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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Hallo meine Tochter ist 13 Jahre alt und ist seit heute inm

Kundenfrage

Hallo meine Tochter ist 13 Jahre alt und ist seit heute inm Krankenhaus auf der kinderpsychatrie, da haben die Ärzte von mir verlangt dass ich eine zustimmung geben soll das sie meiner Tochter wenn diese Aggressiv werden sollte folgende Medikamente geben dürften....Dipiperon, Truxal, Atosil....... Ich würde gerne wissen wollen was das für Medikamente sind und ob sie meinem Kind schaden können...ob sie abhängig machen können u.s.w.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage.

Ihre Unsicherheit und ein Stück auch Hilflosigkeit kann ich verstehen und diesen Umstand habe ich oft in meiner klinisch praktischen Arbeit erlebt. Zu dieser aufkommenden Unsicherheit tragen häufig auch unterschiedliche Medienberichte bei und Sie können davon ausgehen, das eine Gabe von Medikation oft nur dem "Therapieerfolg" dient und eine Grundlage der Behandlung darstellt. Das heisst, Ihrer Tochter helfen soll z.B. auch Ihre Aggressionen zu kontrollieren und der Therapie zugänglich zu machen. Jedoch ist es hierbei wichtig, doch noch Mal eine aufklärendes Gespräch mit dem behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater zu führen und eventuelle Zweifel auszuräumen (z.B. abzuklären wie lange die Medikation andauern soll usw.). Glauben Sie mir, kein Arzt der berufsethisch die Grundsätze einer fachlich korrekten Behandlung einhält, würde Ihrer Tochter abhängig machende Medikamente verordnen, noch dazu wo Sie erst 13 Jahre ist. Natürlich können bestimmte Medikamente abhängig machen, jedoch erst nach Jahren der Einnahme so z.B. oft gerne vergessen Schmerzmittel und sogar das Medikament Paracetamol unter Umständen.

Die von Ihnen beschriebenen Medikamente, die Ihre Tochter einnehmen soll, gehören zu der Stoffgruppe der sedierenden (dämpfenden) Medikation und dienen häufig der inneren Beruhigung und der Herabsetzung des allgemeinen Erregungsniveaus (entnommen aus "praktische Psychopharmakotherapie"). Als kein Grund zur Sorge.

Es besteht für Sie auch die Möglichkeit sich einer Selbsthilfegruppe für Eltern auch für von Kinder und Jugendliche anzuschließen und von anderen Eltern und deren Erfahrungen (auch in der psychiatrischen Behandlung) zu lernen. Oft werden solche Elterngruppen über die Erziehungsberatungsstelle angeboten bzw. Sie erfahren hierzu weiteres über eine Selbsthilfekontaktstelle oder Ihre Krankenkasse, wo sich eine Gruppe in der Nähe befindet. Natürlich können Sie sich auch im Internet bestimmten hierzu bestehenden Foren im Internet besuchen u.a. http://www.selbsthilfenetz.de/,
http://www.eltern.de/, www.imedo.de/ Diese Möglichkeiten haben oft hilfreich dazu beigetragen auch Ängste, Berührungsprobleme auch mit einer psychiatrischen Behandlung abzubauen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

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