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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Wie kann man t glich wiederkehrendes bewusstes Atmen verhindern

Kundenfrage

Wie kann man täglich wiederkehrendes bewusstes Atmen verhindern bzw. vergessen lassen? Sobald keine Ablenkung vorhanden ist, konzentriert man sich - absolut ungewollt - nur noch auf die Atmung, die sogar Stunden andauern kann. Je länger dieses Phänomen anhält, desto mühsamer und schwieriger fällt einem das Atmen. Ganz besonders tritt dieses Phänomen vor dem Einschlafen auf, da kaum bis keine Ablenkung vorhanden ist, und man zu 100% der nervigen Atmung ausgesetzt ist. Existieren Lösungen in Form von Medikamente oder ähnliches? Irgendetwas, um das bewusste Atmen vergessen zu lassen und nie wieder daran erinnert zu werden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in

vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, ich würde gern Ihre Frage hilfreich beantworten, bin mir aber über den Kern Ihrer Aussage nicht ganz klar.

 

Atmung ist ein Vorgang ,der gewöhnlich unbewusst gesteuert wird -d.h. von Gehirnteilen gesteuert, die nicht unserer bewussten Kontrolle unterliegen. Da die Atembewegung aber durch unsere Skelettmuskulatur erfolgt, können wir sie wie jede andere Bewegung dieser Muskeln auch bewusst steuern. Wir können z.B. bewusst in den Bauchraum oder den Brustkorb atmen, oder bewusst tiefer, schneller usw.

Ihren Schilderungen entnehme ich, dass das Problem des "bewussten" Atmens vorwiegend zur Zeit des Einschlafens auftritt bzw in anderen eigentlichen Ruhephasen, ohne Anspannung ,Stress usw, Ihr Körper aber auf Hochtouren weiterläuft und keine Entspannung finden kann. Ich würde Ihnen eine diagnostische Abklärung vorerst beim Hausarzt empfehlen um eine körperliche Erkrankung. auszuschliessen . Eine Abklärung durch einen Psychologen an Ihrem Heimatort wäre ebenfalls in Erwägung zu ziehen um die tiefergehenden Ursachen der Einschlafstörung und der übermäßigen Konzentration auf das Atmen verbunden mit Angst, wie ich annehme, herauszufinden. Auch Kurse zum Erlernen von Entspannungstechniken zum Stressabbau wie das Autogene Training können hilfreich sein.

Die von Ihnen erwähnte Strategie "Ignoriere das" kann nicht funktionieren, denn das wäre genauso als wenn ich zu Ihnen sagen würde "Denken Sie nicht an rosa Elefanten" und was tun Sie im Moment- genau, Sie denken an rosa Elefanten. Hilfreicher wäre hier ein Gedankenstopp- sagen Sie einfach jedesmal, wenn diese Gedanken an die Atmung und die Angst nicht einschlafen zu können Sie wieder überkommen, laut "Stopp" - probieren Sie es aus!

 

Ich hoffe ,ich konnte Ihnen in der Kürze der Fragestellung etwas helfen

Mit freundlichen Grüssen

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antworten, erst durch sie wurde ersichtlich, dass wohl mehr Background-Infos erforderlich sind, um überhaupt verstehen zu können, wie ich bloß in diese Situation hineingeraten bin.

Es fing vor zwei Jahren ganz urplötzlich an, mir wurde des Öfteren wirklich komisch, so genau beschreiben kann ich diese Vorkommnisse nicht. Es war wie ein seichtes Schwindel, verbunden mit Herzrasen und leichter Atemnot. Jedes Mal, wenn ich in diesem Zustand war, war ich mir absolut sicher, ich würde sehr bald sterben - auch wenn meine Logik die ganze Zeit wusste, dass es purer Schmarrn war. Ich konnte gar nichts dagegen tun, da mir die Ursache/Ursprung nicht klar war und weswegen ich überhaupt so ganz plötzlich solche Empfindungen hatte.

Es ging so weit, dass ich bei jedem kleinsten Signal meines Körpers Panikattacken hatte. Ich hatte sozusagen Angst vor der Angst, zu sterben. Ich war deswegen ein Jahr lang in psychiatrischer Behandlung - geholfen hatte es eher nicht, auch wenn ich unter Medikamente gesetzt wurde. Meiner Meinung nach liegt es darin begründet, dass der Ursprung dieser ganzen Katastrophe immer noch nicht gefunden und beseitigt worden war. Nach einem Jahr war die Behandlung beim Psychiater abgeschlossen, ich galt als gesund, da ich scheinbar unter keine Panikattacken mehr litt und sozusagen meine Ängste bezwungen hatte.

Nun, ich habe tatsächlich keine Panikattacken mehr, was wohl eher meiner Vernunft zu danken ist: Mein Hirn hat so weit begriffen, dass ich nicht in nächster Sekunde tot umfallen werde - ergo gerate ich nicht unlogischerweise in Panik. Aber das gewisse Etwas, weswegen das Ganze vor zwei Jahren überhaupt seinen Anfang nahm... der ist immer noch da! Und keiner weiß, was das ist. Medizinisch (hausärztlich) gesehen bin ich kerngesund. Meine Hausärztin hält mich schon fast für einen Hypochonder oder Simulant oder so...

Seit meine psychiatrische Behandlung abgeschlossen war, verlegte sich meine Konzentration irgendwie auf meine Atmung, was ich besonders nervig finde. Das hält schon über ein Jahr an, und keine Ende in Sicht. Ich kenne das bewusste Atmen, man atmet mit voller Absicht ganz tief und bewusst - hatte ich damals in der Schule auch gelernt, weil heutzutage alle nur noch flach atmen. Bewusstes Atmen vergisst man aber gleich wieder, sobald man nicht mehr mit Absicht atmet, richtig? Tja, bei mir aber nicht, ich kann bewusstes Atmen, sobald man ungewollt damit anfängt, nicht vergessen! Ich atme und atme und atme - und das kann Stunden anhalten! Entweder es kommt da ganz zufällig eine prima Ablenkung (unerwarteter Besuch), oder ich erhalte unerwartet ein scheinbar unlösbares Problem, bei der ich meine Konzentration zu 100% anderweitig verlegen muss - erst dann hört das bewusste Atmen auf (natürlich von mir unbemerkt).

Mein Problem ist, dass mich fast alles an Atmen erinnert. Lese ich in der Zeitung etwas über die Luft, fällt mir meine Atmung ein. Huste ich zufällig, werde ich an atmen erinnert. Gähnt jemand vor mir, atme ich schon wieder bewusst. Wie ich es auch drehe und wende, ich komme vom bewussten Atmen nicht los. Angst verspüre ich eher nicht, sondern ich rege mich eher auf, wieso meine Atmung nicht weiterhin brav automatisiert bleibt und ich - völlig unnötigerweise - der Meinung bin, manuell atmen zu müssen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Atmung unruhiger, hektischer wird, je länger ich bewusst atme. Der Grund ist, weil ich unbedingt davon loskommen möchte und es sich nach einer Stunde leichte Besorgnis einschleicht, nie wieder normal atmen zu können...

Es muss doch irgendein (harmloses und nicht süchtig machendes) Medikament oder ein Trick gegen das bewusste Atmen geben. Oder liegt das Problem gänzlich woanders, und ich versteife mich an der falschen Stelle? Ihr Vorschlag mit 'Stopp!' half ganze drei Sekunden - dann fing alles wieder von vorne an. Ein erneutes Besuch beim Psychiater würde nichts bringen, er hat schließlich mein damaliges Kernproblem gar nicht herausgefunden. Man verschrieb mir nur harte Medikamente, die mir mehr schadeten als gut getan haben. Das möchte ich nicht wieder erleben.

Ich hoffe, die Informationen genügen, damit Sie sich einen Bild von meinere Situation machen können. Ich hoffe auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in

Auf Grund Ihrer Bescheibung der Gesamtsituation würde ich vorerst eine diagnostische Abklärung empfehlen. Eine ambulante oder stationäre Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten ist im Umgang mit der Zwanghaftigkeit, bewußt zu atmen ,angebracht .Auch eine tiefenpsychologisch/ analytische Psychotherapie ist zu empfehlen, im Hinblick auf die vorhandene längere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Atmen, um so auch die Hintergrundproblematik zu klären.

 

Ich hoffe ich konnte in der Kürze der Ausführung etwas helfen

Mit freundlichen Grüßen

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