So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an diplompsychologe.
diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Tag. Jahre lang musste ich und meine Geschwister

Kundenfrage

Guten Tag.

Jahre lang musste ich und meine Geschwister ansehen wie meine Mutter von meinem Vater Verprügelt worden ist. Es war immer am Wochenende Abend bis in die Nacht, wir mussten kinder aus den Betten geholt werden in die Dunkelheit in die Kälte bis sich mein Vater sich wieder beruhigte und wir kinder wieder rein konnten in unsere Betten.Mit 11 Jahren habe ich angefangen mich zu Ritzen und Tabletten zu schlucken,ich hatte Gedanken das ich nicht mehr Leben wollte und mir schmerzen machte um mich wieder gut zu fühlen.In der schule war ich immer still und zurückhaltend und sagte nie ein Wort durch das bekamm ich schlechte Noten und wurde oft gemobbt da ich einen Russischen Akzent habe.Meine Eltern sind hin und her gezogen.Wir lebten damals in Bayern Buchbach, mit 12Jahren wurde ich bei einem Autounfall aus einem Auto rausgeschleudert und habe sehr Große Angst wen ich in einem Auto mitfahre. Meine Eltern sind dann nach Braunschweig gezogen aber er mein Vater hat sich immer und immer wieder Streit gemacht und meine Mutter so Verprügelt das er ihr die Haare rausriss oder sie erwürgen wollte.In der Zeit war ich Jugendliche und wurde immer Aggressiver und hasste mein Vater so das ich Ihm nicht mehr in die Augen schauen konnte und ihn am liebsten umbringen wollte damit es aufhört. Aber das waren nur Gedanken.Ich hatte mich immer wieder mit der Schere Geritzt an den Armen.Ich hatte Freunde verloren,ich war eine Außenseiterin und war sehr schlecht in der Schule.Aber es hat sich auch keiner für mich Interessiert, habe 3Schwestern.Ich habe auch nie erfahren was Liebe ist, da meine Eltern es mir nie sagen konnten das sie mich Lieben oder mich Umarmten. Vor 6Jahren habe ich jemanden gesehen den ich niemals sehen würde und das war ein Geist. Er hat mir Angst gemacht und tut es immernoch. Meine Eltern wohnen seit 8Jahren in Gifhorn das ist in Niedersachsen paar Minuten von Braunschweig,meine Eltern haben zwei Häuser gekauft und ich hatte erstmal mit meinen Eltern alleine gewohnt,meine geschwister waren alle ausgezogen.Ich habe immer und immer wieder weiter zu sehen müßen wie mein Vater meine Mutter beleidgte und geschlagen hatte und irgendwann schlug er mir mit dem Telefon ins Gesicht, ich wollte die Polizei rufen aber meine Mutter hatte es mir immer verboten aus Peinlichkeit gegenüber arbeitet sie in einem Hotel.Als ich eines Abends im Wohnzimmer saß alleine mit Licht und fernsehen lief, rechts ist ein Großes Fenster, aufeinmal sehe ich einen Mann er war weiß und blendete,er schaute mich an.Ich war sehr Erschrocken bin in mein Zimmer gerannt und hatte Große Angst.Es hatte mir nie jemand geglaubt bis mein Vater selber jemanden hörte schritte und ´bei meiner Mutter immer die Lichtern ein und aus gingen.Meine Oma sagte wir sollen Beten damit dieser Geist in ruhe geht.Jede Nacht stand er neben mir und ich spürte es und zog immer die Decke über mein Kopf und war sehr schweißüberbadet gezittert zusammenziehend.Ich hatte dann einmal die Decke weggetan und sah das er über mich schaute.Es war eine sehr schlimme Zeit für mich,ich hatte dann nurnoch mit Licht geschlafen und hatte Alpträume,habe über Tote Menschen geträumt und das war sehr schlimm.Ich hatte auch keine Freunde, für mich war auch keiner da.Meine Eltern gaben uns nie die Liebe die jeders Kind braucht.Sowas wie ich liebe dich oder Umarmung gabs nie.Ich habe auch falsche Freunde gehabt, habe Drogen genommen,partys gemacht und war fast nie zu hause um alles zu vergessen und mich abzulenken.Das war Früher.Mein Verlobter ist bei meinen Eltern zu mir gezogen und es gab weiter Stress.Ich war Schwanger im 7.Monat und als mein Vater besoffen war und hat stress gemacht wollte meine Mutter schlagen meinen Verlobten hatte ich Wehen bekommen und hatte 7Wochen zu Früh mein Kind bekommen durch den ganzen Stress.Inzwischen wohne ich mit meinem Verlobten neben meinen Eltern in einem Haus.Schon öffters wurde ich mit reingezogen das mein Vater meine Mutter im Badezimmer würgte,meine Mutter sagte sie schrie nach mir aber wir haben es nicht gehört außer das jemand gegen die Wand schlagte obwohl sie meinte die standen auf einem fleck und er würgte sie bis sie sich befreien konnte und nach draußen lief. Vor einem Tag saß ich mit meinem Verlobten in unserem Wohnzimmer und hörten wie jemand drüben lief sehr laut, wir dachten es ist jemand draußen aber es war keiner da.Es war drüben bei meinen Eltern, durch die Wand kann man zwar nie was hören aber es war jemand da obwohl meine Eltern an dem Tag nicht zuhause waren.Als ich dann den hörer griff und habe drüben angerufen um zusehen was passiert, ich rief an und jemand ist hingelaufen, wir waren beide erschrocken und ích habe Angst hier zusein alleine. Immer wen es Abends ist bekomme ich Angst,ich schaue aus dem Fenster aus Reflex und denke das da jemand steht. Können Sie mir helfen und wie ich es verarbeiten kann?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die
offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen punktuell eine
Hilfestellung zu geben.



