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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Hallo,hätte mal da eine frage:Nach einer schwerwiegenden

Kundenfrage

Hallo,

hätte mal da eine frage:

Nach einer schwerwiegenden Trennung vor 8monate, wurde ich während der Trennung und danach ungerecht behandelt auch gerichtlich was nur von lügen geprägt war und ich nie angehört wurde bzw immer abgeblockt und die Fakten wurden nie angesehen oder berücksichtig. Poente der Geschichte ist nach so langer zeit kann ich ersten diese Geschichte immer noch nicht vergessen alpträume plagen mich meine seele tut weh und kann niemanden mehr vertrauen. Ausserdem suche ich immer noch die Wahrheit denn ich weiss bis heute nicht die Wahrheit. Was soll ich den tun hab schon fast alles ausprobiert aber irgendwie komme ich nicht los.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Ich verstehe Ihr Problem, die Trennung ist schon etwas länger her, aber Sie konnten bisher für sich keinen Abschluss finden und leiden noch heute unter den Auswirkungen. Diese kann auf Grund der subjektiv empfundenen Ungerechtigkeit bei der Trennung bei Ihnen zur Herausbildung einer psychischen Störung geführt haben. Die Alpträume und der seelische Schmerz, sowie die Schwierigkeit anderen Menschen wieder zu vertrauen, können ein Hinweis auf eine Anpassungsstörung (Reaktion auf entscheidende Lebensveränderungen oder belastende Ereignisse)sein. Aber auch eine Angst und Panikstörung oder reaktive Depression ist möglich. Angst- und Panikstörungen gehen mit körperlichen als auch seelischen Symptomen einher. Angst ist eigentlich ein alltägliches Phänomen, sie hat eine wichtige Warnfunktion und erhöht die Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft. Sie tritt jedoch nicht isoliert auf, sondern auch als Begleitsymptom verschiedener psychischen Krankheiten. Darum ist eine Abgrenzung zwischen der alltäglichen und der kranken Angst so wichtig. Ursachen für das Entstehen von krankhaften Ängsten können erlerntes Verhalten, biologische Faktoren und auch (tiefenpsychologisch erklärt) sich widerstrebende Regungen und Strebungen im inneren Gleichgewicht zu halten misslingt insbesondere beim Auftreten von überfordernden Situationen, z.B. Verlusterlebnissen und einem damit verbundenen Rückfall in kindliche Verarbeitung und Verhaltensmuster. Angst und Panikstörungen verlaufen meist chronisch, die Beschwerden treten wellenförmig auf, d.h. auch beschwerdefreie Intervalle sind möglich. Mit zunehmendem Alter mildern sich die Symptome ab. Allerdings bestehen in vielen Fällen zusätzlich weitere psychische Störungen besonders Depression, und Alkohol und Medikamentenabhängigkeit. Sie schreiben Sie leiden schon seit längerer Zeit unter den Alpträumen und dem Vertrauensverlust, daher würde ich Ihnen eine Psychotherapie in Verbindung mit einer medikamentösen Behandlung empfehlen. Dazu ist die Konsultation eines Psychiaters z.B. in einer psychiatrischen Institutsambulanz Notfallambulanz an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und eine genaue diagnostische Abklärung zwingend notwendig um auch eine entsprechende therapeutische Behandlung zu veranlassen und gegebenenfalls hier auch eine Medikation mit Anxiolytika bzw. Antidepressiva je nach Diagnose, zu erreichen. Die Therapie der Angst und Panikstörungen können vor allem durch drei Verfahren erfolgen, Verhaltenstherapie, Psychopharmaka und tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie. Ansprechpartner, hier also bitte einen Psychiater/Neurologen hinzuziehen wenn es um eine Behandlung mit Psychopharmaka geht. Hier können Ihnen auch weitere Informationen zu einer psychotherapeutischen Behandlung der Angststörung gegeben werden und auch Psychotherapeuten in Ihrer Nähe genannt werden. Auch ist es empfehlenswert sich noch einmal an den Hausarzt zu wenden um den Hintergrund einer körperlichen Erkrankung als Ursache für die Angst und Anspannung ausschließen zu können z.B. Hyperthyreose- (Überfunktion der Schilddrüse,) Diabetes mellitus (Zustände von Unterzuckerung) akute Herz/Kreislauferkrankungen und hirnorganische Erkrankungen (z.B. Epilepsie)

Sich mit Arbeit abzulenken ist eine weitverbreitete Reaktion um sich nicht weiter mit der Thematik befassen zu müssen, jedoch löst es das in Ihnen bestehende Problem nicht und dies zeigt sich dann in den Alpträumen.

Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank