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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

hallo ,mein sohn ist 26 jahre alt und ist lebensunwillig

Kundenfrage

hallo , mein sohn ist 26 jahre alt und ist lebensunwillig , er nimmt haschisch oder er trink bis zum umfallen oder er klaut mir meine tabletten ( tillidin 100mg ) , ich weiss nicht mehr was ich tuen kann , ich bin völlig verzweifelt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Vielen Dank für das Vertrauen und die Offene Fragestellung. Ich verstehe Ihr Problem.

In einer solchen schwierigen Lebenssituation sind Sie dringend auf Hilfe angewiesen, damit meine ich auf professionelle Begleitung um auch umgehend vor Ort jemanden zu finden, der Ihnen helfen kann´und damit meine ich, um Ihrem Sohn helfen zu können, müssen Sie stark genug sein (bzw. werden). Die massiven Probleme Ihres Sohnes werden sich so lange nicht verändern, wenn Sie sich nicht verändern (Ihm konsequent Grenzen aufzeigen und sich von seiner Problemdynamik lösen) in dem Sie ständig für Ihne alles tun, fast alle Verantwortung/ belastung abnehmen und er schön weiter so machen kann wie bisher.

Es ist erst ein Mal wichtig, das Sie Ihren Sohn auf seinem weiteren Weg unterstützen und begleiten. Jedoch ist es wichtig, nicht das Problem der Co.- Abhängigkeit aus den Augen zu verlieren (haben Ihm einen Laden eingerichtet usw.) und sich ggf. so man mit bestimmten Problemen nicht zurecht kommt auch Hilfe zu suchen. So können Sie sich auch einer Elternselbsthilfegruppe anschliessen und sicherlich gibt es auch eine Gruppe in Ihrer Nähe. Wo sich eine Gruppe in Ihrer Nähe befindet können Sie von einer Selbsthilfekontaktstelle bzw. über die Krankenkasse problemlos erafhren. Natürlich können Sie auch über diverse Internetforen Hilfe bekommen so z.B. http://www.drogensoforthilfe.de/, http://www.selbsthilfenetz.de/, http://www.base.vanner.de/ u.a.

Sie können sich auch an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation eventuell im Suchtbereich in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik und psychotherapeutische Behandlung (eventuell verhaltenstherapeutisch) in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen.
Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches ggf. verhaltenstherapeutisches oder tiefenpsychologisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben + Ort) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort mit Ihrem Sohne vorstellig werden.

Eine weitere Möglichkeit die Sie haben, ist sich an eine Suchtberatungsstelle zu wenden und dort können Sie auch als nicht Betroffene durch erfahrene Suchtberater Hilfe erfahren und über mögliche Veränderungen der Sichtweise auf die Problematik Suchtmittelkonsum erlernen.

Im übrigen ist anzunehmen, dass wenn Sie schon das Medikament Tilidin einnehmen müssen, Sie unter diversen schweren Schmerzsymptomen leiden und schon die Belastung durch die Probleme Ihres Sohnes kaum noch aushalten. Deshalb tun Sie für sich etwas, bevor es zu spät für SIE ist, denn Ihr Sohn ist in einem Alter, wo er begreifen muss seine Probleme Selbst zu lösen.

P.S. Ihr Sohn wird um seine Sucht weiter zu finanzieren die Tilidintabletten auf dem Drogenschwarzmarkt gewinnbringend weiter verkaufen. Zurzeit ist dieses Mittel sehr angesagt.

Ich hoffe, mit meinen Ausführungen konnte ich Ihnen weiter helfen und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

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