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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Hallo, ich leide seit einigen Jahren (ca 8 Jahre) an Depresssionen.

Kundenfrage

Hallo,
ich leide seit einigen Jahren (ca 8 Jahre) an Depresssionen. Bin seit 3 Jahren in Behandlung beim Facharzt für Neurologie/Psychiatrie. Anfang diesen Jahres war ich in einer Tagesklinik für psychiatrische Erkrankungen. Aber als ich dort entlassen wurde ging es mir besser, aber nach einigen Wochen bzw. 1-2 Monaten hatte ich das Gefühl es war alles wieder beim alten.
Nun meine Frage an Sie.
Wird es mir nie besser gehen, denn ich kann doch nur bestimmte Zeit in der Klinik verbringen oder muss ich 2x jährlich in die Klinik um einigermaßen klar zu kommen.
Zur info ich habe ein schwer körperbehindertes Kind, was in den Ferien und jedes zweite Wochenende zu Hause ist. Mein Mann hat auch kein richtiges Verständnis für die Krankheit.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
mfg Katrin Stendel
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage.

Der Weg die geeignete Therapie bzw. Behandlung zu finden kostet Ihnen viel Kraft und es ist ein endloser Kampf gegen die Tücken auch die Ihre Krankheit zum Teil so schwer macht adäqut zu behandeln. Wichtig ist dabei, das Ihre Umwelt (Ehepartner) mit Ihnen gemiensam versucht, durch Verständnis und Hilfe Sie zu unterstützen. Hier wäre eine gemeinsame psychoedukativ geleitete Therapie empfehlenswert. Diese spezielle Therapieform ermöglich durch Vermittlung von Informationen zum Umgang auch therapeutische Inhalte durch die Zuhilfenahme von Selbsterfahrungsanteilen der Betroffenen. Also quasi durch den gemeinsamen Besuch einer solchen Therapie finden Sie vielleicht einen Weg wieder zueinander. Sie könnten des Weiteren Ihrem Partner empfehlen, sich einer Angehörigenselbsthilfegruppe anzuschließen und Ihnen damit besser helfen. Auch für Sie wäre eine Selbsthilfegruppe empfehlenswert, denn dort müssen Sie nicht erklären sondern werden verstanden. Bitte verlangen Sie nicht in vielleicht fordernder bzw. überfordernden Weise, dass Ihr Partner Sie versteht sondern lernt mit Ihrer Krankheit umzugehen.

Zu Ihrer Information sollten Sie wissen, dass die besten Behandlungserfolge immer durch die Kombination von psychiatrisch d.h. (psychopharmakologischer) Behandlung und psychotherapeutischer Behandlung, die primär eher kognitiv verhalaltenstherapeutisch orientiert sein können und Ihnen ermöglichen z.B. durch Gedankenumstrukturierung neue außerhalb der Depression liegende Denkmuster zu erlernen.

Auch sollten Sie mit Ihrem behandelnden Psychiater auch über eine eventuell notwendige Medikationsumstellung sprechen, denn es kommt auf Grund stoffwechselähnlicher Gewöhnungseffekte zum Nachlassen der Wirkung der Antidepressiva.

Bitte geben Sie nicht auf und ich hoffe, Sie konnten entsprechend meiner Ausführungen das Ein oder Andere entnehmen und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft genügend Kraft und Mut sowie alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button Akzeptieren) anzuweisen. Vielen Dank