Ihre ausführlichen Schilderungen des bisherigen Lebens
machen mich sehr betroffen. Es ist richtig,
dass Sie den Schritt gewagt haben sich
zu öffnen und zu versuchen im Rahmen des
Forums Hilfe zu finden.



Die von Ihnen geschilderten Symptome lassen in mir den
Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung aufkommen. Viele der von
Ihnen geschilderten Umstände, wie der Autounfall, die Aggressivität im
Elternhaus, die Vereinsamung usw. reichen auch schon einzeln aus um eine psychische
Störung zu entwickeln. Unter einer
posttraumatischen Belastungsstörung versteht man eine verzögerte schwerwiegende
Reaktion auf extrem traumatische Ereignisse ( lebensbedrohliche Situationen);
DIE MIT DEM Erleben von Furcht, Ohnmacht und Entsetzen einhergehen und bei
jedem Menschen eine psychische Beeinträchtigung hervorrufen würden. Sie haben
selber eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ausgestanden oder Sie haben
ein schwerwiegendes Ereignis unmittelbar beobachtet oder miterlebt. Besonders
schwer wiegen dabei Ereignisse, die willentlich durch andere Menschen
hervorgerufen werden. Die ältere Bezeichnung für posttraumatische
Belastungsstörungen sind Fremdneurose, Kriegsneurose oder traumatische Neurose.
Der Verlauf bei der posttraumatischen Belastungsstörung ist bei einem Drittel der
Fälle chronisch. Bei sehr langem Verlauf oder nach langandauernder extremer
Belastung kann die Störung auch in eine dauerhafte Persönlichkeitsänderung
übergehen. Es bestehen dann folgende Symptome: feindliche oder misstrauische
Haltung der Welt gegenüber, sozialer Rückzug, Gefühl der Leere und
Hoffnungslosigkeit, chronisches Gefühl von Nervosität wie bei ständigem Bedroht
sein, Entfremdung,



Ich würde Ihnen auf jedem Fall eine
diagnostische Abklärung durch einen Psychiater empfehlen und eine sich anschließende Psychotherapie. Hierzu können Sie sich
an einen niedergelassenen Psychologen
oder Psychiater wenden (letztgenannter kann Ihnen sogar vielleicht
eine hilfreiche Medikation verschreiben, damit Sie zur Ruhe kommen. Die anschließende Therapie sollte vorzugsweise bei einem Therapeuten erfolgen
der speziell für Traumabehandlungen ausgebildet ist. Eine weitere Therapieform
der Traumabehandlung ist EMDR und Hypnotherapie
nach Erickson.Die Diagnostik sowie anschließende Behandlung übernimmt die Krankenkasse.



Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit sich an eine
nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik (meist
auch an Unikliniken) oder sich an ein psychotherapeutisches
Ausbildungsinstitut zu wenden um dort
viel schneller als bei den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen einen
Termin zu bekommen.



Vielleicht ist folgende Seite für Sie ebenfalls hilfreich um sich im Rahmen
einer Selbsthilfegruppe mit anderen Erkrankten austauschen zu können und
auch weitere Informationen zum Umgang mit der Störung einzuholen



http://www.ipsis.de/adressen/adressselbsthilfe.htm



Sie können hier dann auch unter der Rubrik Trauma Therapeuten finden die sich auf diese
Thematik spezialisiert haben.





Ich hoffe ich konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung
etwas helfen und wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und alles Gute auf Ihrem
weiteren Weg



Mit freundlichen Grüßen





Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine
fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern
beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei
unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.





Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die
Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu
vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button Akzeptieren)
anzuweisen. Vielen Dank