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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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meine mutti ist im mai 2009 am muttertag verstorben, seit sebtember

Kundenfrage

meine mutti ist im mai 2009 am muttertag verstorben, seit sebtember 2009 habe ich angstzustände, ich kann nicht mehr alleine rausgehen da habe ich angst das mir irgendwas schlimmes passiert, ich lasse alles schleifen habe mich von meinen freunden abgewandt, gehe nicht mehr aus. mache eigentlich nur noch das notwendigste und das schlimmste mir glaubt keiner mir wird immer nur vorgeworfen das ich mir alles nur einbilde und mich nicht so haben soll. ich war vor dem tod meiner mutti ein lebensfroher mensch, mich hat selten was zu hause gehalten ich musste immer raus und was unternehmen. meine ärztin sagt nur es liegt an der schilddrüse und ich soll meine tabletten regelmässig nehmen , ich habe schilddrüsenunterfunktion. was kann ich tun damit ich wieder so werde wie früher ich habe noch einen 16 jährigen sohn , eine 13jährige tochter und eine 6 jahre alte stieftochter. können sie mir helfen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie beschreiben eine sehr frustrierende und traurige Situation. Von dem, was Sie beschreiben, kann es sein, dass Ihr Problem mit einer sogenannten Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Verstimmung nach dem Tod Ihrer Mutter angefangen hat. Sie haben Recht, dass auch eine Schilddruesenunterfunktion zu depressiven Symptomen fuehren kann, aber diese sind meist recht schnell behoben, wenn die Hormonbalance wieder hergestellt ist.
Die Diagnose einer Anpassungsstörung wird gegeben, wenn folgende Symptome innerhalb von drei Monaten nach Einsetzen der Belastung entstehen. Natuerlich haengen die genauen Symptome von der Art der Belastung und der individuellen Person ab.
  • Gefühl von Bedrängnis
  • emotionale Beeinträchtigung
  • verändertes Sozialverhalten
  • sozialer Rückzug
  • Gefühle der Leere
  • Gedankenkreisen
  • gesteigerte Sorge
  • Freudlosigkeit
  • Trauer
  • Angst
  • depressive Verstimmung
  • Schwierigkeiten, mit alltäglichen Anforderungen zurechtzukommen, diese vorauszuplanen oder fortzusetzen

Mittlerweile scheinen diese Symptome bei Ihnen fast chronisch geworden zu sein. Meine Empfehlung waere, dass Sie einen Termin bei einem Psychologen oder Psychiater zur genauen Diagnostik machen und eine Therapie in Erwaegung ziehen. Manchmal helfen auch Medikamente, um die Energie zu finden, eine solche Krise im Leben zu ueberwinden.

 

Am allerwichtigsten ist es, dass Sie Ihre Reaktion nicht als Schwaeche oder Fehler ansehen. Konzentrieren Sie sich lieber darauf, was Sie machen koennen, um Ihr Leben wieder geniessen zu koennen und seien Sie geduldig mit sich selbst.

 

 

Ich hoffe, dass meine Antwort trotz ihrer Kürze hilfreich war. Ansonsten stellen Sie bitte eine Anschlussfrage.


Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

www.nobleacres.org

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.


Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank