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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Ich habe mich vor einigen Monaten von jemanden getrennt. der

Kundenfrage

Ich habe mich vor einigen Monaten von jemanden getrennt. der sehr schlecht zu mir war (Schläge, finazielle Ausbeutung etc.) , obwohl ich ihn sehr geholfen habe. Inzwischen hat er eine neue-alte Freundin, die sehr eifersuchtig ist. Ich habe ihn vorige Woche wiedergesehen, mußte zur Polizei gehen, da er mich wieder bedroht hat. Auf der anderen Seite stellen sie (er und Freundin) mir nach, um zu zeigen, wie glücklich sie sind. Die Freundin hat mich zusätzklich angepöbelt. Das tut mir nicht weh, da es nur eine Pose ist. Mein Problem ist, warum ich jemanden geholfen haben, obwohl ich wußte, dass er nur mich belog, und warum erwarte ich irgendein Zeichen von Menschlikeit, von einer Person, die wohl, wenn man ihn nicht tief genug kennt, als sehr charmant gilt, aber im Grunde nicht anders ist, als ein "netter" Betrüger.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die offene Darstellung Ihrer Problemsituation und ich möchte, so es mir durch die kürze Ihrer Ausführungen möglich ist, mir erlauben Ihnen hinweisend zu antworten.
Sehr häufig hat man in abhängigen Beziehungen immer wieder ähnliche Verhaltensmuster, meist der Beziehungspartnerinnen, wie in ihrem Falle ja auch, tun Sie eigentlich gegen jegliche „Normalität" im Verhalten etwas, wovon Sie schon eigentlich schon ausgehen können, u.a. auch schon aus früheren Erfahrungen, dass Sie enttäuscht werden. Das Problem kann man beim Namen nennen, es heißt ein Problem zu haben mit dem negativen Erfahrungslernen, d.h. aus negativen Erfahrungen keine positive Verhaltensveränderung zu verbinden d.h. in Ihrem Falle nicht immer und immer wieder sich ausnutzen zu lassen, sich weh tun zu lassen usw. Sie erzeugen als immer und immer wieder, durch Ihre selbstlose Lebensweise (Altruismus), immer zu helfen, um sich so besser zu fühlen und nicht minderwertig, nicht gut genug und mit wenig innerlich wahrnehmbaren Selbstbewusstsein ausgestattet, „künstliche Enttäuschungssituationen" um genau diese obig genannten Gefühle präsentiert zu bekommen und dann schon bald Selbst dran zu glauben „ja ich bin wirklich nicht gut...". Denn der Partner reagiert ja auch so und „straft" Sie mit Missbilligung, Ignoranz, dem Sie weiter verletzen und der Abhängigkeit die daraus erwächst, denn er ist sich ja gewiss, Sie brauchen das alles immer und immer wieder helfend (unterstützend) zu tun für Ihren Partner (andere Personen), denn dies ist ein Teil Ihrer Persönlichkeitsstruktur, sie begehren nicht auf sondern er kann das Spiel immer weiter treiben. Beide (die neue Partnerin und Ihr Ex- Partner) wissen doch ganz genau, dass es Ihnen weh tut, Sie glücklich zu sehen, wissen Sie es ob das auch wirklich der Fall ist und hat er noch bis zum heutigen Tage so viel Macht über Sie, so mit Ihnen umspringen zu können, lassen Sie sich nicht mehr weh tun, zeigen Sie Ihm die so bekannte kalte Schulter. Er soll so Leben wie er will, aber hat kein Recht in Ihr Leben mehr einzugreifen und seine Abhängigkeitsspielchen zu treiben, Grenzen Sie sich von ihm und der erlebten Vergangenheit mit Ihm ab, dann können Sie auch lernen mit der Trennung von Ihm entsprechend umzugehen. So erzeugt er bei Ihnen bis zum heutigen Tage noch Angst in Ihnen, denn nur so kann er die macht über Sie aufrecht erhalten und sein eher "schwaches Ego" damit wunderbar aufpolieren. ´Wenn Sie sich von der Abhängigkeit befreien wollen, müssen Sie lernen Ihre Angst vor Ihm zu überwinden und wenn Sie einen Selbstverteidigungskurs besuchen um das nächste Mal vor seinen auch körperlichen Angriffen gerüstet zu sein.

Sie könnten sich umgehend (um ein weiteres Voranschreiten der psychischen Belastungssituation zu verhindern) in einer eventuell eher tiefenpsychologisch/ analytisch orientierten Therapie (wird in der Regel von der Krankenkasse bezahlt) psychotherapeutisch begleiten lassen, durch die Auseinandersetzung mit der tieferliegenden Konfliktproblematik in Ihrer Psyche zu lernen, eigene Grenzen kennenzulernen und diese auch zu akzeptieren, keine Art soziale Selbstverletzung weiter zu betreiben, aber auch zu Verstehen woher Ihr Verhalten kommt, so wie es jetzt ist. Dies kann auch in einem stationären oder ambulanten Rahmen stattfinden. Des Weiteren könnten Sie die Möglichkeit prüfen, um noch weiterführend psychodiagnostische Ergebnisse über Ihre Psyche zu erhalten eine Testdiagnostik bei Fachkollegen durchführen lassen und mögliche psychologische Hintergrunderkrankungen für Ihr Verhalten maßgeblich sein könnten auszuschließen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit den wenigen Zeilen etwas weiter helfen und möchte Ihnen an dieser Stelle alles Gute für Ihre weitere Zukunft wünschen und das Sie es schaffen ohne Altruismus und Abhängigkeiten ein verändertes Leben zu gestalten, fangen Sie damit an und lassen Sie sich dabei helfen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in

 

da ich nichts mehr von Ihnen gehört habe, gehe ich davon aus dass Ihre Frage von mir ausreichend beantwortet wurde.

Bitte vergessen Sie in diesem Fall nicht ,durch Ihre Akzeptanz, die Frage zu schließen.

 

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen