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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

was passiert da mit mir Unendliche traurigkeit macht

Kundenfrage

was passiert da mit mir??????

Unendliche traurigkeit macht sich breit, es überrennt mich.... der versuch zu rennen, mich entgegenzustellen mißlingt.
Um mich herum, traurigkeit, versteckte ängste, misstrauen, unendliche liebe, die weder empfangen noch gegeben werden kann, zu viele gefühle die mich begleiten, eingesperrt aber mit dem unbändigen willen auszubrechen, ich halte dagegen, versuche jedes einzelne anzuhören, zu bewerten. Mein kopf platz!
Tränen bahnen sich ihren weg, ohne vorwahrnung, mein körper handelt bevor ich mir klar sein kann was mit mir passiert...
ich suche die lösung den grund für alles, ich grabe tief, und ich finde nichts anderes als einsamkeit und verlorenheit... wann ist das alles passiert?
Stimmen machen sich breit, fühlen kann ich sie, jedoch nicht hören...
was passiert mit mir?
Alles was ich finde sind die gefühle anderer, wo sind meine? Bin ich nur die summe anderer?
Ich denke nach, hebe die einzelnen trümmer meines gedankengutes wieder auf, ein puzzel.
Ich suche die ecken des puzzels irgendwo muß ein anfang sein, finden kann ich sie nicht.
Kenne ich mich so wenig? Ich spüre die leere die sich breit macht, kein gedanke XXXXX XXXXX mehr fasssen, ich weiß nicht mehr welcher zu mir gehört?
Kaffee. Ich trinke noch einen kaffee, laufe umher, ich suche nach beschäftigung, tausend dinge die ich erledigen muß, mir fällt schwer mit etwas zu beginnen.. tränen machen sich wieder breit, mein gesicht ist schon ganz nass, ich merke es erst als ich in den spiegel sehe, mein körper weint ich selbst bemerke es nicht, ich kneife mich, der schmerz ist dumpf und blass kaum zu erahnen, träume ich? Ich bin hell wach...
draussen sind menschen sie reden miteinander, ein paar, glücklich mit einander, sie lachen und scherzen... er betrügt sie, ich weiß es, den schein, den nebel der lüge der ihn umgibt kann ich spüren.. meinen nicht...
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung zu geben.

Erst einmal muss ich Ihr Talent loben, nicht jeder ist in der Lage seinen Gemütszustand so feinfühlig und mit solch einem Hang zur feingeistigen Lyrik zu beschreiben. Sie haben wunderbar beschrieben wie Sie sich fühlen im Hintergrund der Melancholie. Ich vermute hinter all Ihren Beschwerden eine Depression. Wenn man depressiv ist, dann sind alle Bereiche der Persönlichkeit, der Psyche und des Alltags davon beeinträchtigt: das Denken, Fühlen, Handeln und das körperliche Befinden. Die depressiven Symptome sind morgens am stärksten. Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut. Die Gedanken bei der Depressionen sind vorwiegend Negative Gedanken = Selbstvorwürfe und Schuldgefühle und Konzentrations- und Entscheidungsprobleme. Die körperlichen Symptome bei Depression sind Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme, und depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopf-, Magen-, Rücken- und Herzschmerzen, Verstopfung aber auch Durchfall . Die Gefühle bei der Depression sind vorwiegende traurige Verstimmtheit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit, Lustlosigkeit Interessenlosigkeit .Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. Die Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen oft als endgültiger Beweis dafür angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist usw.

Ich würde Ihnen empfehlen auf Grund der Symptomatik zuerst eine diagnostische Abklärung bei Ihrem Hausarzt zu veranlassen, um eine organische Erkrankung als Hintergrund der Störung auszuschließen und anschließend eine Kontaktaufnahme zu einem Facharzt für Psychiatrie zu veranlassen. Den Verlauf einer Depression kann man in zwei Phasen unterteilen, d.h. gesunde Phasen wechseln sich mit depressiven Episoden ab, dabei können die einzelnen Phasen zwischen einigen Wochen bis über ein Jahr anhalten. Bei mehrmaligem Auftreten der Symptome spricht man von einer rezidivierenden Erkrankung. Ein Psychiater darf hilfreiche Medikament verschreiben so, dass Sie schnellstmöglich aus diesem Tief wieder herauskommen, jedoch ist dies natürlich kein Dauerzustand und die Behandlung mit Antidepressiva ist nur ein Therapiepfeiler bei der Behandlung von Depressionen. (Zwei weitere sind psychotherapeutische und sozialpsychiatrische Verfahren je nach den speziellen Gegebenheiten der depressiven Störung).Sie können sich dazu auch an eine nahegelegene psychotherapeutische/psychiatrische Fachklinik wenden (an Unikliniken) und um eine Notaufnahme(Behandlung)bitten, um dort viel schneller als bei den niedergelassenen Kolleginnen oder Kollegen einen Termin zu bekommen. Auch psychotherapeutische Ausbildungsinstitute vergeben Termine zur Diagnostik. Zur Ermittlung des Schweregrades einer Depression werden z.B: auch spezielle Tests wie z.B. der BDI (Becks Depression Inventory) oder der HAMD(Hamilton- Depression- Scale) herangezogen. Eine weitere therapeutische Maßnahme zur Behandlung der Depression ist eine Schlafentzugstherapie, Lichttherapie auch Ergotherapie wird bspw. bei stationären Patienten in der Klinik eingesetzt um neue Ressourcen kennenzulernen und positiv zu nutzen. Auch die Ausarbeitung einer Tagesstrukturierung durch sinnvolle, aktivierende und nicht überfordernde Aktivitäten wirkt sich positiv aus. Eine genaue Vorhersage wann bei Ihnen der Gesundheitszustand wieder erreicht ist, kann ich Ihnen leider nicht geben. Entscheidend ist auch immer der diagnostizierte Schweregrad der Depression, die Bedingungen im sozialen Umfeld des Erkrankten (z.B. sind auch häufig belastende Lebensereignisse Auslöser der Depression); Chronobiologische Faktoren ( hier z.B: Störungen im biologischen Rhythmus das Auftreten der Depression zu bestimmten Jahreszeiten ( Herbst/Winterdepression) oder durch Schichtarbeit bedingt weil gestörter Schlaf/WachRhytmus); körperliche Erkrankungen oder Medikament können ebenfalls Auslöser sein . Ich kann Ihnen nur empfehlen, wenn noch nicht erfolgt, eine psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen und wenn es gar nicht geht, eventuell auch eine stationäre Behandlung in Erwägung zu ziehen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
Die Antwort war sicher nicht verkehrt, allerdings war sie Allgemein, die dinge die sie mir schrieben waren bereits bewusst. Die Antwort half mir also in meiner Situation keineswegs weiter. Ich denke Ich habe an der falschen stelle Gesucht.

mit freundlichem Gruß
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, es tut mir leid wenn meine Antwort Sie nicht zufriedengestellt hat. Ich bin gern bereit Ihnen weiterzuhelfen wenn Sie Ihre Frage konkretisieren. Auf Grund Ihrer doch sehr prosaischen Ausführung ist aber eventuell ein Philosophieforum für Sie hilfreicher.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Mit freundlichen Grüßen

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