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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1563
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich bin 39 Jahre alt, seit 20 Jahren wird bei mir eine

Beantwortete Frage:

ich bin 39 Jahre alt, seit 20 Jahren wird bei mir eine Bipolar 1-Erkrankung behandelt. Bislang mit Carbamazepin (da Lithium für mich als Typ 1-Diabetiker keine Option war), Perazin und manchmal Escitalopram. Meistens ist meine Psyche stabil, ich konnte studieren, arbeite und habe eine Familie mit zwei Kindern. Gelegentlich habe ich leichte Schwankungen Richtung Manie und in den letzten beiden Jahren auch zwei mittelschwere depressive Phasen, erstmals auch mit Fehlzeiten in der Arbeit, einmal davon länger. Zuletzt (seit dem depressiven Empfinden zur Jahresmitte 2017) hatte ich immer stärker den Eindruck, dass mich Nebenwirkungen des Perazins (meist war die Dosis 150mg) doch deutlich beeinträchtigen, so dass es sich manchmal auch "wie" eine Depression anfühlt: Fehlen von Antrieb, Motivation, Freude, verlangsamtes Denken sowie Müdigkeit tagsüber und ganz besonders stark morgens bzw. vormittags. In Abstimmung mit meinem niedergelassenen Psychiater habe ich seitdem das Perazin stufenweise auf 75mg reduziert und es geht mir wieder sehr viel besser. Nun läuft eine schrittweise Medikamentenumstellung: Alle drei bisherigen Medikamente sollen wegfallen und durch Aripipirazol ersetzt werden. Der erste Monat ist ohne merkliche Nebenwirkungen verlaufen, die Aripiprazol-Dosis war zunächst 5mg, dann 10mg (derzeit noch abgeschwächt durch das Carbamazepin - zunächst 400mg, jetzt bereits runter auf 200mg). Meine Frage ist nun folgende: Denken Sie, das bei meiner Symptomatik das Aripiprazol als Monotherapie geeignet ist bzw. zumindest versucht werden sollte - was wohl die präferierte Option meines Arztes ist? Ich habe dabei jedoch große Bedenken, wieder Richtung Depression abzurutschen. Oder sollte Ihrer Erfahrung nach lieber gleich Lamotrigin als Stimmungsstabilisator hinzugenommen werden? Für mich als Laie scheint Aripiprazol + Lamotrigin eine vielversprechende Kombination zu sein. Was wären die Vorteile, Nachteile, Risiken der Optionen "ohne Lamotrigin" bzw. "mit Lamotrigin"? Welche Dosierungen könnten Ihrer Meinung nach versucht werden? Danke ***** ***** Grüße!

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich möchte bitte, dass "webpsychiater" (Dr. Martin Winkler) meine Frage beantwortet. Vielen Dank!
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag. ich persönlich bevorzuge zunächst die Monotherapie mit einem Medikament. das Aripiprazol ist durchaus richtig, finde ich. So ganz klassisch manisch waren Sie ja nicht. Da würde ich auch immer noch Differentialdiagnosen wie ADS berücksichtigen. Wenn das Abilify nicht reicht , wäre dann Topiramat oder eben Lamotrigen die Ergänzung. Über Dosierungen sollte man aber über das Internet so nicht spekulieren, das muss immer individuell ermittelt werden

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Dr. Winkler, vielen Dank. Nachdem sowohl Sie als auch mein behandelnder Psychiater zunächst den Versuch einer Monotherapie empfehlen, werde ich das auch so machen.Trotzdem noch die Rückfrage: IST ES IHRER ERFAHRUNG NACH SO, DASS ARIPIPRAZOL AUCH GUT ZUR DEPRESSIONSPROPHYLAXE GEEIGNET IST BZW. DAFÜR AUSREICHT? Falls nicht, so könnte der der Stimmungsstabilisierer Lamotrigin vielleicht die ideale Ergänzung sein, da er v.a. eine Depressionsprophylaxe bieten soll. Ich hatte seit der Pubertät oftmals depressive Phasen, mit 19 Jahren dann auch eine sehr starke Manie mit mehrwöchigem Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie und anschließend langer Arbeitsunfähigkeit. Die depressiven Phasen sind wirklich sehr unangenehm und vor dem Hintergrund meiner Berufstätigkeit auch störend. In den letzten zweieinhalb Jahren hatte ich mindestens zwei solche Phasen, die sich jeweils trotz Behandlung länger hingezogen haben. Aber natürlich kann es Sinn machen, zunächst die Monotherapie zu versuchen und ggfs. dann, wenn das nicht ausreichen sollte, das zweite Medikament dazuzunehmen... Herzlichen Dank für eine kurze Rückantwort Ihrerseits!
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Auch wenn das wegen einem möglichen Shift nicht ganz risikolos ist, würde ich ggf. eher ein Antidepressivum in niedrig Dosis geben. Lamotrigen ist gut, keine Frage. Aber die möglichen Nebenwirkungen sind auch nicht ohne. Das ist aber wirklich auch eine Frage, die man jeweils individuell klären muss. Je mehr Depressionen bzw Phasen, desto dringlicher Lamotrigen

webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1563
Erfahrung: Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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