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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Tag, bitte helfen Sie mir: Meine Tochter (14) hat vor

Kundenfrage

Guten Tag, bitte helfen Sie mir: Meine Tochter (14) hat vor zwei Jahren einen Brief von mir an meine Eltern gefunden, in dem ich meinem Vater sex. Missbrauch vorwerfe. Seitdem habe ich nur noch seltenen Briefkontakt zu meiner Mutter. Er bestreitet die Tat. Heute, nach vier Jahren "Funkstille" stand er mit ihr vor der Tür und wollte reden. Meine Tochter ist völlig zusammengebrochen und liegt jetzt zusammengekauert im Bett. Bitte schreiben Sie doch kurz, was ich tun kann! Habe Angst, dass sie aus diesem Schmerz nicht herauskommt und sich womöglich etwas antut. Bitte melden Sie sich!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Die Reaktion Ihrer Tochter ist eine Überkompensation auf den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, den Sie durch das Lesen des Briefes erfahren hat und nun n durch das Auftauchen der Großeltern hervorgerufen wird und von Ihr nicht anders gelöst werden kann indem Sie Solidarität mit Ihnen zeigt. In dem Alter von 14 Jahren ist Ihre Tochter entwicklungsbedingt sehr viel mit sich selbst beschäftigt und hat nun durch das Auftauchen des Großvaters keine andere Möglichkeit der Übertragung des sexuellen Missbrauchs auf Ihre eigene emotionale Entwicklung zu begegnen. Ich würde Ihnen empfehlen wenn sich der Zustand Ihrer Tochter weiter verschlechtert und eventuell noch Suizidgedanken geäußert werden, sie in der Akutpsychiatrie vorzustellen. Dies kann an einer psychiatrischen Notfallambulanz (meist an den Unikliniken) erfolgen, auch die Möglichkeit bei Eigengefährdung den Notarzt zu rufen sollten Sie in Erwägung ziehen.

Bitte suchen Sie auch weiterhin das Gespräch mit Ihrer Tochter und erklären Ihr noch einmal das Sie der sexuelle Missbrauch Ihnen passiert ist und Sie sich um eine Verarbeitung dieser Situation kümmern müssen und nicht Ihre Tochter. Zu Ihren Eltern würde ich für den Moment empfehlen, den Abstand beizubehalten um die Situation bis zur Klärung für Sie und Ihre Tochter nicht weiter eskalieren zu lassen. Sie schreiben Sie haben schon eine Therapie begonnen, was auch im Hinblick auf die Traumabewältigung bei Ihnen sehr wichtig ist. Wichtig ist das Sie mit Ihrer Tochter immer wieder das Gespräch suchen um Sie auch dahingehend zu beruhigen, dass Sie in der Lage sind dieses Trauma zu bearbeiten und nicht Ihre Tochter sich dazu in der Verantwortung fühlen muss. Sie können um mit dem Problem nicht allein da zustehen auch eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen um sich hier Hilfe zu holen bei der Interaktion mit Ihrer Tochter. Auch wäre ein Besuch bei einem Facharzt für Kinder/Jugendpsychiatrie für Ihre Tochter empfehlenswert um Ihr zu helfen diese emotionale Krise effektiv zu bearbeiten ohne das bleibende Schäden in der Entwicklung zurückbleiben.

Sie können sich auch an eine Selbsthilfegruppe wenden um auch für sich zusätzliche Unterstützung bei der Bewältigung des Traumas zu erhalten

http://www.ipsis.de/adressen/adressselbsthilfe.htm

hier vielleicht der Verein Wildwasser

http://www.wildwasser.de/

Ich hoffe ichkonnte Ihnen in Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg und bitte beachten Sie die Beantwortung erfolgt hier nur in Form einer Vermutung des Umstandes des sexuellen Missbrauchs ,die von Ihnen so geschildert wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung: Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, leider habe ich mit Erziehungs- und Familienberatungsstellen sehr negative Erfahrungen gemacht. Mir saßen Sozialarbeiterinnen gegenüber, die sehr allgemeine und, wie mir schien, aus einer Art Allgemeinkatalog zitierte "Ratschläge" gaben - ähnlich wie in einem Call-Center. Bis zum Zeitpunkt x vor zwei Jahren hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Tochter (emotional habe ich es immer noch ... und sie zu mir), aber sie öffnet sich nicht, blockt ab, wenn ich einen Versuch unternehme, mit ihr über genau diese Sache zu reden... sagt, es ginge ihr gut (was offensichtlich nicht stimmt). Habe Angst, sie zu verlieren und andererseits sie zu stigmatisieren, wenn ich sie einem Psychologen vorstelle. Sie hat kaum Selbstwertgefühl und würde sich noch mehr "anders" fühlen - auch heute gilt man noch als verrückt und wird ausgeschlossen, wenn publik wird, dass man in p. Behandlung ist (habe ich am eigenen Leib erlebt, tat sehr weh). Ich will nichts falsch machen, denn ein solcher Fehler wäre irreparabel. Sicher, nach Lehrbuchmeinung ist es gut, das Kind vorzustellen - aber ist es in diesem Fall wirklich sinnvoll?
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für die weiteren Ausführungen. Ich empfehle auf jeden Fall eine Vorstellung bei einem Kinder und Jugendpsychologen/Psychologin vor Ort, denn auch das mangelnde Selbstbewußtsein Ihrer Tochter hat Ihre Ursachen und gerade in dieser prekären Situation, sie ist in der Pubertät-ist also emotional auch sehr mit sich selbst beschäftigt, dazu die Belastung durch den vermutlichen Mißbrauch der Mutter durch den Großvater- dies alles kann tiefe Wunden in der Kinderseele hinterlassen, wenn keine kindgerechte Verarbeitung erfolgt. Sie können Ihrer Tochter aber auf jeden Fall die Angst nehmen durch einen Besuch bei einem Psychologen stigmatisiert zu werden. In der heutigen Zeit gibt es viele Menschen die ohne diese Hilfe nicht zurecht kommen würden und man ist deswegen nicht verrückt. Nehmen wir nur mal Kinder die durch Mobbing in der Schule so tiefe seelische Verletzungen haben, dass auch diese zu einem Kinder und Jugendpsychiater gehen, sind diese gleich verrückt- keinesfalls. Bitte erklären Sie Ihr dies und Sie zeigen auch das Sie etwas für Ihre psychische Gesundheit tun indem Sie ja auch eine Therapie machen. Die Erziehungs-und Beratungsstellen können auch bei einer kirchlichen Einrichtung wie z.B. bei der Diakonie aufgesucht werden, hier sollten Sie sich als Mensch dann auch gut wahrgenommen und aufgenommen fühlen und auch diese helfen in Ihrem Fall.
Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen
und wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft für Ihren weiteren Weg
Mit freundlichen Grüßen

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