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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Vor ca. 20 Jahren hatte ich aus persönlichen Gründen ( " Liebeskummer

Kundenfrage

Vor ca. 20 Jahren hatte ich aus persönlichen Gründen ( " Liebeskummer " ) einen Selbstmordversuch unternommen. Danach bin ich in eine geschlossene Klinik eingewiesen worden. Seither gelte ich als " schizophren " ( F25 ).
Muß jedoch dazusagen, daß ich vor kurzem wegen einer Psychose im Krankenhaus war. Ich leide an Epilepsie ( G40 ) und habe ein " paranoides Syndrom " ( F60 ), was zutreffend ist. Gibt es eine Möglichkeit ( Test`s oder psychiatrisches Gutachten ) das Gegenteil zu beweisen, daß ich an keiner Schizophrenie leide? Wird wahrscheinlich schwer werden.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage.

Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen und leider wird von meinen Kollegen zum Teil sehr schnell eine Diagnose gestellt, mit der wie in Ihrem Falle Sie sich manchmal das gesamte Leben herumschlagen müssen. Dieser Umstand passiert häufig, da zu sorglos mit Testergebnissen umgegangen wird, oft meine Kollegen zu wenig Erfahrung haben und dann irgendeine vlt. passende Diagnose (auch aus Abrechnungsgründen) gewählt wird, die dann auch noch gutes Geld bringt. leider ist dies die Realität in unserem Gesundheitssystem.

Natürlich ist es für Sie möglich ein entsprechendes Gegengutachten machen zu lassen, was Sie dann nur ggf. Selbst bezahlen müssten. Hier wäre es ratsam darauf zu achten, dem Gutachter (Dipl.-Psychologen, Facharzt für Psychiatrie) nicht unbedingt im Vorfeld die Diagnose mitzuteilen, sondern nur über Ihre wirklichen Symptome im Vorfeld zu sprechen (berichten). Es stellt sich für mich natürlich die Frage, wenn Ihr Facharzt diese Diagnose für falsch hält, warum führt er denn nicht selber eine erneute Diagnostik durch (aber vlt. ist er auch kein Facharzt für Psychiatrie). Wesentlich ist auch, dass z.B. die Testdiagnostik nur von einem Dipl.- Psychologen (meist in Zusammenarbeit mit ambulanten Praxen) durchgeführt werden darf um später auch die Gewähr zu haben, dass eine erneute Diagnose auch anerkannt wird.

Sollte Ihnen das jedoch zu schwer erscheinen, sich hier geeignete Personen (z.B. Dipl.- Psychologen) zu suchen, könnten Sie sich auch hilfesuchend an den Sozial-Psychiatrischen-Dienst des Landkreises (Stadt) wenden und hier eine Untersuchung vornehmen lassen. Diese Institution hat meist mehrere Fachärzte und Dipl.- Psychologen in Ihrem Bereich und diese könnten ggf. hier eine erneute Untersuchung (Diagnsotik) durchführen.

Unter Umständen, leider weiss ich ja nicht aus welchen Gebiet (Bundesland) in Deutschland Sie kommen, haben spezialisierte Universitätskliniken auch Möglichkeiten eine unabhängige erneute Diagnsotik durchzuführen (was unter Umständen sogar von Krankenkassen oder Drittmitteln w/ Studien) übernommen werden.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Zusätzlich zu meiner Fragestellung kommt noch hinzu, daß auf dem Beipackzetteln der Medikamente gegen meine Epilepsie psychotische Störungen und dergleichen aufgeführt sind. Es ist dadurch möglich, daß meine vom Arzt festgestellten Diagnosen (Schizophrenie, paranoides Syndrom) durchaus Nebenwirkungen sein können. Nur, wenn ich im Vorfeld keine Diagnose sagen soll,auf was soll mich der Arzt dann untersuchen? Könnten Sie mir bitte dann noch die Fragestellung sagen, also nach was ich dem Arzt fragen soll. Wie würden Sie persönlich die Frage stellen. Wäre Ihnen für diese Antwort noch dankbar. Ich bin jedoch schonmal mit Ihrer Antwort sehr zufrieden. Daher überweise ich Ihnen schonmal das fällige Honorar. Vielen Dank!
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das Akzeptieren der Frage und den großzügig gewährten Bonus.

Mit Ihrer Vermutung könnten Sie durchaus Recht haben und wenn es noch auf diesem Beipackzettel so geschrieben steht, könnte es sich auch wirklich um sogenannte Nebenwirkungen handeln. Dies aber könnten Sie abklären in dem Sie den Pharmakonzer kontaktieren, der dieses Medikament vertreibt. Dieser ist verpflichtet nach dem Arzeneimittelgesetz (dies können die Hersteller der Medikamente am Besten beantworten) Ihnen umfassend Auskunft zu geben und Ihre Fragen ausreichend zu beantworten. Sie können ja versuchen den Hersteller telefonisch zu erreichen bzw. schreiben eine Mail oder senden ein Fax.

Zu Ihrer zweiten Frage. Das einfachste wäre doch, Sie würden nur Ihre Symptome schildern, also weswegen Sie einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen und dann soll er daraus Mal eine Diagnose machen und dann sehen Sie ja, ob das identisch ist mit der vorangegangenen Diagnose. Sagen Sie einfach, Sie wären vorher noch nie in behandlung gewesen (kleine Notlüge). Erst kommen doch die Symptome und dann leitet der Arzt daraus eine Diagnose ab oder auch nicht, so die Symptome sich nicht zu einer Diagnose "verdichten" lassen. Dieser Hinweis war doch aus so gemeint, dass Sie nicht gleich alle Vorbefunde mit bringen sollten und der neue Arzt sich gleich der Einfachheit halber sich der Vordiagnose anschließt.

Ich hoffe, Sie waren mit meinen Ausführungen (Beantwortung der Frage) erneut zufireden und ich möchte mich noch ein Mal für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken.

Mit freundlichem Gruß

 

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