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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Hallo, ich habe seit letztem Mittwoch ein enormes Problem. Ich

Kundenfrage

Hallo,

ich habe seit letztem Mittwoch ein enormes Problem.

Ich habe durch einen dummen Zufall folgendes herausgefunden :

Mein Mann saß am Laptop, ich habe ein Buch gelesen. Sein Telefon klingelte und er ist aus dem Zimmer gegangen um zu telefonieren. Ich wollte die Zeit nutzen und meine Mails abrufen (suche zurzeit einen Job). Leider hatte mein Mann sich nicht ausgeloggt. Ich habe also gesehen, dass er eine Mailadresse eigerichtet hat, unter der er sich in Transsexuellenportalen und Seitensprungportalen angemeldet hat. Das würde ich ja noch unter "typisch Mann" abtun können, was mich aber geschockt hat ist, dass er genau diese Mailadresse der Frau eines befreundeten Ehepaares gegeben hat. Ich muss sagen ich wusste, dass beide Mailkontakt unter seiner "offiziellen" Mailadresse hatten - warum auch nicht. Doch jetzt hat er diese Adresse gegeben, warum nur? Bisher ist wohl ausser einer Bestätigung von ihr, dass sie die Adresse bekommen hat, nichts passiert - aber für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Wie soll/kann ich das einordnen und wie soll ich mich verhalten? Ich kann ihn kaum darauf ansprechen, denn a) ist ja wohl noch nix passiert und b) siet das irgendwie nach "schnüffeln" aus. Ausserdem wäre er dann ja wohl gewarnt. Also was jetzt tun ?? Mir geht es körperlich und seelisch sehr schlecht, habe auch keinem, dem ich das erzählen kann.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage.Sie beschreiben eine schwierige Situation, die Ihnen sehr zu schaffen macht.

Es kann natuerlich sein, dass die ganze Situation tatsaechlich "unschuldig" ist und Ihr Mann tatsaechlich keine "boesen Absichten" hat. Andererseits ist das, was Sie beschreiben oft ein erstes Anzeichen, dass in Ihrer Beziehung etwas nicht stimmt - oder dass im Leben Ihres Mannes etwas nicht stimmt. Haben Sie noch irgendwelche anderen Beobachtungen gemacht, die Sie "offiziell" ansprechen koennten, um etwas zu sagen, wie: "Ich habe das Gefuehl, dass unsere Beziehung nicht so eng ist wie sie war und frage mich, ob wir nicht etwas tun koennen, um das zu aendern." Wenn er dann nachfragt, was Ihnen diesen Eindruck vermittelt, dann koennten Sie diese Beobachtungen erwaehnen.

Eine andere Moeglichkeit waere es, einfach ehrlich zu sein. Sie haben ja nicht "geschnueffelt" - Sie haben das ganze ja entdeckt, weil er es offen gelassen hat. Sie koennten da vielleicht ganz ehrlich sein und sagen, was Sie gesehen haben, dass es Ihnen Sorgen macht und was das fuer Ihre Ehe bedeutet. Es kann gut sein, dass er wuetend darauf reagiert, aber wenn Ihre Ehe wirklich in einer Krise ist, dann ist Wut besser als "Ignorieren" und Geheimnisse haben.

 

Ihr Mann ist wahrscheinlich gerade im “mittleren Alter” oder seiner "Lebensmitte." Die Suche nach Risiko, Unabhaengigkeit und etwas exotischem passt in das Konzept der "midlife crisis." Auch wenn die midlife crisis nicht immer ernst genommen wird, gibt es mittlerweile genug Forschung, die zeigt, dass es sich dabei um eine durchaus ernstzunehmende Lebenskrise handelt. Man stellt sich zu diesem Zeitpunkt oft die Frage nach dem Sinn des Lebens, hinterfragt Lebensentscheidungen (Was waere gewesen, wenn ich jemand anderen geheiratet haette? Wenn ich einen anderen Beruf ergriffen haette? Wenn ich keine Kinder haette? ....), und setzt sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander. Die Realisierung, dass man weniger Zeit vor sich als hinter sich hat, fuehrt oft dazu, dass man mit allen moeglichen Mitteln versucht, seine Jugend noch einmal zu erleben. Das fuehrt dann manchmal dazu, dass man eine andere Partnerin sucht, mit der man nochmal "von Vorne" anfangen, also Babies haben und eine neue Familie gruenden kann. Auch der Drang nach Freiheit und Risiko ist Teil des Wunsches nochmal jung zu sein (denn mit 20 stand das Leben noch offen, man konnte noch alle Traeume verwirklichen).
Dieser Wunsch nach einer zweiten Jugend (sollte das das Problem Ihres Mannes sein) hat wenig mit Ihnen zu tun. Sein Verhalten ist nicht von dem Wunsch, Sie zu verlassen, motiviert, sondern von dem Wunsch noch einmal jung zu sein. Der Alltag mit Ihnen zeigt ihm wahrscheinlich ganz deutlich, dass er nicht 20 ist (die Kinder sind zu alt, die Routinen gut eingespielt, es gibt wenig ueberraschendes und aufregendes, man kennt einander sehr gut - und damit auch die Eigenheiten des anderen (wie man den Kaffee trinkt, was man gerne am Sonntag macht...)), was fuer ihn anscheinden gerade sehr angsterregend ist.

Was als naechstes passiert ist sehr schwer vorauszusagen. Manche Maenner finden einen Weg, den Sinn des Lebens in Ihrer Familie zu finden und Ihre Angst vor der eigenen Sterblichkeit zu ueberwinden. Sie tun dann oft Dinge, um ihr Leben zu bereichern (wie eine Pilotenlizenz machen, mit dem Fahrrad durch die Mongolei fahren, eine Zeit im Ausland arbeiten, ein schnelles Auto kaufen usw.) um fuer diesen Drang nach Freiheit und Risiko im Rahmen ihres jetzigen Lebens Raum zu schaffen.

Andere verlassen Ihre Familien und fangen mit einer anderen Frau eine neue Familie an. Wenn sie dann nach ein paar Jahren realisieren, was sie aufgegeben haben, ist es in der Regel zu spaet. Da haben sie dann oft schon 1-2 weitere Kinder und neue Verantwortungen. Darum ist es wahrscheinlich wichtig, jetzt ueber dieses Thema zu sprechen, bevor mehr passiert.


 

Frauen scheinen sich insgesamt einfacher mit dem Aelterwerden abzufinden und brauchen diese "zweite Jugend" nur selten, darum ist es oft unverstaendlich, warum Maenner diese Dinge tun. Das hilft Ihnen wahrscheinlich wenig, um sich weniger verletzt zu fuehlen, aber vielleicht gibt Ihnen dieses Wissen den Mut, weniger darueber zu gruebeln, was Sie falsch gemacht haben (wahrscheinlich wenig) und sich auf Ihr Leben zu konzentrieren und Wege zu finden, gluecklich zu sein - denn wahrscheinlich sind Sie tatsaechlich eine schoene, kompetente Frau und koennen jetzt (wenn auch gezwungenermassen) ueberlegen und entscheiden, was Sie im Leben wollen.


Sie kennen Ihren Mann sehr viel besser als ich und wissen, was von dem oben beschriebenen zutreffen koennte. Vielleicht wuerde er etwas zur midlife crisis lesen? Vielleicht gibt es gemeinsame Freunde, die mit ihm darueber reden koennen? Gibt es vielleicht einen Mann, den er respektiert, der eine aehnliche Lebenskrise durchgemacht hat, der mit ihm sprechen koennte? Eine Therapie waere auf jeden Fall hilfreich, aber natuerlich muss Ihr Mann dazu bereit sein.

Ich empfehle Ihnen, sich unabhaengig vom Verhalten Ihres Mannes, um sich selbst zu kuemmern. Tun Sie sich selbst etwas gutes, etwas, das Ihnen hilft, sich besser, staerker, unabhaengiger und weniger aengstlich zu fuehlen. Auch das koennte eine Therapie sein.



Langfristige Beziehungen durchlaufen verschiedene Phasen. Wie lange eine Phase der Partnerschaft jeweils dauert, und in welcher Sie sich gerade befinden, das wissen nur Sie.

Phase 1: Die „Übereinander-Herfall-Phase“

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden, egal, ob es die viel zitierte Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer vielleicht langjährigen Beziehung steht. Es ist die Phase, die für die Liebe steht (Schmetterlinge im Bauch) und in der viel mehr als sonst "geliebt" wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den / die wollte ich schon immer haben!“. Nach spätestens einem Jahr hat sich das Verliebtheitsgefühl gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein und der Gedanke XXXXX XXXXX fest, mit diesem Mann / dieser Frau das Leben verbringen zu können.

 

Phase 3: Der Alltag

In Phase 3 sind wir als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Wir lernen den Partner / die Partnerin auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir beim Partneri bemerken, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der unsere Vorstellungen fürs gemeinsame Leben langsam Gestalt annehmen.

Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der wir anfangen - berechtigt oder unberechtigt - Kritik am Partner / der Partnerin zu üben. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Zeit der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

Jede Liebesbeziehung lebt von der Erfüllung der Bedürfnisse des anderen - also von gegenseitigem Respekt und liebevollen Kompromissen. Es geht darum, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Beduerfnisse beider Partner erfuellt sind. Dann kann die Partnerschaft funktionieren.


Hier finden Sie Paartherapeuten und Mediatoren, wenn Ihr Mann bereit waere, eine Therapie zu machen.

 

http://www.netzwerk-paartherapie.de/http://www.selbsthilfenetz.de

www.paartherapie.de



In einer Partnerschaft kann man schnell über das stolpern, was unter den Teppich gekehrt wurde. Lernen Sie, als Paar Konflikte anzusprechen und Schritt für Schritt zu regeln, anstatt ihnen aus dem Weg zu gehen. Paare haben die Tendenz bei Konflikten Dynamiken in Gang zu setzen, die zur Eskalation führen. Ist bei einem Paar die Destruktivität weit fortgeschritten, verlieren häufig alle am Konflikt Beteiligten.

Rechtzeitige Maßnahmen zur De-eskalation bewirken Einhalt. Hierfür haben sich in den letzten Jahren vor allem Coaching, Therapie und Mediation etabliert.

Ein professioneller Mediator schafft Vertrauen bei einem Paar im Streit und bewirkt, dass statt Eskalationen Lösungen gefunden werden.
Die Methode der Mediation basiert einerseits auf einer inhaltlichen Sachkenntnis des Moderators, andererseits auf Methoden der Kommunikationspsychologie, der Anthroposophie, des Coaching, des NLP, den Hypnose-Therapien von Milton Erickson, der humanistischen Beratung und dem Konfliktmanagement.

Grundlegendes Ziel der Mediation bei einem Paar ist eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung.
Die Mediation dient der gütlichen Einigung eines Paares, fragt nicht nach der "Schuld", sondern danach, wie das Paar in Zukunft miteinander umgehen will (lösungs- und zukunftsorientiert).

Die Freiwilligkeit zur Teilnahme ist unbedingte Voraussetzung einer Mediation für Paare.

http://www.mediator-finden.de/

http://www.centrale-fuer-mediation.de/cfmsuche2/erweitert.jsp

www.bmev.de.


Wenn Sie fuer sich eine Therapie in Erwaegung ziehen sollten, dann gibt es mehrere Moeglichkeiten, einen Therapeuten zu finden. Um relativ schnell einen Termin zur Diagnostik und/oder zur Therapie zu bekommen, wenden Sie sich am besten an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik, an eine Universitätsklinik mit einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz oder an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut. Es dauert oft recht lange, um einen Termin bei einem niedergelassenen Psychologen zu bekommen, aber auch das waere eine Moeglichkeit. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste von geeigneten Therapeuten. Hier finden Sie ebenfalls Listen von Therapeuten (mit und ohne Kassenzulassung) nach Postleitzahl geordnet:

http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
http://www.netzwerk-psychotherapie.de/
http://www.therapeuten.de/

http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/

 



Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die letzten Tage waren die Hölle für mich. Mir geht es körperlich und seelisch ziemlich schlimm, ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll.
Ich habe in den letzten Tagen "indirekt" das Gespräch mit meinem Mann gesucht. Ihm Geschichten erzählt von "Bekannten", die eigentlich meine Situation darstellen. Ich habe z.B. gesagt, dass ich ihn liebe und für mich das Schlimmste wäre, wenn er fremd gehen würde. er sagte, dass er wegen einer "Unachtsamkeit" niemals die Beziehung zu mir aufgeben würde, weil er mich über alles liebt, eine "momentane Schwäche" wäre für ihn nihct ein Grund, sich zu trennen. Aha. Ich sagte, dass ich das für mich etwas anders sehe. Wenn ich z.B. fremd gehen würde wäre das für mich ein einschneidendes Erlebnis, weil ich niemals aus "momentaner Schwäche" heraus handeln würde, sondern dann wirklich etwas in einer Beziehung nicht stimmen könnte. Ich habe ihn gefragt, selbst wenn es so eine "Verlockung" gäbe, ob es sich nicht lohnen würde, mal 5 Minuten seinen Trieb zu unterdrücken, wenn ich weiß, wie sehr ich damit meinem Partner weh tun würde. Er sagt mir, dass er mir niemals weh tun würde und mich über alles liebt, sein Lebensziel wäre, mich glücklich zu machen. Ich habe das erst einmal auf sich bewenden lassen.
Vielleicht hat das ja schon gereicht, ihn zu warnen ? Ich klammere mich wirklich an die Hoffnung, dass noch nichts "passiert" ist. Er war ja auch in den letzten Tagen 24 Stunden mit mir zusammen, er KONNTE ja gar nicht. Habe aber Schwierigkeiten, wieder zur Normalität zurückzufinden. Arbeiten kann ich nicht konzentriert, bin sehr traurig. "Eigentlich" müsste ich jetzt wieder "die Alte" werden, um ihn nicht doch noch zu dieser anderen Frau hinzutreiben, alleine nur durch mein jetziges Verhalten.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank fuer die akzeptierte Antwort. Sie haben hoffentlich Ihre Beduerfnisse und Aengste erst einmal kommuniziert. Vielleicht koennten Sie als naechstes mit Ihrem Mann darueber reden, was fuer "Abenteuer" er vielleicht braucht, damit er wieder zur Ruhe kommt - so etwas wie "Hast du schon mal darueber nachgedacht, etwas komplett anderes mit deinem Leben zu tun? Mit dem Motorrad durch Afrika zu fahren?...." Sie wissen besser, was Sie da fragen koennten.
Sie haben REcht, dass es wichtig ist, dass Sie zu sich zurueck finden. Ich hatte Ihnen ja oben schon ein paar Vorschlaege gemacht. Wenn Sie das Gefuehl haben, dass Sie gerade nicht im Alltag funktionieren koennen, dann wuerde ich empfehlen, dass Sie mit Ihrem Hausarzt ueber Medikamente sprechen - nur fuer ein paar Tage, bis es Ihnen etwas besser geht. Ansonsten viel Bewegung, vielleicht ein paar Stunden Yogaunterricht? Ein heisses Bad, eine Massage.... Tun Sie sich etwas gutes.
Ich wuensche Ihnen von Herzen alles gute,
Annegret Noble

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