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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1560
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo. Ich stehe vor folgender Entscheidung. Ich bin vor 3

Kundenfrage

Hallo.
Ich stehe vor folgender Entscheidung.
Ich bin vor 3 Jahren zu einer vermeintlichen Freundin gezogen. 200km weit. Fremde Umgebung, ich hatte eh schon eine lange Vorgeschichte mit denke ich Depression,vermute auch Persönlichkeitsstörung,die ich subjektiv in Richtung schizoide Störung einordnen würde, dazu kamen Sucht Probleme ab ca. 13/14 Lebensjahr. Erst Alkohol und dann ergänzend thc, Amphetamin, und MDMA. Jedenfalls lief die Beziehung nicht, und ich habe mir Elontril besorgt um irgendwie noch auf mein Arbeitsleben klar zu kommen. Aktuell bin ich mit der Trennung dieser Partnerin konfrontiert und folglichem Umzug und hier fängt mein Problem an ich weiß nicht wohin. In dieser Situation wirkt das Elontril mehr wie ein Turbolader meines Alkoholkonsums, und umgekehrt.
Aktuell geht mir sehr viel Angst durch den Kopf, kann mich für nix mehr motivieren, könnte mir Grad nicht Mal vorstellen mich irgendwo anders um Arbeit zu kümmern weil mich in dem Zustand wohl kaum jemand einstellt. Ich denke ich könnte etwas Ergänzung brauchen was mir etwas die Angst nimmt vor der Zukunft und allgemein aus dem zusätzlichem Tief holt. Es soll aber nix sein was dafür bekannt ist, besonders an Gewichtszunahme beteiligt zu sein. Und am besten mit Elontril kombinierbar ist. Wäre da Escitalopram denkbar ?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 2 Monaten.

Frage: gibt es Hinweise auf Unruhe und Ablenkbarkeit in der Kindheit?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Guten Tag und danke für die Rückmeldung, schwer das nun objektiv zu beantworten, man sagte bei mir sowie meinem Bruder wir hätten im Unterricht oft abwesend gewirkt. Aber ich wurde oft auch als "verpeilt" wahrgenommen, habe mich sehr oft Anweisungen quer gestellt, oft aufbrausend, und habe mich von meinen Gedanken, Ideen doch oft stark unterschieden von gleichaltrigen. Warum auch immer, auch an gemeinsamen Vereinstätigkeit könnte ich nie irgendwas abgewinnen und habe mich nur sehr wenig für gängige Dinge begeistern können, bis heute ist das ein Problem, man kommt nicht oft mit Menschen auf einen Nenner wenn es um Gespräche oder Hobbies geht, was schon irgendwie dazu führt, dass man etwas isoliert lebt. Man fühlt sich irgendwie vielerorts als Fremdkörper, auch im Job fällt man irgendwie oft auf da, Vorgehensweisen und z.b. Prioritäten bei der Arbeit erheblich abweichen können.
Ich konnte auch bis heute eigentlich kaum an Feiern richtig aktiv teilnehmen, es musste vorher stets von allem ausreichend eingeworfen werden damit man sich irgendwie im Einklang mit sich selber fühlt und abschalten konnte. Ein weiterer sehr unschöner Punkt ist ständiges oft nicht zielführendes Grübeln im Hinterkopf. Mir fällt keine Ursache ein, das einzige merklich abweichende in der Kinderheit war, dass wir viel zu lange isoliert bei unserer Oma abgestellt wurden und so nur wenig Sozialkontake außerhalb der Schulzeit hatten. Es ist auf jeden Fall eine Belastung und auch ein Hindernis was den Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen angeht und auch allgemein ist die subjektive Lebensqualität nur mäßig.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es ist aktuell wirklich keine gute Situation, mein Alkoholkonsum ist so explodiert in letzter Zeit, ich möchte da aufpassen, da ich es für denkbar halte im Unterbewusstsein eine Sache zu kompensieren, oder Effekte zu erreichen die mit Alkohol nicht zu realisieren sind.Ich habe mir mit meinem ehemaligen Konsum ja auch nur ein Baukasten angelegt unerwünschte Symptome abzuschalten, da hatte ich aber halt mehr Auswahl als aktuell, es ist schwierig so in vielen Situationen so zu funktionieren wie man es sich wünscht.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 2 Monaten.

Meine Nachfrage bezieht sich darauf, ob bei Ihnen Hinweise auf eine Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung vorliegen könnten. Dann würden herkömmliche Antidepressiva nicht gut wirken. Elontril könnte dann zwar in die richtige Richtung gehen. Aber ich zweifele, ob sich das Problem wirklich medikamentös lösen lässt.

Gerade Elontril hilft zwar auch bei Suchtverhalten, aber es kann auch die innere Bremsen noch weiter lösen. Das kann man so online schwer entscheiden.

Sie sollten im Rahmen einer guten Diagnostik durch einen Psychiater oder Psychologen noch einmal genauer schauen, was wirklich das Problem ist. Und dann in einem kombinierten medikamentösen und verhaltenstherapeutischen Therapieansatz schauen, was sich ändern lässt.

Escitalopram würde auf jeden Fall ihre Kriterien grundsätzlich erfüllen. Es macht keine Gewichtszunahme, evtl. wäre es mit Elontril zu kombinieren. Ich glaube halt nur nicht, dass es hilft...