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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 25087
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe v. 19.09.2016 bis 22.10.2016 ca. 20

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
ich habe v. 19.09.2016 bis 22.10.2016 ca. 20 Tabletten Zopiclon 7,5 mg genommen und v. 02.-22.10.2016 dazu 7 Tabletten Lorazepam 1 mg. Ab 22.10.2016 habe ich die Medikation noch zwei Wochen mit der halben Dosis ausgeschlichen. Seitdem verschlimmern sich die Beschwerden von Kopfdruck, Ohrensausen, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, innere Spannungs- und Erregungszustände, Bewegungsdrang, Benommenheit, "nicht klar denken können" massiv, fast nicht auszuhalen. Als Ersatz wurde mir vom Psychiater Atosil und Mirtazapin 15 mg verschrieben. Können die Beschwerden noch Entzugssymptomatik sein oder von der Grundkrankheit Angststörung Depression. Ich bin 50 Jahre alt, weiblich, hatte noch nie groß Medikamente genommen und wiege 52 kg.
Ich weiß nicht mehr, wie ich diese Beschwerden/Symptome aushalten soll.
Danke ***** ***** schnelle Antwort.
Mfg
Gepostet: vor 12 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 12 Monaten.

Guten Tag,

Zopiclon verursacht zwar eine gewisse Gewöhnung, aber (bis auf eine leichte Einschlafstörung) keine weiteren Entzugssymptome. Lorazepam ist zwar Sucht erzeugend, aber nach so kurzer Einnahmedauer nicht auf so lange Zeit hinaus. Beide Medikamente waren ungeeignet zur Behandlung der Grundkrankheit (Lorazepam sollte nur in Ausnahmefällen als "Nottablette" genommen werden), und es ist gut, dass Sie diese ausgeschlichen haben.

Ihre Symptomatik ist typisch für die Grundkrankheit, und es ist gut, dass diese nun mit Mirtazapin behandelt wird. Es ist vorstellbar, dass Sie eine höhere Mirtazapin- Dosis brauchen, das wird man sehen. Noch besser zur Behandlung einer Angst- Depression sind Venlafaxin und Escitalopram, auf die man bei Bedarf wechseln könnte.

Nehmen Sie die neuen Medikamente schon seit Ende Oktober, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Psychiater sprechen, um das zu diskutieren. So geht es wirklich nicht weiter!

Im Zweifelsfalle würde ich auch über eine stationäre Therapieeinstellung nachdenken.

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 11 Monaten.

Guten Tag,

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Ihre Dr. Höllering

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