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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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InternetCoach ist jetzt online.

Ich bin seit 25 Jahren verheiratet, 50 Jahre alt weiblich.

Kundenfrage

Ich bin seit 25 Jahren verheiratet, 50 Jahre alt weiblich. Meine ehe war immer eine gute familiengemeinschaft mit einem jetzt 15 Jahre alten Sohn. Es war nie die große liebe. Finanziell bin ich als hauptverdiener unabhängig.
Im Dezember 2010 habe ich einen Mann kennengelernt. Wir haben uns ineinander verliebt und beide liebe in einer bisher nicht gekannten Intensität erlebt. Er hat sich von seiner Partnerin nach zwei Monaten getrennt, Kinder sind keine da. Ich habe auf Rücksicht auf meinen Sohn die Trennung nicht gleich geschafft. Mein Mann weiß aber, dass ich ihn nicht mehr liebe. Das letzte Jahr war für alle eine extreme belastung. Vor vier Wochen sagt mein neuer Partner plötzlich, er weiß nicht, ob er zu schnell die Trennung durchgezogen hat und seine damalige Partnerin würde immer noch an ihm festhalten. Letztendlich weiß er nicht, ob er mich noch liebt und auch nicht, warum alles si gekommen ist.
Haben Sie eine Erklärung dafür? Kann man Gefühlen überhaupt trauen? Wie soll ich mich verhalten?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Es kommt im Moment ja auch nicht nur auf Ihre Entscheidung an, sondern auch auf die Entscheidung des Mannes. Hier ein paar Gedanken fuer Sie:

 

Langfristige Beziehungen durchlaufen verschiedene Phasen. Wie lange eine Phase der Partnerschaft jeweils dauert, und in welcher Sie sich gerade befinden, das wissen nur Sie.

Phase 1: Die „Übereinander-Herfall-Phase“

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden, egal, ob es die viel zitierte Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer vielleicht langjährigen Beziehung steht. Es ist die Phase, die für die Liebe steht (Schmetterlinge im Bauch) und in der viel mehr als sonst "geliebt" wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den / die wollte ich schon immer haben!“. Nach spätestens einem Jahr hat sich das Verliebtheitsgefühl gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein und der Gedanke XXXXX XXXXX fest, mit diesem Mann / dieser Frau das Leben verbringen zu können.

Phase 3: Der Alltag

In Phase 3 sind wir als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Wir lernen den Partner / die Partnerin auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir beim Partneri bemerken, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der unsere Vorstellungen fürs gemeinsame Leben langsam Gestalt annehmen.

Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der wir anfangen - berechtigt oder unberechtigt - Kritik am Partner / der Partnerin zu üben. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Zeit der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

Jede Liebesbeziehung lebt von der Erfüllung der Bedürfnisse des anderen - also von gegenseitigem Respekt und liebevollen Kompromissen. Es geht darum, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Beduerfnisse beider Partner erfuellt sind. Dann kann die Partnerschaft funktionieren.


Sie fragen sich, ob Sie Ihren Gefuehlen trauen koennen. Das ist schwer zu sagen, denn wenn man verliebt ist, dann treten oft Symptome auf, die auf eine Krankheit schließen lassen könnten. Das augenfälligste Symptom ist die stark getrübte Wahrnehmung. Tatsächlich fanden Wissenschaftler heraus, dass Menschen, die frisch verliebt sind, nur sehr bedingt zurechnungsfähig sind. Psychologisch gesehen ist Verliebtheit eine besonders starke Form der Sympathie, die zusätzlich mit Sehnsucht einhergeht.

Es liegt in der Natur der Wissenschaft, alles messbar zu machen und mit Zahlen zu untermauern. Daher begann man dieses Phänomen aus physiologischer Sicht zu untersuchen, indem man die Blutwerte frisch verliebter Menschen genauer unter die Lupe nahm.

Die Ergebnisse waren erstaunlich. So fand man heraus, dass der Zustand des verliebt seins nichts anderes bedeutet, als dass der Hormonspiegel nahezu komplett aus der Balance gekommen ist.

Ein erstaunliches Ergebnis dieser Untersuchungen ist auch, dass der Spiegel des Glückshormons Serotonin nicht, wie man annehmen sollte steigt, sondern, ganz im Gegenteil, fällt. Der Grund dafür ist, dass der Verliebte extrem auf die geliebte Person fixiert ist, ganz so, wie es bei einer Zwangsneurose der Fall ist.

Auch bei Menschen, die unter diesen seelischen Störungen leiden, ist der Anteil von Serotonin im Blut auffallend niedrig. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass die Frage, ob man sich verliebt, sehr stark vom Körpergeruch des Gegenübers abhängt.

Es wird angenommen, dass das Gehirn sich unbewusst mithilfe des Geruches ein Bild vom Immunsystem des potentiellen Partners machen kann und auf diese Weise entscheidet, ob die jeweilige Person mit dem eigenen Immunsystem kompatibel ist und daher die Zeugung gesunder Nachkommen gesichert ist.

Aus diesem Blickwinkel bekommt die Redewendung” ich kann ihn nicht riechen “eine ganz neue Qualität. Die Biologen jedoch messen der Verliebtheit noch eine ganz andere Funktion zu. Für sie ist dieser Zustand einzig und allein ein Instrument der Natur, sexuelle Kontakte anzubahnen.

Im Großen und Ganzen betrachtet, versetzt Verliebtheit den gesamten Körper in eine Ausnahmesituation. Ausgehend vom vegetativen Nervensystem treten “Störungen” in beinahe allen Bereichen des menschlichen Körpers auf.

So kommt es zu Schwitzen, Händezittern und da die Verdauung ebenfalls vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird, zu Appetitlosigkeit. In extremen Fällen führt Verliebtheit sogar zu Durchfallerscheinungen.


Sie und der Mann, in den Sie sich verliebt haben, befinden sich gerade in "der Mitte des Lebens" Die Suche nach Risiko, Unabhaengigkeit und Liebe/Verliebtheit passt in das Konzept der "midlife crisis." Auch wenn die midlife crisis nicht immer ernst genommen wird, gibt es mittlerweile genug Forschung, die zeigt, dass es sich dabei um eine durchaus ernstzunehmende Lebenskrise handelt. Man stellt sich zu diesem Zeitpunkt oft die Frage nach dem Sinn des Lebens, hinterfragt Lebensentscheidungen (Was waere gewesen, wenn ich jemand anderen geheiratet haette? Wenn ich einen anderen Beruf ergriffen haette? Wenn ich keine Kinder haette? ....), und setzt sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander. Die Realisierung, dass man weniger Zeit vor sich als hinter sich hat, fuehrt oft dazu, dass man (manchmal mit allen moeglichen Mitteln) versucht, seine Jugend noch einmal zu erleben. Das fuehrt dann dazu, dass man eine neue Partnerin/einen neuen Partner sucht, mit der man nochmal "von Vorne" anfangen kann. Auch der Drang nach Freiheit und Risiko ist Teil des Wunsches nochmal jung zu sein (denn mit 20 stand das Leben noch offen, man konnte noch alle Traeume verwirklichen).
Dieser Wunsch nach einer zweiten Jugend hat wenig mit dem Partner zu tun. Das Verhalten ist nicht von dem Wunsch, den Partner zu verlassen, motiviert, sondern von dem Wunsch noch einmal von vorne anzufangen. Der Alltag mit dem Partner zeigt oft ganz deutlich, dass man nicht 20 ist (die Kinder sind zu alt, die Routinen gut eingespielt, es gibt wenig ueberraschendes und aufregendes, man kennt einander sehr gut - und damit auch die Eigenheiten des anderen (wie man den Kaffee trinkt, was man gerne am Sonntag macht...)), was dan manchmal recht frustrierend ist.

Was als naechstes passiert ist sehr schwer vorauszusagen. Manche Menschen finden einen Weg, den Sinn des Lebens in Ihrer Familie zu finden und Ihre Angst vor der eigenen Sterblichkeit zu ueberwinden. Sie tun dann oft Dinge, um ihr Leben zu bereichern (wie eine Pilotenlizenz machen, mit dem Fahrrad durch die Mongolei fahren, eine Zeit im Ausland arbeiten, ein neues Hobby anfangen, ein schnelles Auto kaufen usw.) um fuer diesen Drang nach Freiheit und Risiko im Rahmen ihres jetzigen Lebens Raum zu schaffen.

Andere verlassen Ihre Familien und fangen mit einem neuen Partner eine neue Familie an. Manchmal realisieren sie dann nach ein Monaten oder Jahren, was sie aufgegeben haben, und moechten doch wieder zurueck. Das scheint gerade fuer Ihren neuen Partner zu geschehen. Es gibt leider keine einfache Antwort, was die "richtige" Entscheidung ist. Letztendlich gibt es nur "Ihre" Entscheidung. Dabei haben Sie ja schon die Vor- und Nachteile des Gehens und des Bleibens gegeneinander abgewogen. Lassen Sie Ihren neuen Partner das gleiche tun. Es kann durchaus sein, dass seine Antwort anders ausfaellt als Ihre - egal wie sehr Sie ihn lieben. Aber wenn er dann grosse Schuldgefuehle hat, wenn er sich fuer Sie entscheidet, dann wird das auch keine schoene Beziehung werden. Er weiss, was Sie denken und fuehlen, und muss nun seinen eigenen Weg finden - und leider koennen Sie dabei wenig tun, als warten. Vielleicht koennten Sie sich und ihm einen Zeitraum geben (z.B. 3 Monate), in dem Sie sich eine Entscheidung erhoffen - nicht als Drohung oder als Ultimatum, sondern damit Sie beide eine klare Antwort haben und Ihr Leben entsprechend gestalten koennen.








Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
InternetCoach und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Frau Noble,
ich danke XXXXX XXXXX die umfassende Antwort, die viele Aspekte enthält.
Wir befanden uns in der Phase 2. Die Beziehung des Mannes, i. Den ich mich verliebt habe, war zum Zeitpunkt unseres kennenlernens erst 20 Monate alt und wohl doch nicht in Ordnung.

Stimmt denn nach ihrer Erfahrung die Aussage, dass ein Dritter in eine Beziehung nur dann Einbrecher kann, wenn diese nicht ok ist?
Was könnte ich tun, um zu meiner Familie, zu meinen Mann zurück zu finden?
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
die Situation, in der Sie sich befinden, scheint viele Aspekte zu enthalten, darum habe ich versucht auf die wichtigsten einzugehen - was natuerlich zu einer relativ komplexen Antwort fuehrt.

Meiner persoenlichen Meinung nach ist "Liebe" nach dem "Verliebtsein" von Phase 1 immer genauso viel eine Entscheidung wie ein Gefuehl. Jeder Mensch und jede Beziehung ist darum ab der 3. Phase immer anfaellig fuer "einen Dritten" - denn damit kommt ja wieder die Verliebtheit dazu, die als Gefuehl einfach etwas sehr besonderes ist. Gerade wenn man in der 3.Phase angelangt ist und damit "klar sieht" dass die andere Person nicht so perfekt ist, wie man anfangs dachte, muss man fast jeden Tag die Entscheidung treffen, diese Person trotzdem zu lieben (und sich damit gegen jede/n andere/n zu entscheiden). Gerade an Tagen, an denen man Streit hatte, ist das nicht immer leicht. Wenn man dann die "Verliebtheit" angeboten bekommt, ist es oft schwer "nein" zu sagen. Lange Rede, kurzer Sinn: nach der Verliebtheit besteht in fast jeder Beziehung die Moeglichkeit fuer einen Dritten "einzubrechen."

Ihre zweite Frage ist schwer zu beantworten. Sie sagen ja schon ganz am Anfang, dass es sich bei Ihrer Ehe nicht wirklich um "die grosse Liebe" gehandelt hat. Es ist darum unwahrscheinlich, dass Sie nach all diesen Jahren jetzt in dieser Beziehung "wahre Liebe" finden. Es ist wahrscheinlich moeglich zu einem relativ harmonischen Zusammenleben zurueckzufinden, aber die Frage ist, ob Ihnen das reicht.

Wenn Sie denken, dass Sie damit zufrieden sein koennten, dann wuerde ich Ihnen eine Paartherapie oder Mediation empfehlen, um gemeinsame Ziele zu stecken, ueber Vergebung und Vertrauen zu sprechen, und klare Erwartungen abzustecken.
Paartherapeuten finden Sie hier:

http://www.netzwerk-paartherapie.de/http://www.selbsthilfenetz.de

www.paartherapie.de


Die Methode der Mediation basiert einerseits auf einer inhaltlichen Sachkenntnis des Moderators, andererseits auf Methoden der Kommunikationspsychologie, der Anthroposophie, des Coaching, des NLP, den Hypnose-Therapien von Milton Erickson, der humanistischen Beratung und dem Konfliktmanagement.

Grundlegendes Ziel der Mediation bei einem Paar ist eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung. Die Mediation dient der gütlichen Einigung eines Paares, fragt nicht nach der "Schuld", sondern danach, wie das Paar in Zukunft miteinander umgehen will (lösungs- und zukunftsorientiert).Mediatoren finden Sie hier:

http://www.mediator-finden.de/

http://www.centrale-fuer-mediation.de/cfmsuche2/erweitert.jsp

www.bmev.de.


Ich habe in einem meiner Buecher etwas zur Vergebung geschrieben und wuerde Ihnen das gerne hier in die Antwort stellen, weil ich das Gefuehl habe, dass es Ihnen helfen koennte.

Manchmal macht alleine die Erinnerung an bestimmte Menschen wütend. Das bedeutet normalerweise, dass diese Menschen einem in der Vergangenheit ein Unrecht angetan oder einem wehgetan haben. Die Erfahrung, dass der Gedanke XXXXX XXXXX Menschen einen wütend macht, bedeutet, dass diese Menschen immer noch eine gewisse Macht über jemanden und seine Gefühle ausüben. Diese Macht kann man einem Menschen nur wieder wegnehmen, wenn man ihm vergibt. „Moment,“ sagen Sie jetzt wahrscheinlich, „Ich will diesen Menschen aber gar nicht vergeben. Sie haben mir weh getan. Warum sollte ich ihnen vergeben?“ Natürlich musst man einem Menschen, der einem ein Unrecht antut nicht vergeben, aber wenn man ihm nicht vergibt, dann gibt man ihm Macht über die eigenen Gefühle und damit über das eigene Leben. Viele Menschen denken, dass Vergebung ein Gefühl ist, und dass man nicht vergeben kann, wenn man dieses Gefühl nicht hat. Diese Annahme stimmt aber so nicht. Vergebung ist zwar auch ein Gefühl, aber vor allem ist Vergebung eine Entscheidung. Und die Entscheidung zu vergeben hilft demjenigen, der vergibt, sehr viel mehr als demjenigen, dem vergeben wird. Nicht möglich? Lassen Sie uns den Vergebungsprozess einmal genauer anschauen.

Als erstes ist da die verletzende Tat oder das Vergehen. Es wurde einem etwas angetan, das falsch, ungerecht und schmerzhaft war. Dabei ist es unwichtig, wie schwerwiegend die Tat war. Die erste Reaktion des Verletzten ist es, den Schuldigen zur Verantwortung ziehen zu wollen. Die meisten Menschen haben ein tiefes Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Darum widerstrebt Vergebung dem gesunden Menschenverstand erst einmal. Redensarten wie „Vergeben und vergessen“ helfen da wenig, denn sie bestätigen (zu Unrecht), dass Vergeben gleichzusetzen ist mit dem Ignorieren eines Unrechts. Wenn man vergibt, tut man so als ob das Unrecht nie passiert wäre. Warum sollte man da vergeben? Weil Vergeben in keinster Weise bedeutet, dass man die Tat vergisst oder einfach über sie hinwegsieht. Das menschliche Gehirn ist ohnehin nicht in der Lage, ein erlebtes Unrecht zu vergessen, und damit ist diese Redensart unsinnig.

Manchmal wird ein Täter bestraft und dadurch das Bedürfnis des Verletzten nach Gerechtigkeit zumindest teilweise gestillt. Ein Gerichtsprozess, eine Haftstrafe oder ein Urteil, das das geschehene Unrecht öffentlich macht, helfen da oft ein bisschen. Aber letztendlich fühlt der Täter weder den Schmerz, den er einem anderen zugefügt hat, noch kann er die Tat zurücknehmen. Der Schmerz und die Verletzung bleiben und beeinflussen das Leben, das Verhalten und die Entscheidungen des betroffenen Menschen oft noch jahrelang. Eine Frau, die vor ihrer Ehe vergewaltigt wurde, kann manchmal 20 Jahre später ihrem Mann immer noch nicht vertrauen, obwohl er sie nie schlecht behandelt hat. Ein Kind, das den Unfalltod eines Freundes beobachtet hat, wird auch als junger Mensch noch mit der Angst leben, dass alle Menschen, die ihm nahestehen, ständig in Gefahr sind und sich darum vielleicht nicht auf eine intime Beziehung einlassen. Ein Mann, der in der Armut der Nachkriegszeit aufwuchs, wird niemals verstehen, wie andere so unbedacht mit Lebensmitteln umgehen oder Dinge wegschmeissen, die vielleicht noch benutzt werden können. Diese Erlebnisse prägen einen Menschen und machen Vergebung damit zu einem wichtigen Thema.

Wenn man ein Unrecht erlebt, spürt man als erstes Schmerz. Von einem leichten Ziehen im Brustbereich bis hin zur rohen Verzweiflung. Je nach Art des Vergehens spürt man diesen Schmerz nur, wenn man sich an die Tat erinnert, oder er ist so überwältigend, dass er zum Teil des täglichen Lebens wird. Vielen Menschen wird dieses Gefühl des Verletztseins zu viel, und sie werden wütend. Diese Wut ist angebracht und oft hilfreich. Sie beschützt einen davor, sich wieder in eine ähnliche Situation zu begeben und nochmals verletzt zu werden. Sie erlaubt es einem sich gegen den lähmenden Schmerz zu wehren und im täglichen Leben zu funktionieren. Die Wut macht stark genug, den Täter zu konfrontieren, die Polizei zu rufen, oder während der Gerichtsverhandlung etwas zu sagen.

Und dann? Dann bleibt man entweder im Schmerz oder in der Wut stecken. Diese Gefühle prägen dann das Leben. Sie beeinflussen alle Erlebnisse und Beziehungen. Oft scheint sich die Person gar nicht mehr erinnern zu können, dass das Leben einmal anders aussah und sich vor allem anders anfühlte. Sind Sie schon einmal jemandem begegnet, der in der Wut steckengeblieben war? Wollten Sie Zeit mit diesem Menschen verbringen? Wahrscheinlich nicht. Diese Menschen sind normalerweise bitter und pessimistisch. Sie sehen nur das schlechte im Leben und in anderen Menschen. Sie kritisieren alles und jeden und finden auch an einem wunderschönen sonnigen Sommertag etwas auszusetzen. Sie haben keine wirklichen Freunde und können sich über nichts von Herzen freuen. Sie hegen ständig Rachegedanken und sehen auch in unschuldigen Missverständnissen böse Absichten. Aus Menschen, für deren Schicksal man Mitleid empfand, sind Menschen geworden, die keiner wirklich mag. Kennen Sie einen solchen Menschen? Sind Sie es vielleicht sogar selbst?

Dann gibt es diejenigen, die nach der Verletzung im Schmerz stecken bleiben. Sind Sie da schon einmal jemandem begegnet? Diese Menschen sind normalerweise deprimiert, depressiv, müde, und erschöpft. Und wenn man Zeit mit ihnen verbringen, fühlt man sich danach genauso. Sie sehen sich als ständige Opfer und haben das Gefühl, dass die Welt darauf aus ist, ihnen wehzutun oder ihnen weiteres Unrecht zuzufügen. Jedesmal wenn man ihnen vorschlägt, wie sie ihr Leben verbessern oder sich einfach nur besser fühlen könnten, dann antworten sie: „Ja, aber....“ Und beschreiben ausführlich, warum der Vorschlag sowieso nicht umsetzbar ist, warum deine Idee von Anfang an unsinnig war, und warum alle Versuche, etwas Freude in ihr Leben zu bringen, ganz sicher fehlschlagen werden. Nach einem solchen Gespräch fühlt man sich hilflos, frustriert, entmutigt und ausgelaugt und man hat das Gefühl im Bauch, dass diese Menschen sich nicht wirklich besser fühlen wollen, dass sie irgendwie ganz zufrieden sind in ihrer Misere. Kennen Sie einen solchen Menschen? Erkennen Sie sich in dieser Beschreibung?

