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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Hallo ich heisse Silvia und ich habe 3 Kinder im Alter von

Kundenfrage

Hallo ich heisse Silvia und ich habe 3 Kinder im Alter von 18, 15 und 12 Jahren. Ich habe mich vor 1 Monat von meinem Mann getrennt und habe meine beiden jügeren Kinder mitgenommen. Das heisst der jüngste macht mir etwas Kummer. Wir haben mit unseren vor der Trennung offen darüber gesprochen dass es nicht mehr funktioniert zwischen Mutter und Vater und es ist wirklich ein Prozess von über 5 Jahren bis ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ich bin nur ein Dorf weiter gezogen, sodass die Kinder die Schule nicht wechseln müssen und das sie den Vater jederzeit besuchen können. Doch der Kleine stellt sich trotzdem quer. Er ist ein sehr intelligenter Jung fast überdurchschnittlich und jetzt will er mit mir nicht sprechen und und er streubt sich auch sehr dem neuen Ort eine Chance zu geben. Er ist oder war im Karate sehr aktiv und auch ausserordentlich gut. Jetzt seit einiger Zeit will er dort nicht mehr gehen. Heute hat er mir gesagt er strafe mich damit. Ich habe schon einiges mit ihm Versucht. Gehe auch in die Kinesologie aber jetzt habe ich das gefühl das dies nicht mehr ausreicht und das wir mit ihm zu einem Kinderpsychologen gehen müssen. Wie sehen sie dies? Ich hoffe meine Informationen reichen aus um mir evt. einen kleinen Tipp zu geben.
Besten Dank für Ihre Hilfe

Freundliche Grüsse
Silvia Schrepfer,
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich leider erst Jetzt auf Grund technischer Probleme bei justanswer beantworten kann.

Ihre Sorgen kann ich verstehen und Ihr Sohn kann wohl sich zurecht glücklich Schätzen, dass Sie eine Mutter hat die sich auch im Alter von 12 Jahren Gedanken macht und Ihren Sohn so intensiv begleitet und dies trotz der eigenen Probleme die Sie vielleicht haben mit der Trennung vom Kindesvater. Leider ist es nicht immer so und leichtfertig diverse Verhaltensauffälligkeiten in der Schule oder im sozialen Umfeld abgetan, jedoch kann es sich unter Umständen um eine ernstzunehmenden Hilferuf des Sohnes handeln und es kommt zu den beschriebenen Verhaltensreaktionen (z.B. Störung des Unterrichts wegen Unter- oder Überforderung) Oft werden diese vorübergehender Verhaltensauffälligkeiten erklärt ohne dabei zu bedenken z.B. "diese Phase macht jedes Kind ein mal durch, wenn es mit irgednwas nicht zurecht kommt (hier mit der Trennung, dem Auflösen der haltgebenden Familie" ect., dass daraus weitreichende Schwierigkeiten auch letztendlich können Schulprobleme und/oder mit diversen somatischen Symptomen bzw. psychische Störungen entstehen (nicht zwangsläufig müssen).

Ihr Sohn erlebt im Alter mit 12 Jahren eine enorme Unsicherheit durch die Trennung auch letztendlich auch von seinem Vater, die "hiele Familie" existiert nicht mehr und er reagiert durch "das psychische überfordert sein" mit diversen von Ihnen beschriebenen Verhaltensmustern. Das emotionale Gleichgewicht ist durch eine entstande Unsicherheit (was wird jetzt aus mir bzw. uns...?" und Unstrukturiertheit des äusseren Familiengefüges völlig aus den Fugen geraten. Dazu bitte brauchen Sie auf keine Alternativen und vor allem sich in vielen Studien als in keinster Weise wissenschaftliche nachgewiesenen Psychomethoden wie Kinesologie verlassen um diese Feststellung zu treffen und eventuelle "Gegenmaßnahmen" einzuleiten. Denn dieser Umstand muss rechtzeitig und umgehend fachlich adäquat behandelt werden. (Anmerkung ok, das ist meine Sicht auf die beschriebenen Dinge in Ihrer Frage).

Sie können sich auch an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen für Kinder- und Jugendpsychotherapie) in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Aus meiner Sicht eher im verhaltenstherapeutischen oder auch tiefenpsychologischen Therapiekontext. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine psychotherapeutische Behandlung in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologische Psychotherapie im Bereich Kinder und Jugend wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben z.B. psychotherapeutische Ausbildung für Kinder und Jugend Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie + entsprechendem Ort in Ihrer Nähe z.B. München) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren.

Es besteht für Sie auch die Möglichkeit sich einer Selbsthilfegruppe für Angehörige (Eltern) auch für z.B. verhaltensauffällige Jugendliche anzuschließen. Hierzu erfahren Sie mehr über Gruppen in Ihrer Nähe über sogenannte Selbsthilefkontaktstellen und Ihre Krankenkasse. Natürlich können Sie sich auch im Internet bestimmten hierzu bestehenden Foren im Internet besuchen u.a. http://www.schule-und-familie.de/, www.selbsthilfenetz.de/, www.eltern.de/, http://www.imedo.de/

Es ist wichtig, wenn Sie Ihrem Sohn weiter helfen wollen sich Informationen zu beschaffen und wenn Sie dies zu sehr belasten sollte, sich auch umgehend z.B. psychologische Hilfe zur Begleitung suchen. Bitte vergessen Sie bei aller Hilfe für Ihren Sohn, der auch Ihre Hilfe braucht, das ist nicht bestreitbar, Sie auch auf Ihre psychischen/ physwischen Grenzen achten müssen und vlt. durch eine Erziehungsberatungsstelle umgehend auch Hilfestellungen bei der gemeinsamen Bewältigung der schwierigen Trennungssituation bekommen können bzw. diese auch ggf. annehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen sowie Ihren Kindern für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank