So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an diplompsychologe.
diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
diplompsychologe ist jetzt online.

Mein sohn war Drogenabh ngig - 2 Jahre_ seit J nner 2011 nimmt

Kundenfrage

Mein sohn war Drogenabhängig - 2 Jahre_ seit Jänner 2011 nimmt er keine drogen mehr. arbeitet wieder aber hat von einer minute auf die andere eine andere Persönlichkeit. Schlägt alles zusammen und brüllt. Er hat auch schon menschen verletzt. gibt es Hilfe
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihnen erst ein mal für Ihre offene und ehrliche Frage danken.

Es ist erst ein mal wichtig, das Sie Ihren Sohn auf seinem weiteren Weg unterstützen und begleiten. Jedoch ist es wichtig, nicht das Problem der Co.- Abhängigkeit aus den Augen zu verlieren und sich ggf. so man mit bestimmten Problemen nicht zurecht kommt auch Hilfe zu suchen. So können Sie sich auch einer Elternselbsthilfegruppe anschliessen und sicherlich gibt es auch eine Gruppe in Ihrer Nähe. Natürlich können Sie auch über diverse Internetforen Hilfe bekommen so z.B. http://www.drogensoforthilfe.de/, http://www.selbsthilfenetz.de/, http://www.base.vanner.de/ u.a.

Es ist natürlich wesentlich und auch hilfreich für Ihren Sohn, das er einen Betreuer hat, jedoch muss und das halte ich Selbst aus meiner Erfahrung heraus für unabdingbar, sich in psychiatrische Hilfe zu suchen udnvor allem eine dringend erforderliche diagnostische Abklärung der Ursachen für das Verhalten durchzuführen. Denn auch nach langer Drogenabstinenz, sollte man sich deutlich vor Augen halten, dass es häufig Ursachen in der Persönlichkeit gegeben hat (eventuell eine manifeste z.B. emotional instabile oder sissoziale Persönlichkeitsstörung vorgelegen hat beser vorliegt) und wo durch die Einnahme psychotroper Substanzen diese negativ wirkenden Eigenschaften massiv durch die Wirkung der Drogen unterdrückt wurden. Ohne Medikamente und Drogen (Ihr Sohn ist ja abstinent) können natürlich bestimmte negative Verhaltensmerkmale zu Tage treten und das Leben beeinflussen.
Es ist ggf. noch ein mal wichtig, auch durch die Intervention des behandelnden Therapeuten hier noch ein Mal geeignete Maßnahmen mit Ihrem Sohn (vlt. auch die eine oder andere maßnahme mit Ihnen) erarbeitet um nicht noch schlimmeres passieren zu lassen. Hier denke ich z.B. an eine Antiaggressionstraining usw.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen helfen, denn mehr war auf Grund der sehr dünnen Explorationsdatenlage auch aus fachlicher Sicht nicht möglich und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg viel Kraft und Mut.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button Akzeptieren) anzuweisen. Vielen Dank