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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1560
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, bei mir wurde vor ca. 2 Monaten eine "generalisierte

Beantwortete Frage:

Hallo, bei mir wurde vor ca. 2 Monaten eine "generalisierte Angststörung" diagnostiziert, jedoch bin ich mir nicht sicher ob dies wirklich der Fall ist. Vor 5 Monaten, überkam mich plötzlich, aus dem Nichts, auf der Arbeit ein Gefühl von "Unwirklichkeit", man steht irgendwie neben sich. Wenn man etwas tut oder mit jmd redet, fragt man sich kurz darauf, ob dies wirklich passiert ist. Klar, man weiß das es passiert ist, aber es fühlt sich so weit weg an. Angstgefühle, wie brennen im Nacken, den Armen oder im Gesicht, sowie Unruhe bis hin zur Panickattacke, sodass man das Gefühl bekommt wegrennen zu müssen, sind ca. 2 Wochen nach dem ersten Auftreten des Gefühls erschienen. Hatte so etwas im Januar, des selben Jahres schon mal ( Ohne Angstattacken), allerdings nur für 1 Woche. Danach war alles beim alten. Nun hält dieser Zustand allerdings schon 5 Monate an und ich frage mich was ich noch tun kann ( Ich fühle mich nicht Depersonalisiert, also bin meiner selbst Bewusst). Habe das Ärztehopping durch, Cortisol, Nor/adrenalin, Serotonin, Testosteron, alles im Normalbereich. Bin bereits bei einer Psychologischen Psychotherapeutin in Behandlung. Nur brauche ich das überhaupt? Das erste Mal ist es ja auch von alleine wieder verschwunden (Nach 1Woche). Muss dazu sagen dass ich zuvor ca. 1,5 Jahre regelmäßig Cannabis konsumiert habe. Und meiner Meinung nach, bezieht sich die Angst auf das Unwirklichkeitsgefühl, also ist die frage, was war zuerst da. Und was kann ich tun?
Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 23 Tagen.

Guten Abend. Das klingt wirklich eher nach Entfremdungserleben im Sinne von Derealisation und Depersonalisation nach Drogenkonsum und weniger nach Angst. Angststörungen sind durch das Vermeidungsverhalten charakterisiert. Man schränkt sich wegen der Angst immer weiter ein. Das tun Sie ja so nicht. Waren Sie als Kind anders als die Anderen?ich kenne sowas auch von Adhs-Klienten...

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ja, an DP/DR hatte ich auch schon gedacht, nur kann ich mich mit der Symptomatik von DP/DR kaum indentifizieren. Adhs, hat meine Psychologin auch schon gefragt, ist aber nicht der Fall, bin im allgemeinen eher ein ruhiger Mensch. Ich denke viel nach, was nicht wirklich hilft das Gefühl verschwinden zu lassen. Wenn ich mich allerdings ablenke Spielen, Musik hören, Zeichnen, dann spüre ich das Gefühl kaum bis gar nicht. Wenn ich dann zB. beim Zeichnen die Kopfhörer weg lege und aufstehe, ist es nach ca. 5 min. wieder da
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 23 Tagen.

Leider verursachen Drogen gerne solche Zwischenzustände. Gerade unter Stress bzw Angst. Medikamentös ist das kaum zu beeinflussen. Ich setze auf eine Art Traumatherapie über innere Bilder. Nennt sich Emoflex. Ist aber so allgemein nicht verfügbar. Man übersetzt den gesunden Normalzustand in ein Bild. Dann die Entfremdung und versucht rechts-links Stimulation wie bei Emdr

webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Was ist, neben dieser Therapie für mich die beste Möglichkeit diesen Zustand hinter mir zu lassen? Einfach weiter machen, das Leben so weiterleben wie bisher ( auch wenn es teilweise extrem schwer ist) ohne sich davon zu stark einzuschränken oder sich zurückzuziehen bis sich der Zustand langsam wieder auflösen wird?gegen die Angstattacken, helfen Pflanzliche Medikamente ganz gut. Der Zustand verschlechtert sich übrigens während einer Panickattacke, man bekommt das Gefühl verrückt zu werden und für immer in diesem Zustand gefangen zu sein