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webpsychiater
webpsychiater, Dr med.
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Ärztlicher Psychotherapeut im Bereich Psychosomatik (Verhaltenstherapie)
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich habe extreme Reiseangst.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe extreme Reiseangst. Egal ob mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug. Am Freitag habe ich eine längere Busfahrt vor mir und ich zittere jetzt schon. Schweißausbrüche, Erbrechen und Durchfall werden bestimmt noch folgen. Kann ich etwas dagegen tun? Ich habe dann während der Reise meist ziemlich großen Harndrang.

Bitte um kurze Antwort.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend !

Grundsätzlich stellt sich dabei die Frage, ob Sie kurzfristig oder aber (natürlich weit besser) eine langfristige Lösung anstreben.

Günstig wäre, dass diese Angststörung im Rahmen einer Psychotherapie (z.B auf Grundlage der Verhaltenstherapie) durch einen ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten genauer diagnostiziert bzw. dann behandelt wird.

Dabei würden sie zunächst durch Selbstbeobachtung bzw. eine sog. Verhaltensanalyse auslösende Gedanken, körperliche Reaktionen und typische Verhaltensmuster ermitteln und daraus einen Behandlungs- und Veränderungsplan erstellen. Sie würden über Aufklärung (Psychoedukation) über die Zusammenhänge der körperlichen Symptome und der Selbstverstärkung der Angst (Teufelskreis der Angst) aufgeklärt werden und Strategien wie Entspannungsverfahren, Gedanken-Stop etc zum Umgang mit den Symptomen erlernen. Dazu würde dann auch die gezielte und geplante Auseinandersetzung (Konfrontation) mit der Angst gehören bzw. die Aufgabe des sog. Vermeidungsverhaltens.

Dies ist in vergleichsweiser kurzer Therapiezeit meist möglich. Problematischer ist, dass die Wartezeiten bis zur Aufnahme der Therapie lang sein kann.

Kurzfristig kann ein Hausarzt oder Psychiater sie beraten, welche medikamentöse Behandlungsoptionen (z.B. angstlösende Medikamente, Antidepressiva) ggf. auch eine Option sein könnten.

Trauen sie sich zum Arzt zu gehen, ihr Problem ist häufig und gut behandelbar.

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