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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1483
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich lebe mit einen mann seid acht monaten zusammen. Heute

Kundenfrage

Ich lebe mit einen mann seid acht monaten zusammen. Heute ist zu Tage gekommen, dass er einen Fetisch hat den ich nicht teilen kann. Dieser ist, er treibt sich entweder in gay chats herrum um mit anderen Männern super intime bilder auszutauschen und befriedigt sich dabei. Er mein er brauch die Bestätigung zusätzlich, was ich nicht mit tragen kann. Unser Altersunterschied ist 28 jahre , er ist der jüngere mit 29 und ich 56.
Ich empfinde das als virtuellen Betrug, da wir beide in einer monogamen Beziehung leben.
Was ist zu tun? Paarberatung ? Therapie? Ich bin so verletzt
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Welche benötigen sie
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 3 Monaten.

Guten Abend !

Ich kann nachempfinden, dass Sie sich verletzt fühlen. Es stellt sich aber für mich die Frage, welche Erwartung Sie an die Hilfe / Therapie hätten.

Weder Fetisch noch Homosexualität bzw. Bi-Sexualität würde man als therapiebedürftig und damit auch nicht behandelbar einstufen.

Nun könnte man in einer Partnerschaft erwarten / hoffen, dass diese sexuelle Neigungen vielleicht bestehen, aber nicht (offen) ausgelebt werden. Gerade die Chats werden Sie aber ja kaum kontrollieren / beenden können. Und wenn nur mit einem Aufwand, der quasi jede Beziehung zerstört.

Vereinfacht ausgedrückt : Entweder stellt ihr Partner ihnen zu Liebe das Chatten ein (und Sie müssten) ihm vertrauen. Oder SIE tolerieren sein Verhalten.

Sonst steht eigentlich nur die Trennung als Option im Raum

Um das zu klären, könnte eine Paarberatung / Moderation sinnvoll sein. Aber eben nicht mit dem Ziel, dass es eine "Therapie" wäre.

Möglicherweise könnte Ihnen aber eine Therapeutin helfen, mit der Verletzung und dem Vertrauensverlust klar zu kommen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vor allem wo wir jeden Tag Sex haben ?
Er sagte mir das es sein Fetisch ist und es früher auch in live Chats gemacht hat.
Ich habe auch an eine Beratung gedacht, denn ich selbst bin momentan nicht in der Lage das selbst mit ihm zu klären.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 3 Monaten.

Es heisst ja nicht, dass er an Ihnen nicht interessiert ist. Er scheint aber eben aus welchen Gründen auch immer, den sexuellen Wunsch nach schwulen Chats zu haben. Ob er sonst noch bi-sexuell orientiert ist, ist damit ja nicht zwingend gesagt.

Ob man es nun einem Fetisch zuordnet, ist eigentlich egal. Es ist ein Verhalten, das er nicht einstellen mag, da er eine sexuelle Befriedigung daraus zieht.

Er könnte lernen, das zu kontrollieren. Die Frage ist nur, ob er das will.

Und für mich stellt sich die Frage, ob Sie ihm dann vertrauen können. Ich würde eher davon ausgehen, dass er es dann (noch heimlicher) weiter tun wird.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wir müssen das offen angehen, heute und morgen wird das nicht für mich möglich sein.
Da ich völlig neben der Spur bin.
Ich hoffe das sich das noch legt und wir eine Lösung finden.
Hoffentlich kommt mein Vertrauen wieder. Denn ich stelle im Moment alles in der gemeinsamen Zeit in Frage.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Was ich noch erschreckender finde war, nachdem ich ihm gesagt habe das ich Zeit für mich brauche um darüber nachzudenken und am Wochenende zu meiner Familie fahren wollte.
Er sagte, dann würde er weg sein und niemand auf der Welt würde ihn wieder sehen, keiner.
Das war für mich eine Drohung sich umzubringen ??
Ich glaube er fühlt was er alles damit heute angerichtet hat
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 3 Monaten.

Das ist eine sehr unreife Reaktion, wie bei einem kleinen Kind, das erwischt wird. Dennoch muss man es irgendwo auch ernst nehmen. Aber sich nicht erpressen lassen.

Ich sehe es auch so, dass zunächst Sie und Er sich etwas beruhigen sollten. Nicht im erregten Zustand diskutieren / streiten.

Und dann zunächst jeweils HÖREN , was der Andere sagt. Dann mit eigenen Worten wiederholen, was gesagt wird. Und dann wechseln, so dass der andere Partner zuhört.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich danke ***** ***** einmal für ihre Worte und hoffe, dass sich das Thema irgendwie klärt.Kann ich mich nochmals bei Bedarf an sie wenden?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 3 Monaten.

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