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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1505
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich leide immer stärker unter

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich leide immer stärker unter extremer Müdigkeit und körperlicher Erschöpftheit. Meine Blutwerte (Eisen, SD, Vitamin D und B) sind alle okay. Ich habe gut eingestellte Diabetes, eine Rheumaerkrankung und Osteochondrose. Ich muss teilweise beim Autofahren anhalten, weil ich die Augen nicht mehr aufhalten kann. Selbst auf Arbeit (Vollzeit im Büro) gehe ich oft auf die Toilette, um paar Minuten die Augen zuzumachen. Ich leide sehr darunter. Bin gereizt, traurig, frustriert, teilweise reagiere ich sogar aggressiv. Mein einziger Gedanke ***** ***** noch heim, hinlegen und schlafen. Das ist kein Leben mehr. Haben Sie einen Rat für mich?
Viele Grüße
Jeanette
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
In den letzten Wochen habe ich bemerkt, dass mir im Laufe von Gesprächen oft nicht mehr einfache Worte einfallen (Substantive). Beim Schreiben am PC tippe ich oft ganz unmögliche Worte. Die Korrektur ist sehr anstrengend. Beim Handschreiben verschreibe ich mich bei fast jedem Wort.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag

Zunächst wäre aus meiner Sicht eine erneute somatische Diagnostik zum Ausschluss von Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme sinnvoll. Dazu gehört auch eine neurologische Untersuchung und ggf. Bildgebung, damit man beispielsweise eine Sickerblutung im Gehirn (subdurales Hämatom) oder andere Ursachen im Kopf ausschliesst.

Viele meiner Patienten mit einer angeborenen ADS / ADHS-Konstitution fallen primär durch Erschöpfung und ständige Müdigkeit auf. Gibt es da Hinweise bei Ihnen, dass die Konzentration und Reizoffenheit schon früher ein Problem war ?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo und vielen Dank für Ihre Antwort. Die Müdigkeit habe ich bestimmt schon so um die 30 Jahre (bin jetzt 52) und nimmt langsam, aber ständig zu. Die Erschöpftheit kam erst in den letzten 2-3 Jahren dazu und wird immer schlimmer.Allerdings hatte ich nie Probleme mit Gereiztheit oder meiner Konzentration.Ich hatte dieses Jahr auch 4 Erstgespräche bei Psychologen, weil mein Orthopäde der Meinung war, ich sei ihm (für eine OP) psychisch zu instabil. Das konnte aber nicht bestätigt werden. Möchte noch hinzufügen, dass ich viele Jahre zum Teil schwer depressiv war. War deshalb auch 2 Monate in einer Tagesklinik (2010). Doch ich finde, dass ich nicht mehr depressiv bin. Zumindest fühle ich mich nicht so.Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll, dass es mir besser geht. Es sind einfach zu viele Baustellen und meine Hausärztin ist völlig überfordert.Viele Grüße
Jeanette
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 1 Monat.

Dann wäre ggf. eine stationäre Psychotherapie (über 8-12 Wochen) oder auch eine kürzere Reha sinnvoll. Ich arbeite ja selber als Chefarzt einer Psychosomatik in Wismar. 80 Prozent unserer Patienten leiden unter Erschöpfung und Müdigkeit. Allerdings meistens nicht in einem Ausmaß, dass man nur am Tag einschläft (da würde ich immer erst ein Schlaflabor vorher empfehlen, um wirklich ein Schlaf-Apnoe-Syndrom auszuschliessen).

Ich erkläre meinen Patienten das Phänomen der Erschöpfung so : Stellen Sie sich ihr Gehirn wie ein Schwimmbecken vor. Über den Tag kommen Erlebnisse wie Dreck rein. Empathische Menschen nehmen mehr Dreck wahr. In der Nacht müsste jetzt eine Art Putzroboter (unser REM-Schlaf) in mehreren Waschdurchgängen die Brühe sauber machen. Wenn das gelingt ist man morgens emotional ausgeschlafen. Bei Ihnen scheint es entweder zu viel Müll zu geben oder der Putzroboter blockiert bei traumatischen "Kanalratten" aus der Vergangenheit.

Ich würde dann versuchen, den Putzroboter wieder flott zu machen.

webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo, ich glaube, ich werde nun erst einmal einen Test auf Schlafapnoe machen lassen. Weiterhin befürchte ich, dass sich in meinem Schwimmbecken sehr viel Dreck angesammelt hat. Die "Reinigung" würde ich dann als zweiten Schritt organisieren.Stationäre Behandlung ist problematisch - ich habe niemanden, der sich während so eines langen Aufenthaltes um meine Katzen kümmern kann. Aber über eine Reha kann ich auch mal nachdenken.Vielen Dank, ***** ***** ich ein paar Anregungen, denen ich jetzt nachgehen kann!