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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

hallo ich brauche dringend hilfe, ich bin benzoabh ngig und

Kundenfrage

hallo ich brauche dringend hilfe, ich bin benzoabhängig und habe entzugserscheinung wie z.b. selbstmordgedanken, was kann ich tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das Vertrauen und die Offene Fragestellung. Ich verstehe Ihr Problem.

In einer solchen schwierigen Lebenssituation sind Sie dringend auf Hilfe angewiesen, damit meine ich auf professionelle Begleitung um auch umgehend vor Ort jemanden zu finden, der Ihnen helfen kann. Auf Grund der schwerwiegenden Begleitsymptome im Zuge von Entzugserscheinungen müssen Sie umgehend in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie bzw. in eine Einrichtung wo Sie gegen den oft schwerwiegenden Entzug etwas tun können und müssen. Notfalls, lassen Sie sich hier vom Notarzt erst ein Mal in ein Normalkrankenhaus einweisen um erst Mal medizinisch versorgt zu werden. Auf Grund der schon schwerwiegenden Entzugserscheinungen auf psychischer Ebenen (Suizidgedanken) ist hier unbedingte Handlungsnortwendigkeit gegeben und um eine massive Eigengefährdung auszuschließen, sollte hier eine Einweisung auch problemlos unter normalen Umständen erfolgen. Bitte tun Sie diesen Schritt umgehend und begeben sich Selbst in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder einer Psychiatrie in Ihrer Nähe.

Es ist auch in der sogenannten Nachsorge erst ein Mal wichtig, das Sie sich auf Ihrem Weg von dem Suchtmittel los zu kommen (clean zu bleiben) unterstützen und begleiten lassen. So können Sie sich auch einer Selbsthilfegruppe anschliessen und sicherlich gibt es auch eine Gruppe in Ihrer Nähe. Wo sich eine geeignete Gruppe in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie über Ihre Krankenkasse, sogenannte Selbsthilfekontaktstellen oder über eine Suchtberatungsstelle. Natürlich können Sie auch über diverse Internetforen Hilfe bekommen so z.B. http://www.drogensoforthilfe.de/, http://www.selbsthilfenetz.de/, http://www.base.vanner.de/ u.a.

Sie können sich auch an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation eventuell im Suchtbereich in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik und psychotherapeutische Behandlung (eventuell verhaltenstherapeutisch) in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen.
Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches ggf. verhaltenstherapeutisches oder tiefenpsychologisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben + Ort) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig werden.

Eine weitere Möglichkeit die Sie haben, ist sich an eine Suchtberatungsstelle zu wenden und dort können Sie auch als Betroffener durch erfahrene Suchtberater Hilfe erfahren.

Ich hoffe, mit meinen Ausführungen konnte ich Ihnen weiter helfen und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft, Mut und alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank