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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Ich habe oft furchterliche Aggressionen. Die können von Kleinigkeiten,

Kundenfrage

Ich habe oft furchterliche Aggressionen. Die können von Kleinigkeiten, meistens aber durch Kritk ausgelöst werden. Als Folge fühle ich mich meistens fürchterlich, bin am Boden zerstört und ekel mich vor mir selbst. Ich habe deshalb große Probleme in meiner Beziehung und deshalb ständig Angst verlassen zu werden. Das hilft dem Problem allerdings nicht weiter, oft macht mich das noch aggressiver. Ich bin wirklich verzweifelt, was soll ich tun?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Häufig ist es auf Grund der emotionalen Verarbeitung von Kränkungen, Verletzungen und Reaktionsweisen der Umwelt (gerade auf den Partner/ Partnerin) ganz unterschiedlich und geschieht bei Männern stets von spontan/ reaktiven Aggressionen begleitet, das heißt mit der Tendenz aggressives Verhalten verbal und körperlich auch auszuleben (diese zu fantasieren) und der Akzeptanz (trotz gesellschaftlicher Missachtung) von aggressiven Verhaltensmustern bei jedoch hoher Neigung seine Meinung (Standpunkte) durchzusetzen, auch in Verbindung mit aggressivem Handeln. Frauen hingegen neigen eher zu aggressiv gehemmten und selbstbezogenen aggressiven Verhaltensmustern. Viele meiner Kollegen in Fachpublikationen beschreiben dies mit den Worten der verdeckten Aggression, wonach Männer eher zu offener Aggression neigen. Männer verarbeiten negative Gefühle meist bzw. häufig mit aggressiven Impulsen und haben oft nicht gelernt Probleme (diverse Gefühle) anders zu verarbeiten. Eine diagnostische Möglichkeit um hier auch noch einmal deutliche Tendenzen festzustellen (Klarheit zu bekommen), bietet ein Testverfahren FAF (Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren) und diesen können Sie z.B. in einer psychologischen Praxis bzw. an psychiatrisch/ psychologischen Ambulanzen durchführen lassen, da diese Verfahren zu den sogenannten Standardverfahren in Deutschland gehört.

Häufig können aggressive Impulse jedoch auch eine psychopathologischen (besser gesagt krankheitswertigen Hintergrund haben), nämlich dann, wenn es sich hier um ein Symptom einer psychischen Erkrankung handelt. Diese eventuellen Störungen reichen von einer dissozialen (antisozialen) Persönlichkeitsstörung bis hin zu eine kombinierten Persönlichkeitsstörung sowie einer depressiven Störung (hier vornehmlich bei gehemmter Aggression die nicht ausgelebt wird) und Störung der Impulskontrolle. Sie sehen Ihre Aggressionen können verschiedene Hintergründe haben und dies sind nur einige der in Frage kommenden Möglichkeiten, die auf Grundlage der Informationsdaten jedoch eher spekulativ zu sehen sind. In Ihrem Falle würde ich dies vor allem differenzialdiagnostisch (was ist als der wirkliche Hintergrund und ist dieser auch behandlungsbedürftig usw.) in einer psychiatrisch/ psychologischen Ambulanz abklären lassen. Denn wenn man weiß, warum und womit man es wirklich zu tun hat, kann man sein Verhalten (die Gedanken) auch korrigieren bzw. findet geeignete Hilfsmöglichkeiten.

Im Rahmen der Aggressionen die Ihnen scheinbar auch wirkliche Sorgen bereiten und das zu Recht, können auch hormonelle Ursachen eine Rolle spielen. Hierzu wäre. Hier wäre eine eventuelle genaue diagnostische Abklärung in Betracht zu ziehen, die Bestimmung des Hormonstatus bei einem Endokrinologen sehr ratsam, denn oft denken auch gerade Berufskollegen nicht an diese Möglichkeit der Ursachenbeschreibung. Denn gerade Hormonunterfunktionen aber auch Hormonüberfunktionen haben einen direkten (wissenschaftlich nachgewiesenen) Nachweis auf unser psychisches Erleben und Verhalten.

Eine weitere Möglichkeit der Hilfe können Sie durch die Auseinandersetzung in speziellen Selbsthilfegruppen erfahren und damit auch die Erfahrung machen, dass es Ihnen wirklich nicht nur alleine so geht. Diese Gruppen sind häufig therapeutisch geleitet und bieten neben Einzelkonsultationen auch so in Ihrem Falle notwendig Antiaggressionskurs (Konfliktbewältigungskurse) an. Da ich nicht weiß, wo Sie genau her kommen, würde ich Ihnen folgende Internetadresse empfehlen und hier erfahren Sie bestimmt wo eventuell sich eine solche Gruppe in Ihrer Nähe befindet bzw. finden Ansprechpartner zur Kontaktaufnahme die Ihnen bei Ihrem Problem männerspezifisch weiter helfen können. Unter anderem sind dies verschieden Webseiten

http://www.ipsis.de/adressen/adressselbsthilfe.htm

http://www.shg-gesund-aggressiv.de.vu/

http://www.männerselbsthilfegruppe.de/,

http://www.gewaltberatung-hamburg.org/ usw.

Auf Grund der vielleicht unterschiedlichen Ursachen für Ihr beschriebenes Verhalten bzw. dem Umgang (hier ohne eine Wertung ob richtig oder falsch) wäre es vielleicht einmal zu überdenken, eine psychotherapeutische Behandlung in Betracht zu ziehen. Dies wäre insofern hilfreich, das Sie aktuelle Probleme in Ihrem individuellen Kontext verstehen lernen (denn die Ursachen können sogar bis in die Kindheit zurückzuführen sein) bzw. besser mit Ihnen umgehen. Es gibt hier zwei wesentlich von den Krankenkassen auch übernommene Therapieverfahren, die je nach konkret gestellter Behandlungsindikation (jedoch auch schon präventiv + vorbeugend eingesetzt werden können), nämlich die verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie sowie die tiefenpsychologisch/ analytisch orientierte Psychotherapie.

Sie können sich natürlich auch erst ein Mal an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine psychotherapeutische Behandlung in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. verhaltenstherapeutisches/ tiefenpsychologisch/analytisches Ausbildungsinstitut + größere Orte in der Nähe z.B. München, Berlin ect.) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit (so hier aber alle Personen dazu bereit sind) eine familientherapeutische Intervention ins Auge zu fassen. D.h. alles bisher ungesagte, was auch zum Teil zu den zweiseitigen Missverständnissen (Schuldfrage, dem warum, Weshalb usw.) geführt haben aufzuarbeiten und durch die Hilfe eines Psychologen (der hier auch die Vermittlungsrolle einnimmt und zum Teil eine Mediatorenausbildung hat). Eventuell machen Sie Ihrer Partnerin dieses Angebot und es können so die negativen Kommunikationsverhältnisse ansatzweise gelöst werden.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen und Wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft, Mut und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Die Antwort war für einen Mann, ich bin aber eine Frau. Ich habe angegeben, dass mein Name Elisabeth ist. Ich habe unter anderem deshalb große Probleme weil meine Aggression sehr unweiblich ist und ich mich dafür fürchterlich schäme. Wie soll ich mit dem Selbsthass umgehen, den ich für mich selbst empfinde wenn ich mich wieder beruhigt habe.
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, leider war Ihren Ausführungen nicht zu entnehmen welchen Geschlechts Sie angehören. Die Antwort -auch wenn männlich im Vordergrund formuliert- ist genauso auf eine Frau anwendbar, denn auch hier muß eine genaue Diagnose erfolgen um eine z.b. eine Persönlichkeitsstörung auszuschließen. Auch eine endokrinologische Untersuchung ist zu empfehlen, denn auch bei Frauen können Schwankungen im Hormonhaushalt ebenfalls zu veränderungen des physichen und psychischen Erlebens führen. Sollten Ihre Aggressionen gegen sich selbst gerichtet sein, ist es besonders wichtig hier eine Borderlinestörung auszuschließen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen
Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank


Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
ich werde versuchen ein paar Ausfuehrungen von der Seite einer weiblichen Psychologin zu geben, moechte aber dazu sagen, dass ich die Empfehlung des Kollegen, Hormonstoerungen auszuschliessen, unterstuetze, und auch seinen Vorschlag, einen Termin zur detaillierten Diagnostik zu machen, um entsprechende Behandlungsvorschlaege zu erhalten.

Sie sagen, dass Sie Angst vor dem Verlassenwerden haben. Aggressionen koennten eine Reaktion auf Angst sein. Wenn man Angst hat, dann fuehlt man sich "ausser Kontrolle". Die Gegenreaktion ist also Kontrolle. Wut und Aggression sind sehr "starke" Emotionen, die dazu fuehren, dass man die Umwelt in gewisser Weise kontrolliert, man haelt andere Menschen auf Abstand und beschuetzt sich dadurch. Wenn Ihre Aggression also eine Antwort auf Ihre Angst vor Ablehnung ist, dann waere es wahrscheinlich hilfreich, dass Sie sich mit dieser Angst etwas tiefer beschaeftigen. In diesem Zusammenhang macht es auch Sinn, dass Sie aggressiver werden, je mehr Sie sich vor Ablehnung fuerchten, desto mehr Kontrollverlust empfinden Sie, desto staerker versuchen Sie die Situation zu kontrollieren - desto aggressiver werden Sie.

Wenn wir uns abgelehnt fühlen, dann bewerten wir eine Reaktion, eine Aussage oder ein Verhalten eines anderen als Ablehnung. Die meisten Menschen haben Angst vor Ablehnung und fühlen sich verletzt, wenn sie sich abgelehnt fühlen. Warum ist das so?

Die Angst vor Ablehnung ist eng mit der Selbstablehnung verbunden. Je mehr wir uns selbst ablehnen, je mehr wir uns selbst für minderwertig oder nicht liebenswert halten, je mehr wir an unserem Wert zweifeln, umso mehr haben wir Angst vor Ablehnung, umso mehr leiden wir unter einer negativen Bewertung unserer Mitmenschen und umso schmerzlicher empfinden wir eine Ablehnung durch diese.

 

Woher kommt die Angst vor Ablehnung?

In den meisten Fällen entsteht die Angst vor Ablehnung schon in unserer Kindheit, genauer gesagt in den ersten 7 Lebensjahren. In dieser Zeit lernen viele von uns:

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich lieb bin.

  • Ich bin nur liebenswert, wenn ich lieb bin.

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich eine gute Leistung bringe.

Wenn wir von unseren Eltern nur angenommen und gelobt werden, wenn wir uns so verhalten, wie sie es sich wünschen, und sie uns ablehnen, wenn wir uns anders verhalten, dann lernen wir: gemocht werde ich nur dann, wenn ich tue, was andere von mir verlangen. Tue ich, was ich will, stoße ich auf Ablehnung.

Dabei reicht es schon, dass wir als Kinder den Eindruck haben, nicht um unserer Selbstwillen gemocht zu werden. Es müssen keine Worte fallen und wir müssen nicht geschlagen werden, um das Gefühl zu haben, nicht in Ordnung zu sein und abgelehnt zu werden. Schon ein strafender oder tadelnder Blick reichte vielleicht, um uns in Lebensgefahr zu sehen.

Warum nehmen wir uns als Kinder solche Worte so zu Herzen und warum reagieren wir als Erwachsene immer noch so verängstigt? Der Grund ist: Wir sind als Kinder völlig abhängig von der Zuwendung und Fürsorge unserer Eltern. Ohne sie können wir nicht überleben. Eine Ablehnung empfinden Kinder immer als ein im Stich-Gelassen- und Verstoßen-Werden. Und das kommt für ein drei- oder fünfjähriges Kind gefühlsmäßig einem Todesurteil gleich.

Haben wir als Kind kein Grundvertrauen, dass man für uns sorgen wird, dann entwickeln wir eine große Angst vor Ablehnung.

Als Erwachsene hängt unser Leben nicht mehr vom Urteil anderer Menschen ab. Dennoch empfinden wir bei Ablehnung reflexartig so, wie das drei- oder fünfjährige Kind, das seinen Eltern auf Gedeih und Verderben ausgeliefert war. Der Grund ist: Wir tragen quasi immer noch den kleinen verängstigten Jungen oder das kleine verängstigte Mädchen in uns, die eine Ablehnung als existenzielle Bedrohung empfinden.

Eine andere Lektion in unserer Kindheit und Jugendzeit bestand vielleicht darin, uns auf sehr persönliche und verletzende Weise auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam zu machen. Wir mussten uns vielleicht häufig anhören: Du taugst nichts. Du bist ein Tollpatsch. Du bist so was von blöd. Wegen dir muss man sich schämen.

Dadurch haben wir gelernt, an uns zu zweifeln und haben kein Selbstvertrauen entwickelt. Wir haben Angst zu versagen oder nicht zu genügen und deshalb abgelehnt zu werden.

Und natürlich hatten auch Erfahrungen mit unseren Spiel- und Schulkameraden einen Einfluss auf unsere seelische Entwicklung. Vielleicht wurden wir in der Schule gemobbt. Vielleicht hatten wir eine körperliche oder persönliche Auffälligkeit und wurden deshalb zur Zielscheibe von Spott und Hänseleien, die an unserem Selbstwertgefühl genagt haben und von denen wir uns nie mehr erholt haben.

 

Was tun gegen die Angst vor Ablehnung?

Wenn wir lernen, unseren Selbstwert und damit unser Selbstwertgefuehl zu stärken, dann machen wir uns unabhängiger von der Reaktion anderer und erleben eine Ablehnung nicht mehr als Todesurteil. Eine Ablehnung ist dann nur noch bedauerlich und schade, aber nicht mehr bedrohlich. Und damit verlieren wir unsere Angst vor der Ablehnung.

Und noch eines ist sehr wichtig: in der Regel fühlen wir uns durch die Worte oder das Verhalten des anderen als ganzer Mensch abgelehnt, fühlen wir unseren Wert herabgesetzt. D.h. wir beziehen seine Reaktion auf uns und nicht auf unser Verhalten. Dies ist ein großer Denkfehler. Es mag ja sein, dass einem anderen nicht gefällt, was wir sagen oder tun oder er unsere Ansichten ablehnt. Aber warum sind wir dann als Mensch ablehnenswert, wenn dem anderen an uns ein bestimmtes Verhalten nicht gefällt?

Das ist genauso, als würde man einen Apfelbaum verurteilen, der neben schönen Äpfeln auch wurmstichtige Äpfel trägt, weil man sagt: ein Baum, der wurmstichige Äpfel trägt ist minderwertig. Und selbst wenn ein Baum nur wurmstichige Äpfel tragen würde, käme wohl niemand auf die Idee, ihn deshalb zu fällen.

Und noch eines sollten Sie bedenken: über wen sagt eine Ablehnung etwas aus? Über den Abgelehnten oder den Ablehnenden? Letztlich nur über den Ablehnenden. Seine Ablehnung ist Ausdruck seiner Werte, seiner Ansichten, seiner Moral, seines Geschmacks, seiner Weltanschauung.

Wenn Sie ein modernes Gemälde schrecklich finden, heißt das, dass dieses Bild wertlos ist? Nein, es gibt viele, denen dieses Gemälde gefällt. Folglich sagt Ihre Ablehnung nichts über den Wert oder die Qualität des Bildes aus, sondern lediglich etwas über Ihren Geschmack. Eine Ablehnung sagt also etwas über den Ablehnenden aus, nicht über den Abgelehnten.

 

Wenn Sie mit dieser Denkweise identifizieren, dann zeigt eine kognitive Therapie oft recht gute Erfolge, denn da findet man herau, warum man diese Schlussfolgerung gezogen hat (Allein = Wertlos), und kann diese Glaubenssaetze dann herausfordern und aendern. Denn man hat diese Glaubenssaetze ja als Kind gelernt und verinnerlicht. Und nicht alles, was man als Kind glaubt, erweist sich als hilfreich, wenn man erwachsen ist. Meine Empfehlung waere also, dass Sie sich Ihrer Aggression durch die "Hintertuer" naehern. Je mehr Sie Ihre Angst vor Ablehnung in den Griff bekommen, desto geringer wird hoffentlich Ihr Beduerfnis nach Kontrolle und damit nach aggressivem Verhalten sein.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort trotz ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

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