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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Ich frage mich, ob meine depressiven Phasen bereits eine Depression

Kundenfrage

Ich frage mich, ob meine depressiven Phasen bereits eine Depression sind oder nicht. Ich bin Lehrerin, arbeite gern und nach den anfänglichen Schwierigkeiten der Anfangsjahre, auch gut.
Ich bin 44 Jahre, weiblich. Im April trennte sich mein 10 Jahre jüngerer Lebenspartner nach 6jähriger Beziehung von mir. Ich bin in eine andere Wohnung gezogen. Mein jetzt 18 jähriger Sohn ist ausgezogen (unsere gemeinsame Entscheidung). Aus dem anfänglichen "normalen" Trennungs- und Verarbeitungsschmerz ist m.E. "mehr" entstanden. Ich arbeite, funktioniere dort prima. Ca. Ein bis zwei mal wöchentlich "kippe" ich weg, dann wird es ziemlich dunkel. Ich liege dann den ganzen Tag auf dem Sofa, googele nach hilfreichen Darstellungen zum Thema Trauerarbeit, Depression. So kenne ich alle Tipps und Hinweise von wegen neue Hobbies, Freunde treffen, positiv denken, Ziele setzen, Fehler akzeptieren, loslassen usw.usf. Immer wieder komme ich auch voran, gehe lächelnd durch die Straßen und trotzem reisst es mich dann wieder regelrecht zu Boden. Mittlerweile weine ich nicht mehr viel, ich bin dann unendlich traurig, gelähmt im Handeln, alles ist dann schwer und dann warte ich immer, bis es vorbei ist. Wenn ich Anrufe bekomme, bin ich aggressiv und unleidlich, ich möchte dann keinen Kontakt. Was kann ich tun, ohne meine Arbeit zu vernachlässigen, es ist DIE Säule in meinem Leben, die mich nie im Stich gelassen hat. Ich liebe natürlich auch meinen Sohn, ich bin froh, dass es ihm gut geht, mehr Kontakt könnte ich momentan gar nicht bewältigen. Er hat eine Freundin und ist agil und lebensfroh.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die
offene Fragestellung, Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine
Hilfestellung zu geben.



Den Verlauf einer
Depression kann man in zwei Phasen
unterteilen, d.h. gesunde Phasen wechseln sich mit depressiven Episoden ab,
dabei können die einzelnen Phasen zwischen einigen Wochen bis über ein Jahr
anhalten. Bei mehrmaligem Auftreten der Symptome spricht man von einer rezidivierenden
Erkrankung. Meine Frage wäre jetzt, inwieweit
auch eine psychotherapeutische Behandlung als Unterstützung in Frage
kommt. Ein Psychiater darf hilfreiche
Medikament verschreiben so, dass Sie schnellstmöglich aus diesem Tief wieder herauskommen,
jedoch ist dies natürlich kein Dauerzustand
und die Behandlung mit
Antidepressiva ist nur ein Therapiepfeiler bei der Behandlung von Depressionen.
(Zwei weitere sind psychotherapeutische und sozialpsychiatrische Verfahren je
nach den speziellen Gegebenheiten der depressiven Störung).Sie können sich dazu auch an eine nahegelegene
psychotherapeutische/psychiatrische Fachklinik wenden (an Unikliniken) und um
eine Notaufnahme(Behandlung)bitten, um dort viel schneller als bei den
niedergelassenen Kolleginnen oder Kollegen einen Termin zu bekommen. Auch
psychotherapeutische Ausbildungsinstitute vergeben Termine zur Diagnostik. Zur
Ermittlung des Schweregrades einer Depression werden z.B: auch spezielle Tests
wie z.B. der BDI (Becks Depression Inventory) oder der HAMD(Hamilton-
Depression- Scale) herangezogen. Eine weitere therapeutische Maßnahme zur
Behandlung der Depression ist eine Schlafentzugstherapie, Lichttherapie auch
Ergotherapie wird bspw. bei stationären
Patienten in der Klinik eingesetzt um neue Ressourcen kennenzulernen und positiv
zu nutzen. Eine genaue Vorhersage wann
bei Ihnen der Gesundheitszustand wieder erreicht ist, kann ich Ihnen leider
nicht geben. Entscheidend ist auch immer
der diagnostizierte Schweregrad der
Depression, die Bedingungen im sozialen Umfeld des Erkrankten (z.B. sind auch
häufig belastende Lebensereignisse Auslöser der Depression); Chronobiologische
Faktoren ( hier z.B: Störungen im
biologischen Rhythmus das Auftreten der Depression zu bestimmten Jahreszeiten (
Herbst/Winterdepression) oder durch
Schichtarbeit bedingt weil gestörter Schlaf/Wach-Rhythmus; körperliche
Erkrankungen oder Medikamente können
ebenfalls Auslöser sein . Ich kann Ihnen nur empfehlen, wenn noch nicht
erfolgt, zuerst eine diagnostische Abklärung bei Ihrem Hausarzt zu veranlassen
um eine körperliche Erkrankung als Hintergrund der Störung auszuschließen ( eventuell
auch einen Facharzt für Endokrinologie
aufzusuchen um auch durch beginnende
Wechseljahre den Hormonstatus überprüfen zu lassen)und dann einen
Psychologen/Psychiater zu konsultieren, letzterer kann auch zeitlich begrenzt Medikamente verschreiben. Eine Psychotherapie(
Verhaltenstherapie) ist zu empfehlen, auch im Hinblick auf die Verarbeitung der langjährigen Beziehung
und dem Auszug Ihres Sohnes, welches von Ihnen nun auch verbunden ist mit einer
Neuordnung Ihres bisherigen Lebens und
durchaus zu einer Anpassungsstörung geführt haben kann. Diese beginnen
innerhalb der ersten 4 Wochen nach dem belastenden Ereignis und dauern meist
nicht länger als 6 Monate. Diese lassen sich gut mit psychologischer
Unterstützung bessern. Des Weiteren können Sie und meist geht es da
mit Terminen wesentlich schneller,
sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut
wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben) und diese Institute haben in der
Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren
Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen
Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden. In
der Regel tragen die Krankenkassen auch die Kosten.







Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung
etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg





Mit freundlichen Grüßen



Die Ausführungen und
Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende
psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell
Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen
sowie Konflikten.





Ich möchte Sie bitten,
so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt
hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button
"Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank





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