So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an diplompsychologe.
diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
diplompsychologe ist jetzt online.

hallo mir wurde im sommer letzten jahres,der linke unterschenkel

Kundenfrage

hallo mir wurde im sommer letzten jahres,der linke unterschenkel amputiert.ich sitze in einem tiefen loch.ich kann nichts mehr essen und mich nicht mehr auf dinge konzentrieren die eigentlich normal sind.ich wohne in haren und finde hier keinen terapeuten.können sie mir helfen. danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

danke für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen mit Ihrer Fragestellung.


Aus meiner bisherigen beruflichen Praxis heraus kann ich Ihnen versichern, dass Sie mit Ihrem Problem nicht alleine sind und es gerade vielen arm- und beinamputierten Patienten so geht, dass die Psyche den Verlust eines Körperteils nicht verarbeiten kann, auch wenn man glaubt so den Alltag mit der Einschränkung ganz gut meistern zu können. Es kommt zu einer sogenannten Fehlanpassung d.h. einer Anpassungsstörung der Psyche auf die neue Lebenssituation, die Psyche besser Ihr psychischer Apparat ist überfordert und reagiert mit unterschiedlichen Symptomen, wie von Ihnen beschrieben eher somatisch (z.B. das Essen usw.) sein können die jedoch eine psychische Ursache haben und auch für bestehende Ängste und sogar depressive Reaktionen stehen können und hier in einem Satz, auch auf Grund der geringen Explorationsinformationen, keine abschließende Aussage hierzu zu treffen ist.
Sie sollten versuchen eventuell eine stationäre Therapie in einer darauf spezialisierten Fachklinik anstreben um hier genügend Zeit zu haben sich mir der „Problematik der Fehlanpassung, der Überforderung der Psyche" auseinanderzusetzen (keine Angst, deshalb sind Sie nicht verrückt und ich spreche auch nicht von einem Klinikaufenthalt in einer Psychiatrie) und in der Nachsorge eine eventuelle ambulante Psychotherapie (eher Verhaltenstherapie) darauf folgen lassen. Hierzu steht Ihnen sicherlich Ihre Krankenkasse mit Rat zur Seite.
Des Weiteren gibt es spezielle Internetforen und Betroffenengruppen, mit denen ein Austausch sicher sehr hilfreich für Sie sein könnte und Sie ein Gefühl dafür bekommen, mit ihrem Problem nicht alleine zu sein.

 

Ich hoffe, es war mir möglich in der kurzen Zeit Ihnen eine für Sie befriedigende Antwort zu geben und ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg in der Bewältigung Ihrer bestehenden Symptomatik.

 

Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Mit freundlichen Grüßen