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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1501
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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Sehr geehrte/r Herr/Frau Neurologe/in! Ich kam wegen einer

Kundenfrage

Sehr geehrte/r Herr/Frau Neurologe/in! Ich kam wegen einer Angststörung und Depression in psychiatrische Behandlung. Mir wurden Neuroleptika (Zyprexa und Seroquel) und Antidepressiva verordnet. Diese nehme ich seit zwei Monaten ein. Seit einiger Zeit habe ich starke Konzentrationsstörungen, bin weniger kreativ und geistig teilweise relativ abwesend. Auch der Antrieb und meine Gefühlswelt erscheinen mir nicht so wie sie einmal waren. Bin relativ gefühlslos und der Antrieb lässt zu wünschen übrig. Durch diese Missempfindungen bin ich gerade dabei meine Medikamente abzusetzen, da mir die negativen Auswirken als nicht tragbar erscheinen. Außerdem hat sich mein Schlafbild in letzter Zeit negativ verändert. Der Schlaf ist leicht, die Schlafdauer reduziert und ich falle eigentlich immer sofort in eine REM-Schlafphase dies war früher nicht der Fall. Meine Befürchtung ist, dass sich mein dopaminerges System wesentlich verändert hat und ich deshalb diese Beschwerden erleide. Schließlich sind Neuroleptika Dopaminantagonisten und lt. Literatur wird dies mit einer Dopamin-Up-Regulation ausgeglichen. Falls dies der Fall ist möchte ich fragen ob dieser Vorgang in der Regel reversibel ist und ich mit einer Besserung des Zustandes nach Absetzen der Medikamente rechnen kann. Meine Idee wäre es eventuell auf Dopaminagonisten zu zugreifen um hiermit eventuell Ausgleich zu schaffen auch wenn dies nicht das Standardprocedere wäre. Teilen Sie mir diesbezüglich auch Ihre Gedankengänge mit. Noopept-Nootropika wäre vielleicht eine Alternative um geistig wieder besser glänzen zu können? Vielleicht teilen Sie mir Ihre Erfahrungen in diesem Bereich mit, ich wäre sehr dankbar für jeden Rat! Liebe Grüße ***

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 1 Monat.
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Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 30 Tagen.

Guten Abend

Ihre Überlegungen sind teilweise sehr richtig, dann aber auch wieder völlig falsch.

Zustimmen kann ich Ihnen dahin gehend, dass Neuroleptika zwar gegen innere Anspannung und auch Ängste helfen, aber letztlich die Schlaf-Architektur bzw. die Schlafqualität verschlechtern. Kurzfristig machen Sie zwar müde, letztlich zerstören Sie aber häufig den Traumschlaf bzw. überhaupt den Schlaf. Ich selber verstehe nicht wirklich, warum man so häufig Neuroleptika bei Angst bzw. Depressionen einsetzt, da sie eben wirklich selten helfen (anders sieht das natürlich bei Schizophrenie aus).

Sie haben also Recht : Der Schlaf wird sehr leicht bzw. oberflächlich, der Rem-Schlaf wird relativ gesehen weniger.
Und die Konzentration wird schlechter.
Dies liegt aber nicht primär am Dopamin. Sondern eher am sog. Default-Mode-Network (einem Ruhenetzwerk), das bei den Depressionen schon beeinträchtigt ist und unter Neuroleptika noch schlechter wird.

Insofern helfen weder Dopaminagonisten noch Nootropika.

Versuchsweise könnten Sie Melatonin, z.B. als Circadin (R) oder auch aus Drogeriemärkten versuchen. Dazu ggf. viel Bewegung morgens im Hellen und ggf. Lichttherapielampen tagsüber. Damit die Tag-Nacht-Rhythmik wieder hergeestellt wird.