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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

ich habe eine nervige Angwewohnheit, ich kann mich schon gar

Kundenfrage

ich habe eine nervige Angwewohnheit, ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, das ich sie nicht hatte, aber es nervt schon ziemlich.
Ich gehe im Alltag alle Figuren oder Gegenstände im Kopf mit dem Finger nach, teilweise bewege ich den Finger auch dabei. Bei jedem Straßenschild oder den Zeichen auf der Straße. Wenn ich Wörter höre kommt es auch oft vor, das ich eines davon oder manchmal auch mehrere von den Buchstaben her im Kopf nachgehe. Ich mache das auch unbewusst und ertappe mich oft dabei. Teilweise aber auch bewusst, weil ich es einfach machen muss. Ich fühle mich dann einfach nicht wohl wenn ich an einem bestimmten Symbol vorbei gehe und es nicht nachgehe. ich mache das natürlich nicht den ganzen Tag über, aber immer wenn ich etwas bewusst betrachte passiert das. Ich weiß nicht ob das normal ist und das eventuell jeder macht, weil ich damit mit noch keinem geredet habe. Aber vielleicht kommt das jemandem bekannt vor oder einer weiß warum das so ist oder woher das kommt. Ich würde mich auf jeden Fall freuen wenn mir mal jemand was dazu sagen könnte.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich verstehe Ihr Problem und möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Die Ihnen sich aufzwingenden Gedanken ständig im Kopf Formen die Sie sehen nachzuzeichnen oder Wörter gedanklich nach zu buchstabieren könnte auf eine Zwangsstörung hinweisen.. Wenn sich Ihnen wie Sie schreiben, diese Gedanken stetig aufzwingen und Sie auch darunter leiden dann sollten Sie doch erwägen sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen und eine diagnostische Abklärung bei einem Psychiater veranlassen, dahinter kann sich eine Zwangsstörung verbergen. Bei Zwangsstörungen besteht der innere Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun (Zwangsgedanken/Zwangshandlungen) Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Die ältere Bezeichnung für Zwangsstörungen sind Zwangsneurose oder anakastische Neurose. Zwangsstörungen werden auch Angststörungen; Depressionen und Schizophrenien als vierthäufigste psychiatrische Störung angegeben. Die Zwangsstörungen stehen der Angststörung sehr nahe. Zwangsgedanken unterscheiden sich noch einmal in Zwangsbefürchtungen, Zwangsimpulse und Grübel zwang. Eine Diagnose setzt das Vorliegen der Symptome von mindestens 2 Wochen voraus und die um Krankheitswert zu haben müssen diese Gedanken psychische Leiden hervorrufen, zeitraubend sein, den normalen Tagesablauf beeinträchtigen und sich auf die beruflichen Leistungen auswirken. Ich würde Ihnen auf jeden Fall wenn Sie sich hier wiederfinden, zu einer genauen diagnostischen Abklärung zwischen Angst/Zwangsstörung raten und die Aufnahme einer Kognitiven Therapie in Erwägung zu ziehen. Daher würde ich Ihnen im Rahmen der von Ihnen beschriebenen Symptome die Konsultation eines Psychiaters /Psychologen vor Ort z.B. in einer psychiatrischen Institutsambulanz (Notfallambulanz) an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie empfehlen.Sie können sich auch an eine nahegelegene psychotherapeutische/psychiatrische Fachklinik wenden (an Unikliniken) und um eine Notaufnahme(Behandlung)bitten, um dort viel schneller als bei den niedergelassenen Kolleginnen oder Kollegen einen Termin zu bekommen. Auch psychotherapeutische Ausbildungsinstitute vergeben Termine zur Diagnostik.

Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für ihre ausführliche Antwort,

ich konnte damit viel anfangen und mich in einigen Punkten auch wieder erkennen.
Zu einem Psychater zu gehen bedarf denke ich immer und bei jedem eine Überwindung, aber ich denke auch nach ihren Ausführungen, wäre das eine sinnvolle Sache.

Vielen Dank noch einmal
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, ich bedanke mich für die Akzeptanz, Bitte haben Sie keine Hemmungen sich professionelle Hilfe zu suchen ;deswegen ist man nicht verrückt und es ist auch keine Schande. Es wird Ihnen helfen Ihre Lebensqualität wieder herzustellen ohne störende Zwänge.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen