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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

frage zu mein Kind, es ist sehr ruhig und zurück gezogen, mir

Kundenfrage

frage zu mein Kind, es ist sehr ruhig und zurück gezogen, mir gegenüber immer sehr sanft und eben auch mal aufbraussend,in der Schule zeigt er wenig Intressen, und wenn er wüdent ist raum er alles aus dem Zimmer was er von meiner Lebenspaatnerin bekommen hat, er spielt mit softärr waffen Computer Handy und Fernseher sind seine Hobby, und ist den tag über nur in seinem Zimmer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage.

Leider kann ich, da mir wesentliche Angaben zum Lebensalter Ihres Sohnes fehlen nur allgemein gehaltene Ausführungen machen, weil unterschiedliche Verhaltensweisen in unterschiedlichen Lebensspannen von Kindern und Jugendlichen verschiedene Bedeutung haben können bzw. auf verschiedenste Ursachen hindeuten können.

Wie vielen Eltern (Müttern und Vätern) geht es ganz ähnlich und in meiner langjährigen praktischen Arbeit hat sich gezeigt, dass sich hier, wie vlt. auch bei Ihnen Wut und Verzweiflung mit dem Gefühl der Ohnmacht ("was soll ich denn noch tun") mischen und dies ist eine ganz verständliche Reaktion.

Auf Grund der sehr dünnen Explorationsdaten, möchte ich auch nicht vorgreifend auf eine eventuell erfolgende Diagnostik meiner Kollegen, d.h. diverse diagnostische Vermutungen anstellen, jedoch ist eine aussagefähige Exploration der Verhaltensauffälligkeiten Ihres Sohnen (es könnte sich nämlich auch um eine unbehandelte Sozialphobie genauso handeln, aber auch um eine depressive Reaktion im Kindes und Jugendalter sowie einer Störung des Sozialverhaltens und der Emotion usw.) unbedingt notwendig. Eventuell sollten Sie auch über eine Vorstellung bei einem Kinder- und Jugendpsychiater nachdenken und zumindest zeitweise können Medikamente sehr gut Linderung der störenden Symptome herbeiführen z.B. der Stimmungsschwankungen, sozialphobischen Tendenzen usw.

Wichtig ist, das Sie umgehende Behandlungsschritte einleiten und in alle möglichen Richtungen im Rahmen der unetrschiedlichen Ursachen denken. Sei dies im somatischen Bereich oder psychischen Bereich. Denn diese Symptome sind nicht typisch für ein Kind bzw. Jugendlichen.

Neben psychischen Ursachen, wie u.a. Geschwisterrevalitäten, unverarbeitete innere Konflikte die oft unbewusst sind z.B. nach Trennungen, Traumatisierungen, Negativeerfahrungen in der Schule durch Mobbing, diverse innere Ängste aber auch diverse Suchtformen (z.B. Computersucht) usw. können hier als ein Grund dafür stehen, dass es auf der psychischen Ebene ursächlich zu solchen beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten kommt, die schons ehr starken aggressiven Charakter tragen (Softärwaffen usw.).

Im somatischen Bereich können z.B. massive Hormonunterversorgungen bzw. Hormonüberproduktionen zum Teil zu massiven emotionalen Raktionen (gerade in diesem Lebensalter und Pubertät, so sich Ihr Sohn in diesem Alter befindet, was mir ja leider nicht bekannt ist) führen und sollten ggf. so notwendig von einem Endokrinologen (Facharzt für hormonelle Erkrankungen) abgeklärt bzw. behandelt werden.

Des Weiteren sollten Sie auch and en Aspekt, auch wenn dies hier nur als ein Hinweis zu verstehen ist, an die Tatsache denken, das Drogen für wesentliche und massive Verhaltensauffälligkeiten verantwortlich sein können und manche Jugendliche auf der Wirkung der Droge hängen bleiben und mit emotionalen Verhaltensveränderungen reagieren. Jedoch natürlich wenn ein entsprechendes Lebensalter erreicht ist.

Sie können sich auch natürlich weiter an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen für Kinder- und Jugendpsychotherapie) in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Aus meiner Sicht eher im verhaltenstherapeutischen Therapiekontext. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine psychotherapeutische Behandlung in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen. Jedoch dauert es unheimlich lange bis Sie hier einen Termin bekommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für verhaltenstherapeutische Psychotherapie im Bereich Kinder und Jugend zu wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. psychotherapeutische Ausbildung für Kinder und Jugend Verhaltenstherapie + entsprechendem Ort in Ihrer Nähe z.B. München) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren.

Vielleicht ist ja auch unter Umständen an eine familientherapeutische Intervention zu denken. Dies wäre unter anderem in einer Erzeihungsberatungsstelle sicherlich möglich und dies am Besten mit systemischen Therapiehintergrund. Denn Sie werden nicht drum rum kommen, da das Verhalten nicht z.B. in der Peergroup erlent wird, das Sie auch ein Stück weit Ihr Verhalten (durch Vorleben in der Vergangenheit d.h. irgendwo her muss er ja die Verhaltensweisen auch erlernt haben) verändern und somit es zu einem schrittweisen Umdenken im Bezug auf die Auffälligkeiten kommen kann.

Es besteht für Sie auch die Möglichkeit sich einer Selbsthilfegruppe für Eltern auch für von Jugendliche anzuschließen und von anderen Eltern und deren Erfahrungen zu lernen z.B. so eine Diagnose feststeht von "depressiv erkrankten Jugendlichen" Oft werden solche Elterngruppen über die Erziehungsberatungsstelle angeboten bzw. Sie erfahren hierzu weiteres über eine Selbsthilfekontaktstelle oder Krankenkasse, wo sich eine Gruppe in der Nähe befindet. Natürlich können Sie sich auch im Internet bestimmten hierzu bestehenden Foren im Internet besuchen u.a. www.selbsthilfenetz.de/, www.eltern.de/, www.imedo.de/

Um Ihrem Sohn wirklich zu helfen, können Sie vieles unternehmen (siehe vorherige Ausführungen) und dabei bitte nicht vergessen, wenn die emotionale Belastung für Sie zu groß wird, auch für Ihre Lebenspartnerin (z.B. durch eine Co.- Abhängigkeit und das Problem sich abzugrenzen und nur noch Verantwortung für Ihren Sohn zu übernehmen usw.) sich auch professionelle Hilfe zu suchen. Denn um Ihrem Sohn auch wirklich zu helfen, müssen Sie emotional stabil sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

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