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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1536
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend! Wir haben einen Obdachlosen in die Wohnung

Kundenfrage

Guten Abend! Wir haben einen Obdachlosen in die Wohnung mitgenommen. Er lebt jetzt seit über einer Woche bei uns und wir sind bemüht, eine Lösung für ihn zu finden. Von den zuständigen Stellen erfahren wir keine Unterstützung, da unser Gast die Wohnung nicht verlässt. Ein großes Problem Ist, dass er keine Realitätswahrnehmung hat. Er lebt in der Vergangenheit und denkt nur an entgangene Chancen. Deshalb kann er sich nicht waschen und nicht am Leben teilnehmen. Was empfehlen Sie uns? Wir leben in Leipzig. Freundliche Grüße ***** *****
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Abend

Letztlich verstehe ich nicht ganz, welche "Hilfe" Sie jetzt erwarten. Sie haben einen Menschen aufgenommen, der möglicherweise unter einer psychischen Störung (z.B. im Rahmen einer Psychose oder Alkoholfolgestörung) leidet, sich selber aber nicht als krank oder hilfebedürftig ansieht. Es gibt formal keine Möglichkeit, diese Person zum Annehmen von Hilfe zu zwingen.

Sie könnten ihm deutlich machen, dass er bei Ihnen ihnen nicht mehr erwünscht ist. Ihn also rausschmeissen. Notfalls könnten Sie über die Polzeit einen Platzwerweis erwirken.

Sonst könnten Sie den sozialpsychiatrischen Dienst am Gesundheitsamt informieren, dass diese Person möglicherweise hilfebedürftig ist. Auch dort wird man aber nur Handeln, wenn eine sehr (!) akute Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank, ***** ***** wir schon gewusst.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja. Wahrheiten verändern sich ja nicht. Auch wenn Sie vielleicht mit den Angeboten unzufrieden sind, so entsprechen Sie den Realitäten. Wenn es so einfach wäre, einen Menschen gegen seinen Willen zu retten, so würde dies natürlich auch gemacht werden. Leider ist das eine Utopie.

Häufig ist es günstiger, über Spenden bzw. ehrenamtliches Engagement sich für Projekt für Obdachlose einzusetzen (z.B. für Winterprojekte) und nicht auf einen einzelnen Betroffenen zu fokussieren. Es hat eben leider seine Gründe, warum diese Personen eben nicht in eigenen Wohnungen oder therapeutischen Wohngruppen leben.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wir hätten gedacht, Sie könnten uns eventuell einen Psychiater in Leipzig nennen, der Hausbesuche macht.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wenn jemand bei 8 Grad, heftigem Wind und Starkregen auf nackter Erde unter einem Baum liegt, hilft man ihm eben. Vielen Dank, ***** *****ühen Sie sich nicht weiter.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Das wäre der sozialpsychiatrische Dienst! So würden Psychiater keine Hausbesuche machen, zumal der Patient selbst sich ja nicht behandeln lassen will/ kann