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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Hallo, mein Sohn leidet seit über zehn Jahren an Psychosen,

Kundenfrage

Hallo, mein Sohn leidet seit über zehn Jahren an Psychosen, die ihn erhebliche Angst machen und deshalb landet er immer wieder bei Drogen oder Alkohol. Die Psychopharmaka können zwar seine Angst dämpfen, aber es gibt keine Medikamente, die ihn wirklich helfen. Er war schon in mehreren Psychiatrien, aber ohne wirkliche Besserung.
Meine Frage: Eine Behandlung im Rahmen der Wertimagination halte ich für angebracht. Gibt es Psychiater oder Psychologen, die meinen Sohn behandeln würden???
Kerstin
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
Sie beschreiben einen langen Leidensweg fuer und mit Ihrem Sohn. Viele Menschen mit Psychosen greifen zu Drogen und Alkohol, um diese Symptome zu regulieren. Das Problem, das viele Patienten mit den entsprechenden Neuroleptika haben, sind die frustrierenden Nebenwirkungen. Das Problem ist, dass eine Psychose in der Regel ein physiologischer Prozess ist, das bedeutet, Veraenderungen in der Gehirn- und Koerperchemie fuehren dazu, dass man Dinge wahrnimmt, die in der Realitaet nicht existieren. Waehrend eine Therapie und damit auch eine Wertimagination sehr hilfreich ist, um Ziele zu setzen, mit Einschraenkungen im Leben umzugehen, und Freude am Leben zu haben, koennen diese eine Medikamentenbehandlung leider oft nicht ersetzen. Eine Psychose ist v.a. ein koerperliches Symptom, so wie z.B. Diabetis oder hoher Blutdruck. Und obwohl man diese durch einen entsprechenden Lebensstil regulieren kann, waere eine Therapie oder eine Wertimagination ohne zusaetzliche Medikamente wahrscheinlich nicht ausreichend.
Die Medikamente, die Ihr Sohn genommen hat, haben wahrscheinlich schon geholfen, aber da Neuroleptika nicht nur ganz gezielt den einen Bereich im Gehirn daempfen, der fuer die Psychose zustaendig ist, sondern oft das gesamte Gehirn, mag er sie wahrscheinlich nicht. Es kann gut sein, dass er das Gefuehl hat, nicht lebendig zu sein, nicht klar denken zu koennen, wie im Nebel zu leben oder nicht mehr kreativ sein zu koennen. Das sind alles Nebenwirkungen. Mittlerweile gibt es neuere Neuroleptika, die weniger starke Nebenwirkungen haben. Vielleicht kann er denen doch nochmal eine Chance geben.
Institute für Existenzanalyse und Logotherapie bilden in der Wertimagination aus. Vielleicht gibt es da ein Institut in Ihrer Naehe, das Ihnen einen geeigneten Therapeuten vermitteln kann. Vielleicht hilft eine Wertimagination Ihrem Sohn, mit den Medikamenten und den entsprechenden Einschraenkungen Frieden zu schliessen.
Ich wuensche Ihnen viel Erfolg und alles Gute dabei.

Ich hoffe, dass meine Antwort trotz ihrer Kürze hilfreich war. Ansonsten stellen Sie bitte eine Anschlussfrage.


Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

www.nobleacres.org

 

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.



Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
Ich wuerde Ihre Frage gerne vollstaendig beantworten, brauche dazu aber ein paar zusaetzliche Details, was Ihnen unvollstaendig erscheint.

Vielen Dank,
Annegret Noble
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich bat um die Benunnung eines Therapeuten im Rahmen der Wertimagination. Ihre Antwort kann mich leider nicht zufrieden stellen, weil ich keine Antwort auf meine Frage erhalten habe.

Außerdem kann ich Ihnen mitteilen, dass weder Zyprexa, noch Seroquel oder eines der vielen anderen Neuroleptika die Psychosen eingeschränkt haben. Die einzigen Mittel, die ihn beruhigen sind Haldol und Diazepam Präparate.

Ich hoffe, dass demnächst auch Psychiater für andere Sachen sich öffnen und nicht weiter nur auf der Tablettenschiene sich bewegen.

Nach zehn Jahren erfolgloser Therapie in den verschiedensten Psychiatrien bin ich leider von den Aussagen nur noch genervt.

Liebe Grüße Kerstin

 

 

 

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
ich kann Ihre Frustration nachempfinden. Haldol hat sehr starke Nebenwirkungen und oft verschreiben Psychiater nur Medikamente ohne sich wirklich mit dem Menschen als Ganzem zu beschaeftigen.
Sie haben Recht, ich habe Ihnen keine Namen genannt, denn einmal weiss ich nicht, wo Sie wohnen und dann kann ich natuerlich nicht dafuer garantieren, dass jemand, den ich empfehle, Ihren Sohn auch als Patienten akzeptiert.
Ich kann gerne fuer Sie ein paar Namen ausfindig machen, wenn Sie das moechten, aber das bedeutet nicht, dass diese Therapeuten Ihrem Sohn helfen koennen.
Mit freundlichem Gruss, Annegret Noble