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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Ich fuehle mich seit zwei Monaten so abgeschlagen. Habe besonders

Kundenfrage

Ich fuehle mich seit zwei Monaten so abgeschlagen. Habe besonders morgens starken Schwindel und meine Gedanken Kreisen stets um meinen Sohn 49 Jahre alt,er führt ein sehr ausschweifendes Leben, dringt und raucht viel und Stark. ich mache mir grosse Sorgen um sein Wohlbefinden.Ansonsten führe ich mit meinem Mann ein sehr ausgeglichenes Leben ,aber er kann mir nicht helfen mit meinen Gedanken mich von meinem Sohn zu lösen.Mein Sohn denkst ich sei verrückt mir über ihn uNd seine Frau und zwei Töchter solche Gedanken zu machen.Mit den Töchtern geht es auch nicht gut.Die arbeiten nicht und liegen dem Vater auf dem Geldbeutel.Die Frau ist dominierend in dere Familie und liegt meinem Sohn ständig auf den Nerven,beschimpft ihn und nützt ihn regelrecht aus.Das alles mitanzusehen,kann ich fast nicht verkraften, es bereitet mir grosse Sorgen und Tag und Nacht grübele ich darüber na, obwohl ich weiss,dass ich an deren Probleme nich herankomme und auch nichts ändern kann.Nun bin ich schon sehr schwach und Frage Sie ,was kann ich tun,damit ich wieder zu Kräften komme uNd auch den Schwindel los werde?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und die
offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen, Ihnen punktuell eine
Hilfestellung zu geben.



Ich verstehe Ihr Problem und es ist auch natürlich das man sich, auch wenn die Kinder
schon erwachsen sind ,immer noch Sorgen um sie macht. Jedoch ist es auch sehr wichtig sich dabei
abzugrenzen und sich selber auch vor
Augen zu führen, dass sie ab einem gewissen Alter selbst für ihr Leben verantwortlich sind und sich die Aufgabe
als Eltern darauf beschränkt nicht mehr in dem Maß zu steuern, sondern zu
zeigen dass man da ist wenn ein Problem auftritt und mit seinen
Lebenserfahrungen hier unterstützend
Wege zur Lösung des Problems aufzeigen kann. Es ist sehr löblich, wenn Sie sich solche
Sorgen machen, jedoch müssen Sie auch an sich denken und nicht auf Grund der vielen Gedanken die Sie
sich machen und der damit verbundenen emotionalen Belastung eventuell noch Probleme in Ihrem Leben
schaffen, die dann noch hinzu kommen. Ich würde Ihnen empfehlen auf Grund der
von Ihnen geschilderten Symptome, vorerst eine diagnostische Abklärung beim
Hausarzt zu veranlassen um den
Hintergrund einer körperlichen Erkrankung auszuschließen. Als sehr wichtig sehe
ich auch eine diagnostische Abklärung vor Ort bei einem Kollegen/ Kollegin um hier
feststellen zu können das nicht eine Altersdepression/ Angststörung die Ursache für das ständige Gedankenkreisen um die
Lebensführung Ihres Sohnes ist. Auch die
Vorstellung bei einem Psychiater um eine
eventuelle Unterstützung mit Medikamenten
zu erhalten wäre zu überdenken.
Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit
sich an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante
Fachklinik zu wenden (meist auch an Unikliniken) und um eine Notaufnahme
(Behandlung) bitten und um dort viel schneller als bei den niedergelassenen
Kolleginnen und Kollegen einen Termin zu bekommen. Es besteht auch für Sie die
Möglichkeit sich an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut zu wenden um
dort ein Behandlungstermin (Termin zur Diagnostik) zu bekommen.



Bitte haben Sie da keine Hemmungen die Hilfe in
Anspruch zu nehmen, Sie sind nicht verrückt, die Depression ist aber eine
ernstzunehmende psychische Erkrankung und bei Nicht Behandlung kann sie
chronifizieren. Die Medikamente helfen erst einmal sie aus diesem Tief wieder herauszuholen,
jedoch sollte die Einnahme nur zeitlich begrenzt erfolgen. Ein weiterer Stützpfeiler ist eine Therapie, hier
würde ich vorzugsweise eine kognitive Therapie empfehlen um eine Bearbeitung
und Reflexion der inneren Überzeugung bezüglich der eigenen Person und der
eigenen Lebensumstände zu erreichen und gleichzeitig die Erlangung einer
Kontrolle über die gedanklichen Automatismen als Ziel zu definieren.





Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche
Ihnen viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg



Mit freundlichen Grüßen



Die Ausführungen und
Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende
psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell
Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen
sowie Konflikten.





Ich möchte Sie bitten,
so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt
hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar (durch Klick auf den Button
"Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank



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