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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1502
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Sehr geehrter Herr Kollege, ich bin selber niedergelassenen

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Kollege,
ich bin selber niedergelassenen Plastische Chirurgin und leide seit längerem unter einer "depressiven Verstimmung". Ich habe bereits vor Jahren Citalopram eingenommen mit unklarer Wirkung, nun überlege ich, erneut mit einem SSRI anzufangen. Mein Lebensgefährte ist seit Monaten auf Jobsuche, leidet mittlerweile natürlich auch darunter und ich versuche, ihn aufzubauen und zu unterstützen. Aber mir geht so langsam die Kraft aus. Können Sie mir ein Medikament empfehlen?
Gepostet: vor 22 Tagen.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 22 Tagen.

Sehr geeehrte Frau Kollegin

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie ist leider alles andere als trivial. Grundsätzlich gilt : Wenn Ihnen ein SSRI wie Citalopram geholfen hat, würde man zunächst auch wieder diese Substanz (ggf. als Escitalopram mit jeweils der halben Dosierung) empfehlen. Allerdings ist die Evidenz nur bei mittelschweren bis schweren Depressionen nachgewiesen. Sie deuten eher eine Art Dauerstress bzw. Erschöpfungssymptomatik an. Da kann ein SSRI auch etwas die lallgemeine Stressempfindlichkeit verbessern. Das hat man früher in den USA mit "Prozac" so beworben. Ob das aber wirklich medikamentös gelingt, darf auch kritisch hinterfragt werden.

Eine Alternative, die sich eher in Richtung Erschöpfung bezieht, wäre ggf. Valdoxan. Hier wird eher der Tag-Nacht-Rhythmus gestärkt.

Letztlich muss man aber auch nicht-medikamentös denken und die SELBSTFÜRSORGE verbessern. Also Bewegung in der Natur, Achtsamkeit oder Wahrnehmungslenkung auf positive Aspekte.

Gerne stehe ich für weitere Nachfragen zur Verfügung