 6 monaten.ich

Kundenfrage

ich hatte eine kurze,aber intensieve beziehung von etwa 6 monaten.ich kannte die frau schon eineinhalb jahre.ich verliebte mich damals schon sehr in die frau.ihr ging es seelisch nicht so gut.sie verlor ihren freund und war ziemlich am boden.ich stand ihr bei,und peppelte sie nach und nach auf.dann kamen wir zusammen.es war alles so,wie es sein sollte,ich hatte auch das gefühl,daß sie mich lieb.sie trinkt manchmal zu viel und hat manchmal aus heiterem himmel wutanfälle.sie warf dann gläßer an die wand.sie sagte dann,ich muß sie in so einer situation ein paar min. festhallten,dann ist es wieder gut.wenn sie zuviel getrunken hatte,hatte sie so einen starren blick,und fing an,den kopf zu schütteln.ich bin lkw-fahrer und die ganze, woche unterwegs.und letzten donnerstag am abend am telefon war noch alles in bester ordnung.doch am freitag morgen bekam ich eine sms,daß sie am freitag den ganzen tag und abends termine hätte.mit dem abschluß worten "ich hab dich lieb".aber ich habe gespürt,daß da was nicht stimmt.wir telefonierten,und es kam raus,daß da ein anderer mann war.seit dem habe ich konntakt mehr.er hat ne firma.es tut weh so grundlos abgeschossen zu werden.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich verstehe Ihr Problem und möchte Ihnen punktuell eine Hilfestellung geben.

Ich verstehe Ihr Problem und auch das das gesamte Selbstbild erschüttert wird, wenn man trotz allem was man für den Partner/Partnerin getan hat einfach so „abgeschossen wird“:Eine Trennung geht für alle Beteiligten immer mit einer hohen emotionalen Belastung einher und wird als sehr belastend empfunden und auch gesunde und psychisch stabile Menschen können dadurch in schwere seelische Krisenzustände geraten, die sich dann u.a auch in depressiven Symptomen zeigen. Diese Belastung/Anpassungsstörung lassen sich gut mit psychologischer Unterstützung bessern, jedoch sollte die Behandlung Psychotherapeuten vorbehalten sein. Es ist natürlich auch aus meiner Sicht hier schwierig eine Aussage zu treffen was Ihre Partnerin zu diesem Schritt bewogen haben könnte, neben dem Alkohol können hier viele andere Faktoren eine Rolle spielen. Manchmal tun Menschen auch Dinge die nicht logisch zu erklären sind. Wichtig ist für Sie zu wissen, dass eine langjährige Alkoholabhängigkeit wie Sie sie beschreiben auch zu Persönlichkeitsveränderungen des Betroffenen führen kann, und manchmal steckt auch eine unerkannte psychische Störung dahinter. Ich möchte Ihnen nahelegen jetzt an sich zu denken, sie befinden Sich im Moment durch die Trennung in einem Zustand ähnlich einer Trauer um einen verstorbenen Menschen- in einer Lebenskrise. Eine Trauer wird von jedem Menschen unterschiedlich verarbeitet, insofern ist es eine normale Reaktion wenn Sie sowohl auf der einen Seite die Erinnerungen zurückhalten, aber dann auch die Trauer zulassen und das mit all Ihren Facetten. Trauerbewältigung bei Verlust/Trennung einer nahestehenden Person, kann man in 4 Phasen aufteilen.

1. Phase: bezeichnend ist hier der Schock zustand , das verleugnen und nicht- wahr –haben Wollen-, der Verlust wird nicht als Realität akzeptiert, die Symptome: Betäubung; Empfindungslosigkeit, Starre, Unglauben, Unwirklichkeit, stilles weinen, lautes Schluchzen, (einige Stunden bis zu 3 Wochen)

2. Phase: das Aufbrechen der Gefühle, der Trauerschmerz wird erfahren, die Symptome: Gefühlschaos von Trauer, Angst, Wut, Hilflosigkeit, Schuldgefühle, unbegründete Heiterkeit, Ruhelosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Hilfe: Erlaubnis sich selbst geben, die Gefühle auch zuzulassen, zu wissen, dass das emotionale Chaos der „Normalität „ entspricht, problematisch wäre hier eine andauernde Gefühlslosigkeit und Unterdrückung der Gefühle mit Gedankenstop, die Flucht aus der Trauer durch Überaktivität , verschweigen des Verlustes usw.-

3. Phase : sich anpassen an eine Umwelt in der die/der Verstorbene fehlt, Symptome: die Suche nach dem verstorbenen in Träumen, an Orten die mit Ihm/Ihr zu tun hatten, die Erfahrung des Sich- Trennen- Müssens, Erkennen des Ausmaßes des Verlustes, beginnende Neudefinition der Lebensziele , Problematisch: Exzessives Suchtverhalten; Intensivierung des Suchens , Rückzug aus der Welt , Verweigerung des Abschieds, beharren in eigener Hilflosigkeit

4. Phase: eine neue Beziehung zu sich selbst finden, die starken gefühlsmäßigen Bindungen zu dem Verstorbenen lösen sich und in neue Beziehungen wird investiert, Symptome: DER Verlust wird akzeptiert, neue Aufgaben und Rollen werden übernommen. Neues Selbstvertrauen und neue Selbstachtung, Problematisch: neue Beziehungen und neuer Selbststand wird als Untreue gegenüber dem Verstorbenen empfunden und verhindert, Rückfälle werden nicht einprogrammiert und führen zu tiefen Enttäuschungen, Vermeidung neuer Beziehungen aus Ängste vor neuen Verlusten oder der Reaktion der Umwelt. Abwendung vom Leben , den Lebenden und der Liebe

Bitte beachten Sie Trauer braucht Zeit (kann bis zu 8 Jahre gehen)und die Phasen laufen nicht linear ab. Ob eine Trauerreaktion „normal „ oder „pathologisch“ ist, hängt von der Dauer und ihrer Intensität ab.

Ich würde Ihnen empfehlen sich wenn Sie feststellen allein nicht weiter mit der Situation klarzukommen, eventuell einer Selbsthilfegruppe Trauer anzuschließen um hier von der Unterstützung und Hilfe anderer Betroffener zu profitieren.

http://www.ipsis.de/adressen/adressselbsthilfe.htm

Reden Sie in Ihrem sozialen Umfeld viel über die Trennung und lassen Sie auch die Gefühle heraus. Auch Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung kann hilfreich sein. Sie können auch im Rahmen der von Ihnen beschriebenen Symptome eine Konsultation eines Psychiaters z.B. in einer psychiatrischen Institutsambulanz (Notfallambulanz) an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie in Erwägung ziehen, da ein Psychiater auch hilfreiche Medikamente verschreiben darf. Ambulante Termine bei niedergelassenen Psychiatern bekommt man meist erst nach mehreren Monaten. Aus meiner Erfahrung als Psychologe kann ich Ihnen versichern das es schon sehr hilfreiche und sehr schnell wirksame Medikamente gibt um Sie aus diesem Tief wieder herauszuholen, jedoch ist hier wirklich ein Psychiater der richtige Ansprechpartner um Sie mit Hilfe einer Medikation zu unterstützen. Die Behandlung mit Antidepressiva ist nur ein Therapiepfeiler bei der Behandlung von Depressionen. (Zwei weitere sind Psychotherapeutische und sozialpsychiatrische Verfahren je nach den speziellen Gegebenheiten der depressiven Störung). Ich würde Ihnen empfehlen eine diagnostische Abklärung bei einem Psychiater zu veranlassen um eine Entwicklung zur chronischen Depression auszuschließen und auf jeden Fall eine Behandlung aufzunehmen. Sie haben auch die Möglichkeit sich an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik zu wenden (meist auch an Unikliniken) und um eine Notaufnahme (Behandlung) bitten und um dort viel schneller als bei den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen einen Termin zu bekommen. Es besteht auch für Sie die Möglichkeit und hier geht es eventuell etwas schneller sich an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut zu wenden um dort ein Behandlungstermin (Termin zur Diagnostik) zu bekommen. Vielleicht kann auch der Hausarzt vorerst ein leichtes Beruhigungsmittel verschreiben.

Eine weitere Möglichkeit ist, sich einer Selbsthilfegruppe an Ihrem Heimatort anzuschließen und da kann ich Ihnen empfehlen sich unter

http://www.depressionen-depression.net/pages/selbsthilfegruppen.htm

zu informieren, was für Sie in Frage kommt.

Vielleicht können Sie auch noch einmal mit Ihrer Partnerin reden und sie zu einer gemeinsamen Paartherapie motivieren. Denn in dieser Therapieform wird gemeinsam auf dem "Konflikthintergrund" jedes einzelnen Beteiligten (auch Ihrer Partnerin) eine Lösung mit den aktuellen Problemen erarbeitet und praktische Lösungsmöglichkeiten eruiert. Dies kann jedoch nur auf dem Willen und der Motivation jedes Einzelnen gelingen. Sie und Ihre Partnerin können dort im therapeutischen Setting an der Weiterführung der Beziehung auf der Grundlage von Respekt und Toleranz sowie Gemeinsamkeit arbeiten. Eventuelle Adressen für eine Paartherapie/Mediator können Sie unter folgender Homepage erfahren.

http://www.netzwerk-paartherapie.de/,

http://www.paartherapeut-in.de/

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

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