So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1597
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend war nochmal 7 Wochen in der psychiatrie da

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend war nochmal 7 Wochen in der psychiatrie da stellte man fest dass ich keine antidepressiva aufnehme 2 Monate Valdoxan 50mg Blutspiegel bei 0 Dogmatil seroquel elontril starke nebenwirkung ssri vertrage ich nicht wegen colitis ulcerosa loest schub aus nur mirtazapin 30 mg vertrage ich wie merke ich ob das medikament wirkt oder gibt es noch andere medikamente opipramol vertrage ich psychotherapie mache ich gibt es noch andere moeglichkeiten danke

Guten Abend

Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Das klingt schon merkwürdig. Es könnte zwar sein, dass die Aufnahme von Medikamenten durch die Darmerkrankung beeinträchtigt ist. Ausserdem gibt es unterschiedlich schnelle Verstoffwechselung (rapid metabolizer). Für Valdoxan habe ich es so noch nie gehört.

Die Frage ist für mich : Was soll das Antidepressivum genau erreichen ? Woran würden Sie also selber die Wirkung spüren ? Antidepressiva wirken mehr oder weniger "nur" bei mittelschweren bis schweren depressiven Episoden. Wenn andere Ursachen wie Arbeitsprobleme, Isolation etc vorliegen, wird auch ein Antidepressivum selten wie eine rosarote Brille die Situation und damit auch die Stimmung verbessern.

Was haben Sie da in der Psychiatrie für positive Erfahrungen gemacht, was Sie selber aktiv gegen Depressionen bzw. psychische Probleme machen könnten ?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bin vom Hausarzt mit Einweisung da hin gegangen bin jeden tag um 6 uhr aufgestanden um 9 uhr ist die Stimmung in den Keller wurde nervoes die Aerzte in der Visite glaubten mir nicht bin trotzdem zum fitness und es wurde zur qual nach 7 Wochen haben sie mich aus der Psychiatrie rausgeschmissen mit dem Tipp ich soll aufpassen dass ich nicht tavor abhaengig werde weiss nicht wie der Hausarzt weiter machen soll was raten sie mir gibt es noch andere moeglichkeiten oder andere medikamente wie opipramol oder aehnliches.

Natürlich ist ein Aufenthalt in der Psychiatrie irgendwann zu Ende - meist wenn die Krankenkasse nicht mehr zahlen will. Ich hätte als ihr Stationsarzt versucht, sie weiter in der Tagesklinik zu behandeln.

Tavor ist sicher keine Lösung für eine ambulante Therapie. Eindeutig : Finger weg davon. Überhaupt lösen Medikamente ziemlich sicher nicht ihr Problem. Sie würden eine spezielle Psychotherapie benötigen, die sich mit Angst / Somatisierung aber eben auch mit struktureller Dissoziation beschäftigt.

Kurzfristig wären folgende Maßnahmen hilfreich
- 30 min Sport / aerober Ausdauersport am Tag

- 30 min Bewegung in der Natur

- Liste von positiven Aktivitäten (mindestens eine Sache machen)

- Achtsamkeitsbasiertes Stresstraining über eine Krankenkasse oder Volkshochschule
- Kontakt zu einer Beratungsstelle, ob es Selbsthilfegruppen für Menschen mit psychischen Problemen gibt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo war heute wieder beim Arzt der meinte weil ich das valdoxan nicht aufgenommen habe und sonst generell medikamente schlecht aufnehme meinte er dass es von der ced kommen dass mein darm keine naehrstoffe mehr aufnimmt und meine zustaende eventuell davon kommen koennen sehen sie es eventuell genau so da mein Darm ziemlich kaputt ist

Ja, grundsätzlich stimme ich Ihrem Arzt zu. Wobei dann aber auch die Aktivität der CED aktuell hoch sein muss. Unter meinen Patienten habe ich auch Leute gehabt, die Crohn oder Colitis ulcerosa hatten und Medikamente schlecht vertragen haben. Aber die eigentliche Problematik war dann doch eher der "Kopf". Also die Angst vor neuen Symptomen und die damit verbundenen Einschränkungen. Aber es kann auch ein Nährstoffmangel sein. Ganz klar

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie koennen mir glauben dass ich viel hoffnung darauf lege da die antidepressiva kaum anschlagen gleich welche ich nehme weil die ced schon 30 jahre besteht und genau da immer die entzuendung ist wo die medikamente und naehrstoffe aufgenommen werden denken Sie auch dass es ein problem sein kann wegen antidepressiva

Na ja, vielleicht ist es auch eine Art psychologische "Abwehr" gegen die Medikamente ? Immerhin gibt man mit Medikamenten ein Stück Kontrolle ab. Zumindest glauben das viele Menschen. Vielleicht rebelliert auch der Körper dann gegen diese Fremdbestimmung ?

webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.