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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Ich habe eine angeborene Hormonstörung, die dazu führte, dass

Kundenfrage

Ich habe eine angeborene Hormonstörung, die dazu führte, dass bei mir unten alles klein geblieben ist. In der Schule wurde ich deswegen häufig von den anderen Jungen ausgelacht, und ich habe irgendwie immer noch das Gefühl, dass ich nur ein "halber Mann" bin.
Wenn ich z.B. im Schwimmbad andere Männer nackt sehe, habe ich das Gefühl, ich brauche das irgendwie, um zu verarbeiten, dass bei mir da kaum was da ist.
Seit kurzem arbeite ich in einer Werkstatt und wohne in einer betreuten Wohneinrichtung. Ich frage mich jetzt, ob ich mir dort einen Mann suche, dem ich das erzählen kann. Ich weiß, das würde mir helfen, aber ich weiß nicht, ob ich das wirklich machen soll.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen, Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Ich verstehe Ihr Problem und möchte Ihnen empfehlen sich vor Ort an einen Psychotherapeuten zu wenden der eine körperorientierte Psychotherapie anbietet um Ihren Körper zu akzeptieren zu lernen. Grundsätzlich ist es so dass beim Geschlechtsakt die Größe des Gliedes nicht der entscheidende Punkt ist, auch mit einem kleinen Penis ist es durchaus mit entsprechender Technik eine Frau zu befriedigen. Die Grundvoraussetzung dazu ist aber .auf jeden Fall ein gesundes Verhältnis zu seinem Körper und eine selbstbewusste Ausstrahlung. Ich würde Ihnen nicht empfehlen mit einer männlichen Bezugsperson in Ihrem sozialen Umfeld unbedingt darüber zu reden was Sie beschäftigt in Bezug auf die Größe Ihres Penis, hier könnte dies nach hinten losgehen, da Männlichkeit zum größten Teil immer noch mit einer sehr guten Bestückung gleichgesetzt wird. Hilfreicher sehe ich einen Austausch im Rahmen einer anonymen Internetplattform mit Betroffenen die ähnliche Probleme habe bzw. in einem hilfreichen Gespräch bei einem Facharzt für Sexualmedizin. Auch wäre es zu empfehlen an der eigenen Selbstakzeptanz zu arbeiten- Sie schreiben Sie stecken sich Wolle in die Unterhose damit es nach mehr aussieht- um zu erkennen das nicht die Größe des Penis ausschlaggebend dafür ist ein ganzer Mann zu sein. Vielleicht wäre auch hier unter Umständen eine Sexualtherapie ein Mittel zur Wahl um von der Einstellung wegzukommen das eine kleine Bestückung ein Problem darstellt. Operative Maßnahmen im Rahmen einer Penisverlängerung usw. würde ich erst dann ins Auge fassen wenn ich psychotherapeutisch alle Mittel ausgeschöpft habe und immer noch mit eigenen negativen Überzeugungen zu meinem Körper und der Größe des Penis zu kämpfen habe.

http://kleiner-penis-blog.blogspot.com/?zx=654e688c6cbe8d6a

http://www.intimatemedicine.de/sextipps/sexstellungen-fuer-maenner-mit-einem-kleinen-penis/

http://www.dein-penis.com/size.html

http://www.akmev.de/akademie/Penis-Aufbau-Foto.html

http://www.joyclub.de/forum/t92308-135.kleiner_penis_welche_stellungen.html

Wichtig ist dass Sie sich professionelle Hilfe von außen suchen um auch zu verhindern dass auf Grund Ihrer inneren eigenen Überzeugung nicht noch weitere psychische Störungen im Rahmen der Sexualität ausgebildet werden. Denn hier scheinen sich, wie bei den meisten psychischen Störungen, körperliche, soziale und seelische Aspekte zu ergänzen. Faktoren können hier sein: - Störungen in unterschiedlichen Phasen der sexuellen Entwicklung, Probleme in der Partnerschaft, kognitive Faktoren ( Einstellungen zur Sexualität und Partnerschaft, oft unreflektiert und unbewusst aus der Kindheit/Jugend übernommen); Erziehungsfaktoren ( Angst vor Strafe, fehlende Akzeptanz der eigenen Geschlechterrolle); unzureichende Informationen über sexuelle Abläufe, ungünstige Faktoren (z.B. Angst vor ungewollter Schwangerschaft); körperliche Erkrankungen ( Arteriosklerose; Diabetes mellitus) und es kommt dann unbehandelt noch bei Ihnen zu einem Versagen der genitaler Reaktionen in diesem Fall bspw. eine Erektionsstörung, nicht zu verwechseln mit dem Ejaculatio praecox (frühzeitigem Samenerguss) und diese muss dann zusätzlich noch sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch behandelt werden, wenn organische Erkrankungen ausgeschlossen sind. Symptomtheoretisch können dann auch Ängste in sexuelle Störungen gebunden sein. Diese Ängste können zu einer Therapiefehlentwicklung führen, wenn zu forsches und funktionell therapietechnokratisches Vorgehen praktiziert wird. Es sollte also immer berücksichtigt werden, dass Zeitgeist, Leistungsideale (auch naive) und Normen zwar das eine sind, aber auch die Individualität und eine entsprechende Gesundheit das andere sind

Vielleicht sind ja auch folgende Internetseiten für Sie hilfreich:

http://www.beratung-therapie.de/197-0-Stoerungen-der-Sexualitaet.html

http://www.sexualmedizin.charite.de/ambulanz/

http://www.netzwerk-sexualtherapie.de/

Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

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