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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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InternetCoach ist jetzt online.

Hallo, keine Ahnung ob ich bei Ihnen richtig bin? ich versuche

Kundenfrage

Hallo, keine Ahnung ob ich bei Ihnen richtig bin?
ich versuche es einfach mal......
Meine Lebenspartnerin und ich trennen uns gerade!
Gott sei Dank ohne Streitereien.
Wir wissen aber nicht wie wir es unseren Kindern beibringen sollen, ohne ihnen zu schaden??
Ich kann und werde die Kinder so gut wie jeden Tag sehen. In der Früh zum Kindergarten fahrenn, Abends ab und zu gemeinsam ins Bett bringen, Wochenende usw.
Nur wie sagen wir es den Kids, das Papa in eine eigen Wohnung zieht und nicht mehr bei Zuhause schläft!??
Wir wollen die Kinder nicht in dem Glauben lassen, Papa muss jetzt viel arbeiten, denn irgendwann stellen sie fest, dass keine Klamotten mehr da sind und nach der Zahnbürste wurde heute auch schon gefragt.............

Ich danke XXXXX XXXXX Mühen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Der beste Zeitpunkt, um dem Kind von der Trennung zu erzählen, ist der Moment, an dem sich beide Elternteile darüber klargeworden sind, dass eine Trennung unvermeidbar ist und wie das Leben der Familie in Zukunft ablaufen soll.

Vater und Mutter sollten das Gespräch zusammen führen und ihrem Kind offen und ehrlich von ihrer Entscheidung erzählen. Für Kinder sind klare Verhältnisse am besten, auch wenn sie anfangs traurig sind. Es hängt vom Alter des Kindes ab, wie viel man ihm erzählen kann. Bei ganz jungen Kindern sollte man nicht zu sehr ins Detail gehen.

Die Kinder haben die schlechte Stimmung im Elternhaus bereits vor dem Gespräch mitbekommen. Manche haben schon geahnt, was auf sie zukommt, während andere Kinder von der Neuigkeit völlig überrascht sind. Sie reagieren mit Wut, Trauer und Verzweiflung. Es ist wichtig, dass Ihre Kinder diese Gefühle herauslassen können, um mit der Situation fertig zu werden.

Das Gespräch sollte sich vor allem um die zukünftige Situation des Kindes drehen. Bei wem soll das Kind leben? Wo wird der Vater wohnen? Wann und wie oft wird es den Vater besuchen können? Dem Kind sollte im Gespräch klarwerden, dass Papa und Mama zwar nicht mehr zusammenleben wollen, dass dies aber nicht bedeutet, dass das Kind auch einen Elternteil verlieren wird.

Gehen Sie davon aus, dass ein Gespräch nicht ausreichen wird, um die Situation zu erklären. Kinder kommen immer wieder mit Fragen und wollen alles noch einmal genauer wissen. Oft müssen Eltern das Gleiche mehrmals erklären. Zeigen Sie sich immer gesprächsbereit. Durch die Gespräche helfen Sie Ihrem Kind, die Situation zu verarbeiten und zeigen ihm, wie wichtig es für Sie ist.

 

Für Kinder ist es immer hilfreich zu merken, dass die Eltern auch nach der Trennung die Elternrolle gemeinsam wahrnehmen und die Zeit mit dem Kind untereinander aufteilen. Auch wenn es schwierig ist, sollten Sie selbst bei großen Differenzen versuchen, zum Wohle des Kindes miteinander zu kooperieren.

Eine Trennung löst bei Kindern immer Ängste aus, vor allem Verlustängste. Kinder befürchten zum Beispiel, dass die Eltern sie nicht mehr lieb haben oder dass sie einen Elternteil ganz verlieren. Sie machen sich häufig für die Trennung verantwortlich oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich amüsieren, obwohl zu Hause dicke Luft herrscht. Setzen Sie sich mit den Ängsten und Befürchtungen Ihres Kindes auseinander, sagen Sie ihm, dass sie unbegründet sind und zeigen Sie, dass Sie immer für Ihr Kind da sind.

Sie sollten recht schnell zur Normalität übergehen und Ihren Kindern einen regelmäßigen Tagesablauf bieten, damit sie das Gefühl von Sicherheit vermittelt bekommen. Wichtig ist, dass beide Elternteile alle Bereiche in der Erziehung abdecken. Vermeiden Sie, dass der Wochenendpapa für Freizeitaktivitäten zuständig ist, während sich die Mutter nur mit den Hausaufgaben und organisatorischen Problemen herumschlagen darf - das planen Sie ja auch schon.

Sie könnten auch einrichten, dass Ihr Kind einmal in der Woche bei den Großeltern ist. Opa und Oma sind weitere wichtige Bezugspersonen, die dem Kind Halt geben und ihm helfen können, die Trennung zu akzeptieren.

Sie sollten Ihren Kindern so viel Unterstützung wie möglich zur Verarbeitung der Trennung geben. Kinder brauchen in der Zeit viel Liebe und Zuwendung. Am besten unternehmen Sie viel gemeinsam, weil auch Ablenkung in dieser schweren Zeit hilft. Sie können auch zusammen altersgerechtes Buch zum Thema lesen, was für Kinder sehr hilfreich sein kann, um mit der neuen Situation zurechtzukommen.

Kinder brauchen viel Zeit, um die Trennung der Eltern zu verarbeiten, die einen mehr, die anderen weniger. Kleinkinder bis zu drei Jahre bekommen im Allgemeinen noch nicht viel davon mit. Ältere Kinder leiden sehr unter einer Scheidung, während Jugendliche meistens schneller damit zurechtkommen, weil sie die Gründe der Eltern leichter nachvollziehen können.



 

Kinder reagieren immer auf eine Scheidung. Es ist nur eine Frage, des Wie und Wann. Wie diese Reaktion aussieht, hängt vom Alter, Geschlecht und der Persönlichkeit des Kindes ab. Gefühle von Wut, Niedergeschlagenheit und Trauer sind häufig. Wenn ein Kind gar keine Reaktion zeigt, benötigen sie möglicherweise Hilfe beim Ausdruck ihrer Gefühle, sonst könnten sie später eine Depression erleiden. Wenn Ihre Kinder dabei Hilfe brauchen sollten, dann koennten Sie eine Therapie in Betracht ziehen. Aber erstmal wuerde ich empfehlen, dass Sie Ihren Kindern 3-4 Monate Zeit geben, mit Ihrer Hilfe, diese Neuigkeiten zu verarbeiten.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort!
Wir sollen also so schnell wie möglich mit den Kindern reden?
Das ich die Kids in den kiga fahre und fast tägl. Zur Brotzeit komme ist also schon sinnvoll und hilft den Kids?

Wir möchten alles tun um nichts an den Kindern abzuwälzen

Vielen dank XXXXX XXXXX mühen
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sobald Sie zusammen mit den Kindern sprechen koennen, sollten Sie das tun. Je mehr Sie Ihren Kindern vermitteln koennen, dass BEIDE ELtern sie liebhaben, fuer SIe da sind und Zeit mit ihnen verbringen wollen, desto besser. Darum finde ich es eine tolle Idee, dass Sie Teile des Alltags uebernehmen werden.
Ausserdem werden Ihre Kinder wahrscheinlich oft (anfangs vielleicht sogar taeglich) versichert bekommen wollen, dass es nicht ihre Schuld ist, dass Sie sich trennen (die Schuld der Kinder).
Rechnen Sie damit, dass die Kinder reagieren, und lassen Sie das zu (ermutigen Sie es am besten indem Sie die Kinder wissen lassen, dass Sie es aushalten koennen, wenn sie reagieren und Gefuehle haben). Wahrscheinlich werden die Kinder laengere Zeit darauf hoffen, dass Sie als Eltern wieder zusammen kommen. Auch da ist es wichtig, dass Sie ihnen keine falschen Hoffnungen machen ("Wir trennen uns als Ehepaar und werden nicht wieder zusammen ziehen. Wir bleiben beide eure Eltern."). Gerade wenn Sie einiges zusammen tun und oft z.B. gemeinsam essen, kann es da zu falschen Annahmen kommen.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sie meinen das gemeinsame Abendessen ist nicht gut?
Das kiga fahren??
Wir trennen uns räumlich, aber wir sind gemeinsam Eltern.
Auch viel gemeinsane Zeit mit den Kindern wollen wir verbringen!
Soll diese gemeinsame Zeit nicht übertrieben werden? Meinem sie das?
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
anscheinend habe ich mich da missverstaendlich ausgedrueckt. Entschuldigung. Die gemeinsame Zeit mit den Kindern ist schoen und hilft Ihren Kindern bestimmt. Allerdings besteht bei viel gemeinsamer Zeit die Gefahr, dass die Kinder die Trennung nicht als endgueltig betrachten und die Hoffnung hegen, dass die Eltern wieder zusammen kommen. Darum sollten Sie nicht die gemeinsamen Aktivitaeten aufgeben, sondern nur immer wieder betonen, wenn die Kinder entsprechende Hoffnungen ausdruecken, dass die Trennung endgueltig ist.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank XXXXX XXXXX Klarstellung!
Wir werden die gemeinsame Zeit nicht einschränken aber nicht die Hoffnung schüren
Das wir wieder zusammenziehen!

Ich bin froh diesen service gefunden zu haben!

Ich wünsche viel Erfolg weiterhin!!

Muss ich noch irgendwas machen, bzgl der Zahlung?
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen und vielen Dank.
Sie muessten noch bei irgendeiner meiner Antworten auf den Button "Akzeptieren" klicken, dann wird das Geld ueberwiesen.
Wenn Sie in Zukunft weitere Fragen haben, melden Sie gerne.
Vielen Dank.
Annegret Noble
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
InternetCoach und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank!
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hoffe mit Ihnen, dass das Mitteilen Ihrer Entscheidung gut ueber die Buehne geht.

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