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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Tag. Ich bin 31 und habe seit ca. 10 Jahren mit ngsten

Kundenfrage

Guten Tag.

Ich bin 31 und habe seit ca. 10 Jahren mit Ängsten zu tun. Damals brach es auch, als ich total erschöpft und überfordert war. Ich begab mich damals in Therapie und ich hatte nach langer Arbeit es soweit im Griff, dass ich gut und glücklich leben konnte. Ich nahm keine Medikamente sondern versuchte mich immer wieder mit den Situationen zu konfrontieren. Zwar hatte ich die Psychopax immer bei mir, als Sicherheit, doch genommen habe ich sie nur sehr selten. Ich war bis jetzt sehr stolz, dass ich es geschafft habe und mein Leben verlief wirklich gut.

Vor ca. 6 Monaten hat mich mein Partner verlassen, mit dem ich 6 Jahre zusammengelebt habe. Ich zog in eine neue Wohnung, den Hund musste ich übernehmen, habe gerade 2 Jobs nebenbei und bin dabei, mein Studium mit der Abschlußarbeit zu beenden. Natürlich habe ich es nach der Trennung punkto ausgehen, wenig schlafen und Alkohol übertrieben. Doch die letzten 3-4 Wochen bin ich schon wieder viel ruhiger geworden. Ich habe schon vermutet, dass ich meine Ängste wieder verstärkt spüren werde, aufgrund der Umstände, doch ich dachte, ich könnte mittlerweile damit umgehen. Doch ich hatte letztens ein Erlebnis und seitdem ist meine Angst wieder extrem ausgeprägt. Als ich letztens wieder eine Nacht nur sehr wenig Schlaf hatte, wollte ich mich am Nachmittag hinlegen, weil ich weiß, dass wenig Schlaf schädlich ist und mir nicht gut tut. Als ich da lag und mich zu entspannen begann - und ich vermute, ich war bereits so im Halbschlaf - hörte ich meine Tante etwas sagen. Das war für mich an und für sich nichts außergewöhnlich, da es ja öfters in so Halbschlafphasen vorkommt, - es war so wie wenn im Traum jemand redet - doch plötzlich habe ich mich total erschrocken - seit jeher ist es meine größte Angst, verrückt zu werden - und plötzlich dachte ich, das ist es jetzt. Jetzt werde ich psychotisch - ich habe seit jeher Angst davor habe, plötzlich irgendwelche Stimmen zu hören - und jetzt ist es präsenter denn je. Das Ganze steigerte sich in den letzten zwei Wochen enorm und habe sogar schon Angst zu entspannen, zu schlafen oder Angst vor mir selbst bzw. vor meinen Gedanken, weil ich immer denke, wenn das jetzt los geht, ich kann das nicht mehr kontrollieren. Dann passiert etwas in meinem Kopf und ich habe keine Kontrolle mehr darüber - Das kenne ich so nicht, das hatte ich damals nicht. Ich hatte zwar die Angst, verrückt zu werden, das weiß ich, es war aber nicht so dermaßen auf Stimmen hören beschränkt. Vielleicht können sie mir einen Rat geben, da ich mir im Augenblick selbst gerade etwas schwer tue. Ist meine Angst denn gerechtfertigt und begründet - ist es eine reale Angst? ...oder ist es vielmehr eine weitere Erscheinungsform meiner Angst, in die ich mich gerade hinein steigere? Ich danke XXXXX XXXXX!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre offene und vertrauensvoll gestellte Frage.

Wie bei Ihnen und das Erlebe ich des Öfteren in meiner praktischen Arbeit kommt es auf Grund sich veränderter Lebensumstände (äusserem Stress) auf Grund der Anpassung an eine neue Lebenssituation zum Wiederaufleben von alten psychischen Symptomen (wie bei Ihnen Ihre Angstsymptomatik). Eine Angst vor dem "verrückt werden" ist weit verbreitet, bedeutet aber häufig nichts Anderes, als durch die Konzentration auf das Wiederauftreten der schon Mal erlebten Angstverhaltensweisen, kommt es zu einem üblichen angsttypischen Verhalten, nämlich der Angst vor der Angst. Man vermeidet quasi, wie früher durch spezielles Vermeidungsverhalten die angstauslösende Situation (angstauslösende Gedanken) und es kommt zur häufigen Potenzierung der primären Angstsymptome. Denn sich mit noch mehr Angstgedanken zu belasten, das kann nun wirklich nicht förderlich sein für die Genesung.

Wichtig jedoch ist auch um etwas gegen Ihre Angst vor dem "verrückt werden" zu tun, dass Sie die Symptome noch ein Mal von einem niedergelassenen Psychiater diagnostizieren lassen und somit erst Mal die Gewissheit haben, es hat mit Ihrer Angst zu tun das Sie so denken, aber Sie sind nicht verrückt oder gar psychotisch.

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, gibt es mitlerweile sehr gut verträgliche Medikamente und diese können zeitweise eingesetzt werden um eine Linderung der ständig Sie belastenden Angstgedanken herbeizuführen und diese Medikamente machen auch nicht mehr abhängig. Hierzu sollten Sie jedoch einen Psychiater konsultieren und bitte keinen Hausarzt.

Ich würde Ihnen zu einer weiteren Psychotherapie raten und da Sie ja zwei Jahre Pause gehabt haben im Bezug auf die psychotherapeutische Behandlung, wird die Krankenkasse Ihnen eine weitere Therapie genehmigen.

Sie können sich an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation für tiefenpsychologisch/ psychoanalytische Therapie oder psychotherapeutische Medizin in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik (Abklärung um welche Form es sich genau handelt im Rahmen der Störung und Symptomatik, denn es gibt auch wohlgemerkt unzählige Angstformen) psychotherapeutische Behandlung in Ihrem Wohnumfeld hierfür in Frage kommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. "tiefenpsychologisch/ analytische Ausbildung + Ort oder Facharzt für psychotherapeutische Medizin usw. + größeren Ort z.B. Berlin, München, Köln ect.) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden.
In diversen Fachpublikationen konnte eine ziemlich neue Therapiemethode gerade bei Angst gute Behandlungserfolge vorweisen. Diese Therapiemethode entwickelte sich aus der Verhaltenstherapie (wird daher auch von den Krankenkassen übernommen) und integriert auch andere Behandlungsansätze in die Therapie. Diese Therapieform nennt sich Schematherapie und vor allem zu Therapeuten die diese Behandlungsmethode anwenden erfahren Sie unter http://www.schematherpapie.de/

Oft als sehr hilfreich hat sich bei Ängsten ein Besuch/ Kontaktaufnahme mit einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe erwiesen. Vielleicht haben Sie das aber ja bereits versucht bzw. in Angriff genommen.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft, Mut, Ausdauer und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

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