Wenn jemand bitter, wütend und unglücklich ist und sich dann entscheiden würde, seine Rachegedanken loszulassen und zu vergeben, würde er damit demjenigen helfen, der ihm wehgetan hat oder sich selbst? Und jemand, der traurig, unzufrieden, einsam und erschöpft ist – wenn er sich dazu entscheiden würde, die Opferrolle aufzugeben, würde er damit demjenigen helfen, der ihn zum Opfer gemacht hat oder sich selbst? Normalerweise weiss der Täter nicht einmal, dass die verletzte Person wütend oder traurig ist und falls er es weiss, dann betrifft es ihn oft wenig. Ein weiser Mensch sagte einmal, dass Rachegedanken wie ein Gift sind, das man selbst trinkt, in der Hoffnung, dass es den anderen umbringt. Leider vergiftet man damit nur sich selbst und sein Leben.

Um vergeben zu können, muss man sich erlauben, das Vergehen in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Was bewegte den Täter? Hat man selbst in irgendeiner Art und Weise zu der Tat beigetragen? Könnte ein Missverständnis zu der Tat beigetragen haben? Gibt es mildernde Umstände? Wiederholte der Täter etwas, das ihm angetan wurde? Diese Fragen und die entsprechenden Antworten entschuldigen weder den Täter noch die Tat. Was geschah, ist auch weiterhin falsch, ungerecht und schmerzhaft. Vergebung bedeutet weder, dass man die Tat vergisst noch dass man so tut, als ob sie nie geschehen sei. Man versucht auch nicht, die entsprechenden Reaktionen und Gefühle „wegzuerklären.“ Wenn man vergibt, dann trifft man die Entscheidung, sein Recht auf Rache nicht länger einzufordern. Man entscheidet sich lediglich, die verständlichen und gerechtfertigten Rachegedanken loszulassen, damit man nicht länger im Schmerz oder in der Wut steckenbleibt. Das eigene Leben wird dadurch besser. Dabei ist es eigentlich unwichtig, ob man dem Täter mitteilt, dass man ihm vergeben hat oder nicht. Vergebung ist ein einseitiger Prozess, eine Einbahnstrasse. Die Beziehung zum Täter wird durch das Vergeben nicht automatisch repariert. Wenn der Täter eine Strafe ableistet, bedeutet Vergebung nicht, dass die Strafe erlassen wird. Wenn es ein Urteil gab, dass den Täter schuldig sprach, dann bedeutet Vergebung nicht, dass er freigesprochen wird. Vergebung bedeutet, dass das Leben des Verletzten nicht mehr ausschliesslich von dem Bedürfnis bestimmt wird, dass der Täter den gleichen Schmerz empfindet, den der Verletzte spüren muss.

Manchmal ist Versöhnung möglich und wünschenswert. Zur Versöhnung gehören aber zwei. Im Idealfall entschuldigt sich der Täter und bittet um Vergebung. Dann vergibt der Betroffene und die Beziehung kann repariert und erneuert werden. Manchmal ist Versöhnung nicht möglich oder vielleicht sogar unklug. Wenn der Täter die Tat nicht bereut oder gar die Tat rechtfertigt, dann ist Versöhnung nicht wirklich möglich. In diesem Fall ist es ausserdem wahrscheinlich, dass die Person in Zukunft die gleiche oder eine ähnliche Tat begehen wird. Je nach Tat kann es darum unklug sein, sich mit dem Täter zu versöhnen und sich damit einer erneuten Verletzung auszusetzen. Frauen, die von ihren Partnern geschlagen werden, vergeben oft schnell und wollen sich sofort wieder versöhnen. Nur um dann wieder geschlagen zu werden. Vergebung ist nötig, damit das Leben für den Verletzten weitergehen kann. Versöhnung ist ein möglicher nächster Schritt, wenn alle betroffenen Personen bereit sind, sich und ihr Verhalten zu ändern, um eine gesunde Beziehung zu schaffen, in der es nicht regelmässig zu Verletzungen kommt.



Sich selbst vergeben


Und wenn mann sich selbst vergeben muss, weil man selbst der- oder diejenige ist, dem man am meisten wehgetan hat? Der Prozess ist genau der gleiche. Als erstes muss man aufhören, sich selbst bestrafen zu wollen. Menschen werden sehr kreativ, wenn es darum geht, sich selbst zu bestrafen. Manche sind eher offensichtlich, sie ritzen sich, sprechen über Selbstmord, gönnen sich nichts gutes, machen sich alle positiven Beziehungen kaputt und umgeben sich mit negativen und gemeinen Menschen. Andere sind schwerer zu erkennen. Da ist die Mutter, die darin aufgeht, dass sie für andere sorgt, sich aber ständig die eigenen Bedürfnisse untersagt. Sie wird für ihre Selbstaufopferung bewundert. Da ist der harte Arbeiter, der von allen respektiert wird. Er ist morgens da bevor die Kollegen kommen und geht abends als letzter nach Hause. Aber eigentlich tut er das alles nur damit er keine Zeit hat, darüber nachzudenken, was für ein schlechter Mensch er seiner Meinung nach wirklich ist. Selbstbestrafung ist sehr viel weiter verbreitet als man oft annimmt. Manchmal können Menschen nicht annehmen, dass ihnen vergeben worden ist. Auch wenn andere keine Rachegedanken mehr hegen, können sie sich selbst ihr Verhalten nicht vergeben. In diesem Fall kann man die Vergebung eines anderen erst akzeptieren, wenn man sich selbst vergeben hat.

Wie vergibt man sich also selbst? Als erstes gibt man zu, dass das eigene Verhalten falsch war. Dann spürt man den Schmerz, die Trauer, die Wut und die Frustration, die das eigene Verhalten hervorgerufen hat. Danach entscheidet man, sich zu vergeben. Dazu muss man sich die Umstände der Tat genauer anschauen und verstehen, was passierte. Was waren die Beweggründe? Die mildernden Umstände? Wenn man sich dann entscheidet zu vergeben, muss man gleichzeitig akzeptieren, dass einem vergeben wurde. Dazu gehört oft auch, dass man akzeptiert, dass man ein Mensch ist, der es Wert ist und es verdient hat, dass ihm vergeben wird. Gibt es Menschen, denen nicht vergeben werden kann? Bedenken Sie dabei, dass Vergebung nicht wirklich demjenigen hilft, dem vergeben wird, sondern demjenigen, der vergibt. Wenn es Menschen gibt, denen nicht vergeben werden kann, gibt es Menschen, die niemals vergeben dürfen und damit keinen Ausweg haben aus der Misere ihrer Wut oder ihres Opferdaseins. Wenn sie nicht vergeben dürfen, sind sie dazu verurteilt, zu bitteren oder hilflosen Menschen zu werden – und das alles nur weil ihnen wehgetan wurde. Falls Sie an dieser Stelle das Gefühl haben, steckengeblieben zu sein und nicht weiterzukommen, sollten Sie das Thema der Vergebung und vor allem der Selbstvergebung wahrscheinlich mit Hilfe eines Therapeuten oder Seelsorgers durcharbeiten.

Falls Sie entscheiden, dass Vergebung tatsächlich die beste Lösung ist, dann sollten Sie im Fall der Selbstvergebung immer auch auf Versöhnung hinarbeiten. Sie sollten sich darum bei sich selbst entschuldigen und diese Entschuldigung natürlich auch annehmen. Danach koennen Sie dann mit sich selbst aussöhnen, mit sich selbst Frieden schliessen und letztendlich mit sich selbst ins Reine kommen. Fehler sind menschlich. Wenn Sie sich für Fehler nicht vergeben koennen, werden Sie wahrscheinlich in Ihrem Schmerz oder Ihrer Wut steckenbleiben und Ihr Leben (und das Leben der Menschen in Ihrer Umwelt) wird wahrscheinlich frustrierend sein.



 

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Frau Noble,
vielen Dank XXXXX XXXXX wertvollen Gedanken.
Würden Sie mir bitte noch den Titel aus ihrem Buch nennen, aus dem Sie zitiert haben.
Eine wertvolle Erfahrung in dem letzten Jahr, in der teilweise schlimmen Zeit war für mich, dass ich erkennen durfte, wieviele wirklich gute Freunde ich habe. Menschen, die mir etwas zurückgeben wollen oder einfach nur helfen wollen.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
gern geschehen. Es freut mich von Herzen, dass ich Ihnen etwas helfen konnte - auch wenn das Problem damit natuerlich nicht geloest ist. Das Buch ist ein Erziehungscoach: "Maulende Rebellen, Beleidigte Zicken" (Annegret Noble-Fischer). Gerade im letzten Kapitel geht es darum, Frieden mit sich selbst zu schliessen, um das "Fundament" auf dem alle Erziehung stattfindet (man selbst) zu festigen.
Ich wuensche Ihnen alles Gute.
Annegret Noble

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