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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

hallo..meine frau nimmt seid einem jahr antidepressiva,wegen

Kundenfrage

hallo..meine frau nimmt seid einem jahr antidepressiva,wegen angstzuständen.jetzt haben wir uns getrennt, mit den gründen sie fühle zu wenig für mich und vermisse micht nicht wenn ich längere zeit nicht zu hause bin.kann das mit den ad zusammenhängen?mfg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre gestellte Frage.

Im Normalfall werden Antidepressiva gegen die Linderung einer depressiven Symptomatik verschrieben und weniger gegen Angstzustände. Jedoch kann es sich bei der Diagnose Ihrer Frau auch eventuell um eine gemischte Form einer Angst bei depressiver Reaktion handeln (ICD10 F41.20), was ich jedoch auf Grund der sehr geringen Explorationsdatenlage in keinster Weise fachlich untermauern kann.

Wenn Ihre Frau unter einer depressiven Symptomatik leidet sollte für die Reaktionsweisen nicht das Medikament (Antidepressivum) hier verantwortlich sein, sondern die Symptome einer Depression, einhergehend mit sozialen Rückzugstendenzen, Interessenosigkeit, fortwährendem Gefühl von Traurigkeit und Hilflosigkeit, Minderwertigkeit, ständigen Schuldgefühlen, Antriebslosigkeit (Sinnlosigkeit des lebens) bis hin zu suizidalen Handlungen (Ankündigungen) usw.

Ein Betroffener der an einer Depression erkrankt ist, fühlt weniger als der nicht erkrankte Mensch, meint sich so minderwertig zu fühlen, das Sie kein Recht hat eine Beziehung zu führen. Vielleicht jedoch hat sich der Körper auch zu stark an das Medikament gewöhnt und es sollte mit Hilfe eines behandelnden Psychiaters eine Umstellung der Grundmedikation geschehen und dann wird es vlt. auch zur Verbesserung der Interaktion (Kommunikation) mit Ihrer Frau kommen. Sie sollte des Weiteren unbedingt eine begleitende psychotherapeutische Behandlung einleiten und eventuell, so die Symptome so stark ausgeprägt sind sich in eine stationäre Behandlung begeben. Hier ist es wichtig, dass Sie auch nach einer Trennung und so Sie die Kraft noch dazu haben, Ihre (Ex)- Frau weiterhin unterstützen, jedoch Ihr nicht alles für Ihre Genesung an Verantwortung abnehmen (Problem durch die gelebte Hilflosigkeit, dass Sie Co.- abhängig werden könnten). Auch so es Ihrer Frau nach einer fachgerechten Behandlung besser geht, könnten Sie durch eine gemeinsame Paartherapie vlt. noch ein Mal durch professionelle Begleitung einen Neuanfang starten. Natürlich können Sie sich auch einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von depressiv/ ängstlich erkrankten Patienten anschließen und von anderen Personen und deren eigenen Erfahrungen lernen. D.h. Ihrer Frau auch so vlt. weiter helfen können. Wo sich eine solche Gruppe befindet erfahren Sie über Ihre Krankenkasse oder sogenannte Selbsthilfekontaktstellen in jeder größeren Stadt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank