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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

Darf das sein? Ich hatte am 24.7.08 einen schweren Autounfall. Hatte

Kundenfrage

Darf das sein?
Ich hatte am 24.7.08 einen schweren Autounfall.
Hatte 2 oberschenkelbrûche und stärkkste Kopfverletzungen.
Ich sehenicht ein, das ich bei null wieder anfangen muss.
Ich hatte bis ca Juli 2010 fahrstunden. Ich hatte den Führerschein schon ein halbes Jahr.
Ich habe sehrviele fahrstunden gemacht.

Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Ich bitte daher um Auskunft wie das möglich ist und warum das so ablief?
Danke!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage.

Aus meiner praktischen Arbeit als Verkehrspsychologe sind mir ähnliche Fälle seitens der Verkehrsbehörden (Führerscheinstellen) durchaus bekannt und innerhalb der Vorschriften der FEV (Führerscheinverordnung) ist dies auch das recht der Behörde, wenn berechtigte Zweifel an der Fahreignung durch gesundheitliche Einschränkungen bestehen, eine medizinisch.psychologische Untersuchung (MPU) anzuordnen. Das heisst, durch ein Gutachten Ihre Fahreignung für den Straßenverkehr feststellen zu lassen. Auf Grund Ihrer schweren Hirnverletzungen ist dies ein normaler Verwaltungsvorgang und es ist hier auch weniger entscheidend ob Sie den Führerschein noch haben(was eher wohl nicht der Fall sein wird) oder Ihnen dieser entzogen wurde (auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen). Nämlich Sie bekommen Ihn in jedem Falle, bei positiver Begutachtung in der gleichen Form wieder, wie Sie Ihn abgegeben haben und eventuelle Fahrstunden sind nicht noch ein Mal abzuleisten (dies hat der Gesetzgeber im Jahre 2008 verändert).

Also würden Sie auch nicht bei Null wieder anfangen müssen. Es steht Ihnen frei, bei Trägern von Begutachtungsstellen zur Fahreignung (vornehmlich bieten dies aber DEKRA und TÜV an) in Ihrer Nähe eine Fahreignungsbeurteilung im sogenannten Praxistest zu machen und sich dafür anzumelden. Dies ist ähnlich einer erneuten Fahrprüfung und wird durch einen Verkehrspsychologen durchgeführt, der Ihnen die praktische Fahreignung bescheinigt. Zum Teil reicht mit einer Bescheinigung von einem Verkehrsmediziner dies schon aus (positives Fotum) vorausgesetzt bei vielen Führerscheinstellen aus und Sie ersparen sich eine MPU. Bitte erkundigen Sie sich bitte in Ihrer Nähe nach diesen Möglichkeiten. Des Weiteren, so eine MPU unbedingt angeordnet ist von der Führerscheinstelle, sich umgehend mit einem Verkehrspsychologen in Verbindung, hier sind nicht viele verkehrspsychologische Stunden sicher notwendig, jedoch in Vorbereitung auf die Begutachtung (als Tip zu verstehen) erforderlich, da Sie sich z.B. mit Fragen der Krankheits. und Unfallauseinadersetzung beschäftigt haben sollten und dies unetr fachlicher Anleitung.

Wo sich hier ein Kollege in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie z.B. unter der Mitgliederliste des Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen (BNV) unter hompageadresse: http://www.bnv.de/ .

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank